Scone Palace

David Douglas wurde 1799 in Scone als Gärtner geboren. Er wuchs in Schottland auf und fuhr nach Amerika, wo er zwischen 1824 und 1826 die Douglasie (douglas fir) erfand, die er 1827 nach Schottland brachte. Dies brachte ihm Weltruhm ein, der ihm jedoch nichts nützte, als er 1834 auf Hawaii in eine Fallgrube stürzte, die bereits von einem Bullen besetzt war. Immerhin hat er dort ein Denkmal bekommen, das Ka lua kauka (“Die Grube des Doktors”) heißt.

image image image image image image image

Auchterarder

Wir betraten den co-op foodstore, es muss gegen 12:05 gewesen sein, denn um 12:07 kam der am linken Arm tätowierte Bäcker aus der Hintertür. Er war vielleicht 26 Jahre alt, trug eine Hygienehaube über den Haaren, war rasiert, dünn, drahtig. Aber das bemerkten wir erst später, denn unser Blick wurde durch das Tablett angezogen, das er auf den angewinkelten Armen trug. Auf dem Tablett lagen zwei dunkle, hart gebackene Brötchen und eine Baguettestange mit Kruste. Wir blieben bei dem Anblick stehen, gingen langsam auf die Knie und dankten dem Bäcker, während unsere Tränen seine Hände benetzten. Ihm war das sichtlich peinlich, wir wurden nach kurzer Zeit vom Sicherheitsdienst aus dem Geschäft geleitet.

image image image image

Haar

Der schon erwähnte “haar” ist wunderlich. Man fährt neben der Küste entlang bei 24°C, geht zum Strand und wird dort mit 18°C begrüßt. Zum Glück scheint das an manchen Stellen schnell wieder vorbeizusein. Im Gegensatz zu den RAF-Fliegern, die ausdauernd unterwegs sind.

Whisky ist nichts für den verwöhnten Gaumen.

image image image image

Isle of Skye

Robben. Deren Fraßfeinde Orcas sind, die aber in Küstennähe nicht hinkommen. Dazu müssten wir noch ca. fünf Meilen von der Küste weg. Meerwärts.

Bild Nr. 2 kann man sich alternativ mit einem RAF-Tiefflieger vorstellen. Laut. Sehr laut. Vor Faszination das Fotografieren vergessen.

Lektion Berg: genügend Wasser auf den Berg mitnehmen. Gerade bei dem Wetter.

Ein kitschiges Foto nach dem anderen. Panoramas müssen noch verarbeitet werden. Dann wird das noch süßer.

image image image image image image image image

Inverness

Nicht nur Schottland allgemein, auch Inverness überrascht. Neben Nessie gibt es hier Delfine und am anderen Ende der Insel wahrscheinlich Palmen.

Auf jeden Fall gibt es Militär und einen feinen Küstennebel, schottisch “haar” genannt, ein interessantes Wetterphänomen; es gibt starken Wind und Sonnenbrand, es gibt enge Straßen und aufgeregte Fahrer, es gibt mutige Radfahrerinnen und ihre männlichen Pendants, aber es gibt kein ordentliches Brot. Nur so labberiges Zeugs.

image image image image image image image image

Highlands

Je entfernter die Stelle ist, zu der man reist, desto wahrscheinlicher ist es, dort andere Deutsche zu finden, oft Berliner und/oder Potsdamer.

Die Highlands sind auch bei leichtem Nieselregen noch schön, dennoch hätten wir Ben Nevis gerne gesehen.

Loch Ness.

Die flächendeckende Einführung von Mischbatterien in Großbritannien würde meine Zustimmung finden.

image image image image image image

Glasgow

Wenn man Leuten nur lange genug Unsinn erzählt, glauben sie das. Z.B. ein Dali-Gemälde verteufeln, bis jemand das Gemälde attackiert. Oder so oft Terrorismus und Verdacht schreien, bis die Leute wirklich glauben, dass sie in Gefahr leben würden.

Glasgow hat eine unglaublich große Kathedrale. Und einen angemessen großen Friedhof auf einem Berg.

image image image image image image image image

Strassenverkehr, Politik und der ganze Rest