Sexismus

Sexismus vermeiden ist schwierig. Und das gilt, wenn man sich anstrengt. Manche strengen sich richtig an, viele ein wenig, und manche gar nicht.

Woran liegt es?

Unter anderem daran, dass Sexismus derzeit gesellschaftlich akzeptiert ist und Frauen gesamtgesellschaftlich nicht als gleichwertig zu Männern gesehen werden.

Daraus resultieren dann geringere Bezahlung, Ausgrenzung, Ungleichbehandlung in der Arbeitswelt, Ungleichbehandlung vor Gericht, allgemein in der Rolle in der Gesellschaft.

Frauen sind halt diejenigen, die Kinder bekommen, die selbstverständlich zu Hause bleiben, die Pflege übernehmen, die öfter Teilzeit arbeiten etc.

Erschwerend kommt dazu, dass das per se nicht schlimm ist. Viele Frauen machen das (zu Recht) auch gerne, ohne dass sie gezwungen werden oder ähnliches. Sie werden allerdings auch bestraft dafür, denn insbesondere im Alter merkt man z.B. an der Rente, dass Kindererziehung und Pflege nichts zählt. Oder beim Wiedereinstieg in den Beruf wird klar, dass gesellschaftliche Verantwortung nicht wertgeschätzt wird. Eine junge Frau einstellen, die evtl. noch Kinder bekommen kann – lieber nicht.

Ein anderes Problem ist, dass andere Lebensentwürfe selten akzeptiert werden. Frauen ohne Kinder – warum? Alleinerziehende Frauen – vom Teufel. Frauen als Chef – hör mir auf.

Auch die Gleichbehandlung mit Männern lässt zu wünschen übrig: eine lautstarke, meinungskräftige Frau – Zicke. Eine Frau, die widerspricht, vielleicht sogar mit Argumenten – muss ihre Tage haben. Eine Emanze – chronisch untervögelt. Versuch das mal, einem Mann unterzujubeln…

Noch ein Punkt: Sexualität. Aus irgendeinem Grund ist die Sexualität von Frauen extrem aufgeladen. Eine nackte Frauenbrust wird beschrieen, als ob etwas Schlimmes passiert wäre. Frauen dürfen auch keinen Sex haben (Nutten) aber auch keinen Sex zurückweisen (prüde Schlampe). Andererseits werden alle möglichen Produkte über Sex verkauft, ob es passt oder nicht. Schwieriger Bereich. Der allerdings auch dazu führt, dass Frauen bei Belästigungen und sexuellem Missbrauch gerne als Täter beschrieben werden (hat sich schlampig angezogen, war alleine unterwegs etc.) und Männer als Opfer (was sollste machen, sind halt triebgesteuert; ich hatte das Recht, die zu vergewaltigen, hatte ihr immerhin ein Bier ausgegeben).

Das Ganze geht schon früh los, als Mädchen musst Du mit Puppen spielen, willst nicht Star Wars gucken, bist für Haarpflege zuständig, achtest auf Dein Äußeres, darfst nicht rumtoben, bist die Vernünftige, die Aufpasserin.

Das färbt natürlich auch auf das Männerbild ab. Weinen darfste nicht, Gefühle zeigen ist weibisch (he, wir können das Geschlecht sogar als Beschimpfung verwenden), Rock anziehen ist nicht, Zuhören erst recht nicht, musst Dich überall durchsetzen, bist das starke Geschlecht etc. Und darfst Pink als Farbe nicht mögen oder Puppen. Und auf keinen Fall tanzen oder Flöte spielen – schwul. Schwule sind sowieso fast Frauen.

Was tun? Schwierig, da die ganzen Sachen einzeln genommen nicht unbedingt schlimm oder erzwungen sind. Es gibt genügend Mädchen, die gern mit Puppen spielen, warum auch nicht. Es gibt auch genügend Eltern, die ihre Kinder prima erziehen. Das ist das Perfide an gesamtgesellschaftlichen Problemen – die betreffen keine Einzelfälle, sondern die Gesellschaft. Und die wehrt sich im Einzelfall mit Händen und Füßen gegen Veränderungen.

Beispiel: Ghostbusters wird mit Frauen neu verfilmt. Ganz schlimm. Also nur in dem speziellen Fall, grundsätzlich sind Frauen in Filmen nicht schlimm, aber nicht bei diesem Film. Klar.

Anderes: nach dem 100. Spiel/Film, bei dem der Held die Heldin retten muss oder erst zum Helden wird, nachdem seine Frau/Tochter getötet/entführt wurde, merkt man an, dass das eventuell erzähltechnisch etwas arm ist. Macht Euch auf Drohungen gefasst (als Mann) bzw. Todes- und Vergewaltigungsdrohungen (als Frau).

Irgendein Gamergater/Männderrechtler wird das schon in die Hand nehmen und auf unterstem Niveau alles schlechtmachen, was daherkommt und dann nachdrücklich versuchen, eine Existenz zu zerstören. Klingt zu dramatisch? Ist es nicht. Anita Sarkeesian. Ein Beispiel.

Also nochmal, was tun? Durchbeißen? #aufschrei war so ein Versuch, natürlich kleingeredet und pervertiert durch Männerrechtler und andere Idioten. #everydaysexism ist ein anderer Versuch. Zahlreiche Frauen kümmern sich darum. Man könnte ihnen mal zuhören. Und akzeptieren, was sie zu sagen haben. Insbesondere als Mann.

Andere Idee: einfach mal im Umfeld nach Erfahrungen von Frauen fragen. Und nichts drauf antworten. Fällt schwer, glaubt mir.

Es reicht aber auch nicht, immer nach Einzelereignissen auf die anderen zu zeigen und sich dann in unserem Fortschritt zu sonnen (Köln, Indien), gleichzeitig AfD wählen zu wollen, weil die Männer wieder zu Männern machen wollen und Frauen an den Herd bringen.

Oder natürlich für Frauen zu sein, aber der ganze Genderquatsch ist doof und das gendern in Texten und die Emanzen sollen sich mal nicht so haben, gibt auch wichtigere Probleme wie Kriege.

Rassismus

Klar ist man gegen Rassismus. Bin ich auch. Mittlerweile sollte ja jedem klar sein, dass es keine Rassen im Rassismus-Sinn gibt, sondern dass alle Menschen gleich sind.

Würde jeder unterschreiben, wer nicht, der ist sowieso ein rassistisches Arschloch.

Aber wie sieht es unter uns Nicht-Rassisten aus? Können wir auch rassistisch sein?

Klar.

Und das ist schwer zu akzeptieren. Denn man will ja kein Rassist sein. Man hat nichts gegen Schwarze und nennt sie ja auch nicht mehr “N***”.

Ja, das ist schon mal gut. Aber wenn man mal PoC (People of Color) zuhört, und das ist mit dem Internet wirklich nicht mehr schwer, ist es einfach zu erkennen, dass man im Alltag immer noch unbewusst sehr viel Rassismus transportiert.

Wie ist es denn mit den Menschen aus anderen Kulturkreisen? Die können ja nix für ihren Sexismus, denn das haben die nicht anders gelernt.

Oder wenn man mal einer/einem PoC gegenübersteht? Ansprechen? Fragen, woher sie kommen (Bielefeld)? Für das gute Deutsch loben? Ignorieren? Was tun?

Oder die Schwarzen, die rennen so schnell, das muss doch genetische Gründe haben.

Oder man führt ein Theaterstück auf, in dem ein Schwarzer auftritt, weil man aber nur weiße Schauspieler hat, malt man dem Schauspieler Farbe ins Gesicht. Das Stück ist aber total kritisch und überhaupt nicht rassistisch.

Oder man wird im Straßenverkehr überwiegend von Türken, türkischstämmigen Deutschen, Russen und Polen bedrängt, beschimpft, geschlagen. Traut sich aber nicht, das zu benennen, aus Angst, Rassisten ein Einfallstor zu bieten.

Es ist halt manchmal einfach, manchmal nicht. Keine Vorsicht ist genauso schlecht wie zu viel Vorsicht. Aber wie soll man das denn nun erkennen?

Nun, zunächst muss man sich eingestehen, dass sich auch Nicht-Rassisten rassistisch verhalten könne. Das kommt vor. Dann ist es wichtig, nicht einzuschnappen oder seine Position bis zur Dummheit zu verteidigen (Dieter Hallervorden anyone), sondern einfach mal zu hinterfragen, ob nicht was dran sein könnte. Je nach Umstand entschuldigt man sich oder nimmt sich vor, das nicht wieder zu tun. Dann wäre in vielen Fällen schon viel gewonnen.

Und, wie eingangs gesagt, man lernt viel, wenn man den Betroffenen mal zuhört. Nicht sofort antwortet, sondern mindestens einen Tag sacken lässt. Auch wenn es schwerfällt. Und man der Meinung ist, dass die sich nicht so haben sollen.

Ich persönlich finde es z.B. schwierig, mich “normal” mit PoC zu unterhalten, weil ich einfach nicht so viele kenne. Das ist ungewohnt, ich will nichts falsch machen und mache wahrscheinlich dadurch viel falsch. Das spürt das Gegenüber dann und ist, zu Recht, enttäuscht/ beleidigt/ angepisst, was auch immer. Damit muss man dann leben und es beim nächsten Mal besser machen, anders machen. Es ist nun mal ein Lernprozess, Fehler können da passieren.

Und abschließend: die “Kümmeltürken”, “Towelheads”, “Bimbos”, “Ziegenficker” etc. sind rassistische Begriffe. Auch wenn man die “ironisch” benutzt. Versucht doch einfach, bessere Ironie zu erzeugen. Ja, es ist schwer und manchmal nicht möglich. Aber das ist sehr, sehr, sehr selten der Fall.

Volksentscheid Fahrrad

Die Unterschriftensammlung für den Volksentscheid Fahrrad ist heute losgegangen. Bis zum 10. Juni müssen > 20.000 Unterschriften gesammelt werden.

Warum bin ich dafür?

Weil es so nun mal nicht weitergehen kann. Berlin wird mehr und mehr zu einer verstopften Stadt, in der man nicht mehr vorankommt und in der der Gestank und Dreck zunimmt. Jede_r freut sich über etwas grün (außer Stadtplaner), jede Fläche zum Ausruhen und miteinander reden wird dankbar angenommen. Jede dieser Flächen wird Städtebau oder Verkehrsplanung geopfert.

Autos im Sinne des individuellen Straßenverkehrs sind sehr gut geeignet, weite Strecken zu überbrücken. Sie sind auch sehr gut geeignet, um Dinge einzukaufen.

Sie sind nicht dazu geeignet, jeden Tag auf Arbeit zu fahren, wenn der Weg mitten durch eine belebte Stadt führt.

Andere Großstädte sehen das ein, Berlin nicht. Das liegt nicht nur an Berlin, das ist die deutsche Mentalität: Autos vor Allem. Die gesamte Gesellschaft ist darauf ausgerichtet und ändert sich nicht.

Das ist das entscheidende: egal, wie rational man begründet, warum der Verkehr in Berlin ausgedünnt werden muss; egal, wieviele Feinstaubbelastungsgrenzen gerissen werden; egal, wieviele Tote und Verletzte jährlich verursacht werden; egal, ob alle Autofahrer nur über “den Stau” meckern – die “Autos only”-Politik wird gnadenlos durchgezogen. Und zwar durch Politik, Polizei, Justiz, Medien.

Gestern bin ich 40 km beim Ride of Silence durch Berlin gefahren, um dafür zu demonstrieren, dass Radfahrer_innen nicht einfach totgefahren werden dürfen. Die ganze Zeit dachte ich mir: eigentlich müsste das eine Selbstverständlichkeit sein.

Ist es nicht.

Jede_r tote Radfahrer_in ist selbst schuld, stand im Weg, hat nicht geguckt, außerdem fahren die alle bei Rot und deswegen hat man nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, die auszulöschen. Die Täter bekommen, wenn überhaupt, ein “Du Du” und die Anerkennung der Gesellschaft. Die Opfer werden verhöhnt und mit Schuld beladen.

Ist der Volksentscheid der richtige Weg? Ich weiß es nicht. Für mich wird es sogar Nachteile bringen, ich werde dann langsamer unterwegs sein.

Aber es ist der Versuch eines Anfangs für ein Umdenken. Und das ist es mir wert.

#neinheisstnein

An sich ist das doch ein No-Brainer: “nein” heißt “nein”. Es scheint sehr schwierig zu sein, das in Bezug auf sexuelle Belästigung in einem Gesetz umzusetzen. Oder für viele scheint es sogar schwierig zu sein, das zu verstehen.

Die Argumente dagegen sind bekannt und reichen von weinerlich bis unterstellend. “Da kann man ja nie mehr eine Frau ansprechen.” Ehrlich – wer es nicht schafft, eine Frau anzusprechen, ohne dass sie ihn danach anzeigen würde, hat vielleicht selbst ein Problem?

Ebenso beschämend finde ich, dass derzeit angrapschen nicht strafbar ist. WTF?

Und eigentlich sollte nicht “nein heißt nein” gelten, denn das ist wahrlich der kleinste gemeinsame Nenner des Zusammenlebens. Eigentlich sollte “nur ja heißt ja” gelten.

Beispiel: einer Frau, die nichts mehr sagen kann, weil sie bewusstlos ist oder zu viel getrunken hat, was auch immer; einer solchen Frau darf man nicht seinen Schwanz in den Mund stecken und sich dort befriedigen.

Anderes Beispiel: wenn man ein Mädchen missbraucht, dass sich vor Angst nicht rühren kann und nur einmal “nein” gesagt hat und dann während des Missbrauch vor sich hinweint – das muss bestraft werden.

Oder ein drittes: eine Frau, die eine Jeans anzieht, ist keine “Schlampe”, die man vergewaltigt.

Nur mal so als Beispiele für die vielen beschämenden Freisprüche, die es in diesem Bereich für Männer gibt.

Also: es gibt einiges zu tun. Bei unseren Heuchlern habe ich da wenig Hoffnung, dass ein vernünftiges Gesetz rauskommt.

Recht und Ordnung

Diese Woche wird es Gedanken zu etwas komplexeren Themen geben, die eine deutlich ausführlichere Behandlung bräuchten, als ich zu leisten bereit bin.

Heute: Recht und Ordnung

Diese ganzen selbsternannten Heimatlandbeschützer geben vor, Recht und Ordnung wiederherstellen zu wollen, weil der Staat versagt.

Häuser anzünden ist aber eine Straftat. Auch Menschen beleidigen, anpöbeln und verletzen ist eine Straftat. Selbstjustiz ist ebenfalls verboten.

Klar, in der aktuellen Stimmung kommen die Idioten ohne größere Strafen davon, außer einer Ermahnung des Justizministers, dass die ganze Härte des Rechtsstaats aufgefahren würde. Klar.

Trotzdem handeln diese Leute gegen das Gesetz, sie verüben Straftaten. Das verbrämen sie für sich und ähnlich kleingeistige Menschen damit, dass sie in “Notwehr” gegen den Staat handeln müssten. Nee, das sind einfach nur Verbrecher und ich fände es schön, wenn sie auch mal als solche behandelt werden würden.

#nichtmeinGesetz

Es wird gerade ein neues Teilhabegesetz erarbeitet, das eigentlich behinderten Menschen die Teilhabe am Leben erleichtern bzw. ermöglichen soll.

Aber wie fast schon zu erwarten bei der Regierung, ist der Entwurf alles, aber nicht sozial oder menschlich. Aus allen Formulierungen trieft die Überheblichkeit, der Geiz, die pure Menschenverachtung. Ziel ist nicht, Menschen zu helfen, sondern so viel wie möglich zu verbieten, zu sparen, auszugrenzen.

Das ist unwürdig.

Das ist auf eine Weise unwürdig, die einen wütend macht. Menschliches Miteinander, das Bemühen, auch mal jemanden einzubinden, die Freude, jemandem zu helfen – all das ist bei Politikern offensichtlich nicht mehr vorhanden. Behinderte ketten sich vor den Grundgesetztafeln am Bundestag an, um ein wenig Aufmerksamkeit zu erhalten. Bisher haben die Medien das auch gekonnt ignoriert.

Es ist ein Jammer.

Ausführlich bitte bei nichtmeingesetz.de nachlesen, z.B. die 10 größten Mängel des Entwurfs. Ich werde noch schauen, was man alles zur Unterstützung tun kann. Wäre doch gelacht, wenn da nicht ein wenig mehr Aufmerksamkeit möglich wäre.

Das kann alles nicht wahr sein. 21. Jahrhundert.

Update: “herzlos” trifft es ganz gut.

(via: Mädchenmannschaft)

Kritik: Sinister

Sinister ist ein hier gespoilerter Gruselfilm mit Ethan Hawke, der einen Schriftsteller (Ellison Oswalt) spielt, der seinen neuen Hit schreiben möchte. Er schreibt über Mordfälle und zieht für das Schreiben in ein Haus, in dem eine Familie auf unangenehme Weise ermordet wurde. Frau und Familie sind nicht begeistert.

Wir erleben, wie Oswalt auf dem Dachboden Filme der Ermordung findet, ebenso wie weitere Filme von sehr unangenehmen Morden. Mit Dämon. Oswalt kann sich nicht lösen und wird mit seiner Familie immer weiter in die Geschichte gezogen bis zum konsequent bösen Ende.

Der Film ist echt gruslig, vor allem die Super-8-Filme erzeugen eine bedrohliche Stimmung. Der Dämon ist auch böse.

Fazit: ruhiger, grusliger Dämon-Film.

Fahrradstraße und “rechts vor links”

Die Linienstraße ist eine Fahrradstraße, die ich auf meinem Arbeitsweg nutze, sie läuft parallel zur Torstraße, die so voll mit Autos ist, dass man sie auch als Fahrrad nur eingeschränkt nutzen kann.

An sich ist die Linienstraße auch nicht schlecht, leider gilt dort “rechts vor links” bis auf die Querung der Rosenthaler Straße, wo die Fahrradstraße Vorfahrt beachten muss.

Das schmälert den Nutzen der Linienstraße enorm, insbesondere, wenn mehr Fahrräder unterwegs sind. Wenn man mal den ominösen Fahrradstau sehen will, hier hat man an den Kreuzungen sogar gute Chancen.

Das erhöht die Bereitschaft, risikovoller über Kreuzungen zu fahren, wie ich bei mir feststellen musste. Oder man steht halt eine Weile rum.

Es wäre schon schön, wenn man so eine Fahrradstraße nicht durch solche Regelungen wieder ausbremsen würde. Aber das ist wohl Wunschdenken.

Kritik: The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena

The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena ist der Nachfolger von Escape from Butcher Bay und auch der Abschluss der “Chronicles Of Riddick”-Computerspielreihe.

Das Spiel setzt die Flucht von Riddick fort, diesmal auf der Dark Athena und dem Planeten Aguerra Prime. Dabei muss Riddick wieder schleichen, töten und sich voranarbeiten, um vom Schiff und danach vom Planeten zu entkommen.

Das Spiel übernimmt die Handlungsmöglichkeiten des Vorgängers, meiner Meinung nach wurden Kampfstrategien etwas mehr betont in dem Sinne, dass es bei vielen Kämpfen es nötig war, eine Strategie zu finden, um dem Ganzen lebend zu entkommen. Insgesamt aber fair, relativ frustfrei und nicht sonderlich schwierig, lediglich drei Stellen stachen beim Schwierigkeitsgrad deutlich hervor.

Das Ganze wirkt wie ein Aufguss des ersten Spiels, ist es wohl auch, aber gut gemacht. Nicht originell, aber das brauche ich dann auch nicht. Butcher Bay hat mir gefallen und Dark Athena eben auch.

Kurz noch: Sprache und Musik sind herausragend. Die Speicherpunkte sind sehr fair verteilt.

Fazit: gutes Spiel, sehr solide.

Noch voller

Man denkt immer, die Stadt könnte nicht noch voller werden, da wird die Formel-E-Strecke auf der Karl-Marx-Allee aufgebaut. Mit Reduzierung auf anderthalb Spuren pro Richtung. Dann verteilt sich der Verkehr auf die anderen Straßen und es gibt einen Dauerstau von ca. 8 km quer durch die Stadt.

Warum man trotzdem noch mit dem Auto im Berufsverkehr durch die Stadt fährt, erschließt sich mir da nicht.

Wahrscheinlich, um die anderen Verkehrsteilnehmer möglichst aggressiv zu bedrängen oder zu überholen.