Kritik: Kraftidioten (2014)

Kraftidioten (dt. Einer nach dem anderen) ist eine norwegisch/dänisch/schwedische Koproduktion mit Stellan Skarsgård in der Hauptrolle. Er spielt den schwedischen Einwanderer Nils Dickman, der in Norwegen Wege mit dem Schneepflug räumt. Das macht er gut und ruhig, er wird sogar Bürger des Jahres. Dann wird sein Sohn von Drogendealern getötet und die Polizei macht nichts dagegen. Also geht er ebenso ruhig von unten bis an die Spitze der Drogendealer und...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

COVID-Diskussionen (und andere Verschwörungsmythen)

Wenn man von Leuten[tm] eine absonderliche These zu COVID hört und sich jetzt überlegt, wie man reagiert, hat man m.E. drei Möglichkeiten, unten kommen dann noch rationale Quellen: rational argumentieren, wenn die Person tatsächlich etwas wissen willemotional argumentieren und Ursachenforschung, wenn die Person schwurbelt aber einem wichtig (genug) istblocken und selbst rausziehen, wenn die Person schwurbelt aber der eigene emotionale Aufwand zu hoch wäre Was man nicht tun sollte: Ironie,...

Kritik: V for Vendetta (2005)

V for Vendetta, der Film zum Comic. Jahre später als das Comic umgesetzt, mir zuerst aufgefallen durch den Umbau des Gedarmenmarkts für den Film. Vorher hatte ich weder von Film noch Comic etwas gehört. Natalie Portman übernimmt die Rolle von Evey, die wie im Comic von V (Hugo Weaving) gerettet, zu einer Komplizin und dann zu seiner Nachfolgerin gemacht wird. Das Ganze vor dem Hintergrund des faschistischen Großbritannien, konzentriert in...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Comickritik: V for Vendetta (1989)

V for Vendetta ist ein Comic von Alan Moore (Watchmen) und David Lloyd (Zeichnungen), wie bei Watchmen ist der Begriff "Graphic Novel" hier deutlich angemessener. Geschrieben hat Moore das Comic von 1982 bis 1989, es besteht aus drei Teilen, denen man anmerkt, dass es vielleicht mal eine gemeinsame Idee gab, die sich jedoch im Lauf der Zeit veränderte, kurz, das Comic ist kein richtiges Ganzes. Ganz grob folgen wir Evey...

Kritik: Der große Japaner (2007)

Der große Japaner (Dai-Nihonjin) - tja. Ein Dokumentarfilm über einen Japaner, dessen Arbeit darin besteht, sich in ein Monster zu verwandeln und andere Monster zu bekämpfen. Aber nicht so, wie man sich das vorstellt, denn Masaru, unser Hauptheld, ist eher zurückhaltend, melancholisch und bei der Bevölkerung nicht beliebt. Er führt eine Familientradition fort und das nicht wirklich gut. Der Film ist ruhig, sehr ruhig. Nach einer Dreiviertelstunde haben wir fast...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: Guns Akimbo (2019)

Guns Akimbo - Hut ab vor Daniel Radcliffe. Seit Harry Potter sucht er sich einfach interessante Filme heraus (z.B. Swiss Army Man) und eben auch Guns Akimbo. Radcliffe ist Miles, ein unscheinbarer Programmierer, Vegetarier und friedlicher Typ, dessen Abendbeschäftigung darin besteht, Internettrolle zu ärgern. Er tut dies auch bei den Leuten von Skizm, einer Reality-Death-Match-Show. Also entführen sie Miles, schrauben ihm Pistolen an beide Hände und setzen ihn gegen Nix...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: Widows (2018)

Widows - eine Art überkomplizierter Heist-Film mit viel Hintergrund über die handelnden Figuren. Drei Frauen werden zu Witwen, als ihre Männer nach einem Raub von der Polizei getötet werden. Der bestohlene ist ein schwarzer Gangster, der sein Geld von den Frauen zurück will. Also führen die drei mit etwas Hilfe den letzten Plan des Planers aus, der ihnen fünf Millionen Dollar einbringen soll. Währenddessen ist der Gangster grad im Wahlkampf...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: A Million Ways to Die in the West (2014)

A Million Ways to Die in the West - der Versuch, so viele Pipi-Kacka-Witze in einem Film wie möglich unterzubringen und diese, wenn möglich, zu erklären oder auf die Spitze zu treiben. Das Ganze von einer dünnen Geschichte um den Schaffarmer Albert (Seth MacFarlane - Script, Regie, Hauptrolle), der an der Welt verzweifelt und von Anna (Charlize Theron) wieder "zum Leben erweckt wird". Wenn sich der Film seine Geschichte vorantreibt...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: Accident Man (2018)

Accident Man - Scott Adkins als Attentäter, dessen Spezialität es ist, seine Morde wie Unfälle aussehen zu lassen. Er gehört zu einer Gruppe von Mördern, die jede:r eigene Fähigkeiten mitbringen: Axtmord, Gifte, Wissenschaft, Sex/Katana sowie Mord-als-Überfall-inszenieren. Dazu als Kopf der Bande Ray Stevenson. Im Film wird Adkins' Ex ermordet und um das aufzuklären bzw. zu rächen muss er wohl oder übel seine Kumpane umlegen. Der Film geht gleich in die...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: Dead Ant (2017)

Dead Ant ist eine Monster-Horror-Trashkomödie, die allerdings sehr gut besetzt ist und damit deutlich mehr Spaß macht als ein reiner Trashfilm. Der Film beginnt damit, dass eine Frau die Droge eines amerikanischen Ureinwohners konsumiert, im Drogenrausch eine Ameise zertritt und daraufhin von einer riesigen Ameise gefressen wird, nachdem sie sich aller Sachen entledigt hat. Warum auch immer. (Übrigens: diese Szene scheint die einzige des Films zu sein, die die IMDB...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik