Biken ist SICHER cool!

Ja. Das ist der Slogan der Polizei Berlin und ihrer Partner der Verkehrssicherheit für die neue Motorradsaison. Das ist so uncool und dabei auch noch inhaltlich sehr weit am Problem vorbei.

Was wird so geboten?

Zu Beginn der Motorradsaison bietet die Polizei Berlin zusammen mit unseren Partnern für Verkehrssicherheit in ihrer Aktion „Biken ist SICHER cool!“ umfassende Informationsangebote rund um das Thema Motorradsicherheit an.

Die konkreten Angebote: bitte selbst lesen.

Das Problem: ähnlich wie die viele Aktionen für Fahrräder konzentriert sich das Ganze auf Motorradfahrer_innen und Radfahrer_innen. Die sind meist nicht das Problem, sondern die Autofahrer_innen. Z.B.  erst gestern wieder. Einfach mal Motorrad umgefahren.

Das zweite Problem: im Verbund mit den Partnern und einer sinnbefreiten Presse wird immer wieder der Eindruck erweckt, die (Motor-) Radfahrer_innen wären diejenigen, die das größte Fehlverhalten an den Tag legen würden und deshalb zwangsläufig verletzt werden oder sterben müssen. Dass dem nicht so ist, ist einfach egal.

Denn dann müssten ja auch die Autofahrer_innen mal ihr Verhalten überdenken und, oh Schreck, auch einmal Rücksicht zeigen, oder, noch viel schlimmer, sich an die Verkehrsregeln halten. Soweit kommt es noch.

Bevor sowas einreißt, lieber Opferschelte (Victim-Blaming) betreiben. Ist einfacher. Und wohlfeiler.

(Quelle: Polizeimeldungen Nr. 0783 und 0779 vom 31.03.2015)

Kritik: Shaun das Schaf (der Film)

2015-03-25_Shaun-The-SheepEndlich ein Film zum Schaf mit dem Norwegerpullover. Natürlich im Original angeschaut – es wird kein einziges Wort gesprochen. Ich kann mir nur vorstellen, dass im Deutschen ab und an ein paar Schilder übersetzt werden, das war’s.

Der Anfang war gewöhnungsbedürftig und ließ Schlimmes erahnen. Vor allem in Bezug auf die Kindgerechtheit des Stoffs. Aber ab dem Umzug des Films in die große Stadt ging es richtig gut ab. Die Story hielt über den Film, die Figuren sind gewohnt knuffig, mehrere neue coole Figuren, insbesondere der Rattenhund(?) machen was her. Und der sitzende Hund im Tierknast – lautes Lachen.

Emotional eine Berg- und Talfahrt, die legen es schon darauf an, Tränen zu ziehen. Natürlich nicht bei uns, wir würde nie im Kino weinen nicht. Na ja, Fantasia 2000, die Sequenz mit Donald, aber das ist ein anderes Thema…

Ob der Film für Kinder geeignet ist, weiß ich nicht. Sicherlich nicht für kleine Kinder, dafür sind mir zu viele “schlimme” Szenen drin (Shaun im Tierknast). Aber was weiß ich, was Kinder so vertragen, bin ja keins.

Fazit: richtig gut geworden.

Transporter im Weg

Heute in der Fahrradstraße ein Transporter, der mir entgegen kam und sich direkt vor mir quer auf die Straße stellte. Nach einer Weile dann rückwärts den Weg freimachte.

Kann man mal bringen, aber das sind dann immer die Leute, die sich so tierisch aufregen, wenn ihnen ein Fahrrad mal den Weg verstellt oder zu langsam fährt.

Wender

Die guten alten “auf der Straße Wender” sind wieder unterwegs. Haben schon einige Motorräder abgeräumt, heute hat es mich fast mit dem Rad erwischt.

Langsames Auto vor mir, ich überhole, als ich daneben bin blinkt es links und fängt sofort an, abzubiegen. Wir näherten uns auf 5 Zentimeter, dann hat mich die Fahrerin bemerkt, bremste kurz, ließ mich vorbei und fuhr dann unbekümmert weiter. Nicht mal ein Zucken, dass sie gerade fast einen Unfall verursacht hätte.

Der Rest der Fahrt war auch durchwachsen.

Wieder so ein Tag

Heute war wieder so ein Tag:

  • beim Rechtsabbiegen ignoriert, Vollbremsung (schwarzer Opel)
  • Berg runter auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen (Radfahrer)
  • noch einmal beim Rechtsabbiegen ignoriert (Taxi)
  • mitten auf der Straße stehenbleiben, weil unklar, wohin (Drive-Now-Mini)
  • an Einengung Schritt fahren (Radfahrerin)
  • noch einmal beim Rechtsabbiegen ignoriert (schwarzer Mini)
  • Schulklasse kommt einem auf dem Radweg entgegen, weil Baustelle blöd geplant ist
  • Fußgänger bleibt demonstrativ auf Radweg, sobald er mich sieht
  • beim Wenden ignoriert (weißes Auto)
  • beim Wenden ignoriert (weißer Transporter)

Gefährlich davon nur die Aktionen mit Autos (6 Stück). Keiner davon mit einer Geste der Entschuldigung oder gar Einsicht. Wird wohl meine Schuld gewesen sein.

Netzneutralität tötet, Befürworter sind Taliban-artig

Wie kommen Politiker eigentlich darauf, dass die Politikverdrosseneit mit der Presse, den Jugendlichen, Desinteresse etc. zu tun hat, aber nie und nimmer nicht mit ihnen selbst, wenn sie ganz offensichtlich Lobbypolitik betreiben und jeden beschimpfen und beleidigen, der sich für Politik interessiert und evtl. anderer Meinung ist als sie.

Abgesehen davon, dass Günther Oettinger als EU-Abgeordneter eine Provokation ist, ist sein Posten als EU-Kommissar für Digitalwirtschaft eine Ohrfeige für alle, die der EU mehr zutrauen, als lobbygesteuerte Politik zu betreiben. Für alle anderen ist es die Bestätigung, dass die Politik gekauft ist.

Was die Netzneutralität betrifft, da haben wir gerade in Deutschland Talbian-artige Entwicklungen.

[...]

Aber Verkehrssicherheit, ein kommerzieller Dienst, Gesundheit, ein kommerzieller Dienst und ein paar andere fallen mir ein, sollten von der Netzneutralität, von diesem Taliban-ähnlichen Thema abweichen dürfen.

Ergo: Befürworter der Netzneutralität sind mit Terroristen gleichzusetzen!

Apropos: wo habe ich eigentlich in den Holzmedien oder dem Fernsehen von dieser Entgleisung gehört? Oder mal Nachfragen diesbezüglich?

(Quelle: netzpolitik.org)