20.000 km

20.000 km geschafft. Seit April 2012. Mit Höhen und Tiefen, insgesamt ist es jetzt zuverlässig, am Anfang war oft der Wurm drin.

Alle bei Rot, die umpfzigste

Die Radfahrer, die fahren alle bei Rot. Das erste Taxi erwarte ich ja schon, aber das zweite war dann doch dreist. Es ist schon gelb, wenn ich in den Film einsteige!

Überraschung

Es ist nicht einfach, mich zu überraschen.

Aber Bruder Alkohol…

Wozu Platz lassen?

Gleiche Stelle wie gestern, gleicher Tag vorher. Warum sollte man da Platz lassen? Nur, weil vorher schon 2 Radfahrer und 1 Fußgängerin nicht rumgekommen sind? Soweit kommt es noch. Die fahren ja alle bei Rot!

Experimentelle Kameraführung.

Abbiegen

Ja, es ist dunkel und schlecht zu erkennen. Aber nur auf dem Video. Für das Auto bin ich gut sichtbar. Wenn der Fahrer denn überhaupt gucken würde.

Kritik: The Purge: Election Year

The Purge: Election Year ist der Nachfolger zu The Purge: Anarchy und The Purge.

Die Purge-Nacht ist nach 18 Jahren so weit fortgeschritten, dass sie auch wieder abgeschafft werden könnte. Zumindestens sieht das die Präsidentschaftskandidatin Charlie Roan, gespielt von Elizabeth Mitchell, so, der wir im Lauf des Films folgen. OK, eigentlich folgen wir ihrem Sicherheitschef Leo Barnes, unserem Haupthelden von Anarchy, wieder gespielt von Frank Grillo. Beide sind aber nur sehr selten getrennt.

Die New Founding Fathers of America’s (NFFA) sind natürlich gegen die Abschaffung der Purge-Night, da sie mit der Purge ihre Macht aufrechterhalten und die Unterschicht unterdrücken bzw. dezimieren können.

Diese Nacht ist natürlich die letzte Möglichkeit, Charlie Roan problemlos umzubringen, bevor sie Präsidentin wird und die Purge-Nacht abschafft. Gesagt, getan, Nazis drauf angesetzt (der Obernazi ist gut) und los gehts.

Auf ihrer Flucht begegnen wir wieder anderen Nebenfiguren, darunter eine ausgewachsene Rebellion gegen die NFFA, vielen Morden, ausgefallenen Kostümen und Todesarten. Das alles Over the Top inszeniert, hier hält der Film, was der Trailer verspricht.

Leider wird das alles nicht von einer koheränten Story zusammengehalten, sondern von einer Geschichte, die vor Logiklöchern nur so strotzt und sich zu ernst nimmt. Die Schauspieler tun ihr Möglichstes, aber für mich zündet der Film nicht, da er sich nicht entscheiden kann zwischen der Ernsthaftigkeit der Vorgänger oder einer ungezwungenen Scheiß-drauf-Inszenierung. So gibt es von beidem ein wenig, was einfach nicht zusammenpasst.

Das klingt jetzt negativer als der Film ist, er unterhält immer noch vorzüglich, jedoch muss man deutlich mehr Abstriche machen als vorher. Und das ist einfach schade, denn sowohl eine ernste als auch eine alberne Inszenierung wären besser gewesen.

Fazit: guter Film, leider etwas anspruchsloser als die Vorgänger und damit beliebiger.

Kritik: The Purge: Anarchy

The Purge: Anarchy ist der Nachfolger zu The Purge. So weit, so trivial.

Im Unterschied zum Vorgänger, der in einem Haus spielte, begeben wir uns nun direkt in die Purge-Night und bleiben draußen. Wir beobachten eine Gruppe Leute, die sich durch die Nacht schlägt, mit unterschiedlichen Motiven.

Hauptmotiv unseres “Helden” ist Rache, andere wollen überleben, andere ihren Vater retten, andere einfach nur Menschen umbringen. Das alles ist nachvollziehbar erzählt und gleitet nie ab, wie bei dem Sujet schnell passieren könnte (und wie es Purge 3 teilweise nicht vermeiden konnte).

Wir folgen dem Weg unseres Haupthelden durch die Nacht und lernen die anderen Figuren darüber kennen. Das ist erstaunlich gut gespielt, jeweils passend zum Charakter und durchaus nachvollziehbar. Insbesondere Frank Grillo bringt den schweigsamen, kompetenten Krieger gut rüber.

Dabei bleibt die Action nicht auf der Strecke, die Balance ist gewahrt. Die Story ist nicht überraschend, lediglich das Ende fand ich storytechnisch aufgrund des Verhaltens der Leute interessant.

Trotzdem bleibt der Film auf einem guten Niveau: man bekommt, was man erwartet – nicht mehr aber auch nicht weniger.

Fazit: guter Actionfilm, gute Unterhaltung.

Podcast-Kritik: Sternengeschichten

Sternengeschichten ist ein Podcast über Sterne, das Universum und den ganzen Rest.

Diese Selbstbeschreibung trifft es sehr gut. Sternengeschichten wird von Dr. Florian Freistetter – Astronom und Mitglied der Science Busters – erdacht, geschrieben und erzählt.

Die Folgen sind sehr kurz, meist nicht länger als zehn Minuten. In diesen zehn Minuten kommt geballtes Wissen auf einen zu, oft überfordernd, manchmal diskutabel (so sieht Florian Pluto nicht als Planeten an), immer aber sehr anregend. Sei es, ein Thema zu vertiefen oder aber einfach ein Thema zum ersten oder wiederholten Mal gehört zu haben.

Sternengeschichten ist sehr gut für Fahrradfahrten in der dunklen Jahreszeit geeignet oder als intellektuelle Zutat beim Salatzubereiten. (Ich weiß, der war schlimm. Ich habe schon auf “intellektuelle Würze des Salats” verzichtet.)

Und Florian hat eine seltsame Aussprache aber eine unglaublich angenehme Stimme.

Fazit: sehr guter Podcast, sehr angenehme Länge, sehr angenehme Stimme.

Link: Sternengeschichten

Kritik: Atomic Blonde

Atomic Blonde erzählt die Geschichte einer Agentin, gespielt von Charlize Theron, während der Wende in Berlin. Wobei “erzählt die Geschichte” etwas hochgegriffen ist, es geht um eine konkrete Mission, die sie ausführen soll.

Dabei gibt es Verwicklungen, Interaktion mit anderen Agenten, die im Fall von russischen Agenten auch etwas gewalthaltiger ausfallen kann. Erzählt wird eine 08/15-Geschichte mit “üblichen” Verwicklungen, da habe ich schon besseres und schlechteres gesehen. Die Erzählweise ist dabei leider etwas konfus und verspricht mehr, als die Geschichte dann halten kann.

Handlungsort ist Berlin, Deutsch kann hier leider gar keiner sprechen. Dabei waren deutsche Schauspieler am Set, die man mal zu Worten und Aussprache hätte fragen können.

So viel zur Kritik, zu den positiven Dingen: die Idee, die Geschichte in Rückblenden zu erzählen passt zum Film und ist gelungen. Vor allem die Überblendungen der Ebenen kann gefallen.

Dazu die Musik. Die Musik! Passt wie Faust aufs Auge, schöne Lieder der 80er, dabei nicht klischeehaft eingesetzt (wie z.B. in Suicide Squad). Immer, wenn die Handlung stockt, holt es die Musik wieder heraus.

Die Schauspieler agieren ok, sind halt alles gute Schauspieler oder in kleineren Rollen eingesetzt, die zu den Fähigkeiten passen.

Nicht zu vergessen: die Action. Wenn es denn endlich mal zur Sache geht, dann ordentlich. Richtig ordentlich. Alsoa ußergewöhnlich ordentlich.

Fazit: guter Film mit Verbesserungspotential und einige herausragenden Szenen.

Java: Instanzen von Generics

Ab und an habe ich das Problem, bei Klassen mit Generics eine Instanz des Generics erstellen zu wollen. Das funktioniert leider nicht direkt:

T newObject = new T();

Also muss man um das Problem herumprogrammieren.

Üblicherweise wird die Übergabe einer Klasse empfohlen, die für die Instanziierung genutzt wird. Die Lösung finde ich häßlich, unschön und unelegant.

Java 8 bietet mit der Einführung von Lambdas und entsprechenden Hilfsklassen eine elegantere Möglichkeit, die ich derzeit bevorzuge.

Ich habe das Problem und die Lösungen auf ekkart.de beschrieben: http://www.ekkart.de/computer/programmierung/java/generics.html

Hier die von mir präferierte Lösung:

public class GenericClass<T extends Object> {

  private Supplier<T> instanceCall = null;

  public void init(final Supplier<T> theInstanceCall) {
    instanceCall = theInstanceCall;
  }

  public T getInstance() {
    return instanceCall.get();
  }

}

public class ObjectFactory {
  public Integer createInteger() {
    return new Integer();
  }
}

public class Test {

  public void testGenerics() {
    GenericClass<Integer> testObject = new GenericClass<>();
    ObjectFactory factory = new ObjectFactory();
    testObject.init(factory::createInteger);
    Integer a = testObject.getInstance();
  }

}