Kritik: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri ist ein Drama von Martin McDonagh, das in fast allen Kategorien für Oscars nominiert war, Hauptdarstellerin und Nebendarsteller wurden durch Frances McDormand und Sam Rockwell gewonnen.

Zu Recht.

Spoiler.

Im Film geht es um eine Reihe von Personen, allen voran Mildred Hayes, die die Vergewaltigung und den Mord an ihrer Tochter vor mehreren Monaten nicht verwunden hat. Ihrer Meinung nach hat Chief Willoughby (Woody Harrelson, auch Oscar-nominiert für diese Rolle) nicht genug getan, um den Mörder ihrer Tochter zu finden. Deswegen stellt nutzt sie die titelgebenden Werbetafeln, um ihm die Frage zu stellen:

Raped While Dying
Still No Arrests?
How Come, Chief Willoughby?

Nach und nach lernen wir viele Figuren kennen, die auf unterschiedliche Weise vernüpft sind und meist leiden: den blöden Cop Dixon (Rockwell), den Sohn, den Ehemann und dessen Freundin, den Besitzer der Werbetafeln, die Familie des Sheriffs etc.

Nach und nach müssen wir erkennen, dass es keine „Bösen“ und „Guten“ gibt und dass insbesondere McDormand von einer Scheiße in die nächste rutscht und keineswegs „recht hat“ oder vernünftig handelt. Sie hat ihren Weg und geht den ohne irgendeine Rücksicht auf niemanden.

Und so betrachten wir unsere Figuren, wie sie von einer Katastrophe in die nächste schlittern, ohne dass sie daraus lernen oder ihr Verhalten irgendwie hinterfragen. Der einzige, der das tut, ist Dixon, aber das ist am Ende auch egal.

Das Ende des Films ist so konsequent wie der Rest: nichts ist geklärt, aber die nächste große Katastrophe wird eingeläutet.

Der Film ist recht ruhig erzählt, wir begleiten hauptsächlich Mildred bei ihrem verzweifelten Versuch, den Mörder ihrer Tochter zu fassen zu kriegen, um das Geschehen irgendwie verarbeiten zu können. Dass eine Therapie oder ein Gespräch zwischen allen Beteiligten eine gute Idee wäre, drängt sich förmlich auf.

Humor hat der Film auch, aber der ist eher bitter und betont die Ausweglosigkeit der Situation noch mehr.

Schauspielerisch und inszenatorisch gibt es nichts auszusetzen, die zwei Stunden vergehen wie im Flug, man sitzt gebannt da und hofft, dass wenigstens irgendwer eine Art Happy End abkriegen könnte und verzweifelt an den Aktionen der Personen.

Fazit: geniales, hervorragendes, kurzweiliges, bitterböses Drama.

Kritik: Kill Command

Kill Command ist ein 2016er Low-Budget-Actionfilm, ich dachte, aus England, ist aber offiziell amerikanisch, Hauptdarsteller Thure Lindhardt ist ein Däne, Vanessa Kirby eine Engländerin, über den Regisseur ist es schwer, etwas außer seinem Namen rauszufinden: Steven Gomez.

Wir begleiten eine Kampfeinheit, die auf einer Insel gegen autonome Roboter trainieren soll, ausnahmsweise mit scharfer Munition auf Seiten der Soldaten.

Die Autonomie wird durch eine lernende, vernetzte und sich austauschende KI erzeugt, kurzum, die Roboter sind bewaffnet, in der Überzahl und wollen auch kämpfen lernen.

Nach und nach wird die Einheit dezimiert, bis die Ablösung eingeflogen kommt.

Soweit, so solider Plot, nichts ungewöhnliches aber auch nichts Schlimmes.

Die erste Hälfte des Films ist auch ausnehmend gut gelungen: Einführung der Charaktere, erstes Treffen mit den Robotern, erste Probleme. CGI ist in Ordnung, Schauspieler:innen sind in Ordnung, Chemie stimmt.

Leider geht dem Film bei der zweiten Hälfte die Logik und Stringenz aus, wenn die Maschinen angreifen. Dann ist doch vieles zufällig und nicht durchdacht. Kurze Anleihen an den Terminator machen es auch nicht besser.

Konkret gesagt: die Maschinen müssten innerhalb von wenigen Minuten gewinnen und es ist nicht klar, warum sie das nicht tun.

Hier hätte es mehrere Möglichkeiten gegeben, das zu umgehen, ohne das Budget in die Höhe zu schrauben: Reduzierung der Roboteranzahl, Ablenkung, Störsignale etc. pp.

Haben sie nicht gemacht und das ist etwas schade, denn sonst ist der Film gelungen und kann gut unterhalten. Soll nicht negativer klingen als es ist: der Film ist insgesamt gut.

Fazit: Guter Film für einen netten Actionabend.

Kritik: The Girl with All the Gifts

The Girl with All the Gifts – oder „nicht alle Empfehlungen der Deadline sind schlecht“.

Heftige Spoiler, wer den Film noch nicht gesehen hat – erst mal angucken sonst verpasst man viel vom Spannungsaufbau. Blutiger Film.

Wir steigen ein mit Melanie, einem kleinen Kind, unserer Protagonistin, aus deren Sicht wir fast den ganzen Film begleiten. Sie wird aus ihrer Zelle geholt, vorher wird sie an einen Rollstuhl gefesselt und mit Waffen bewacht. Zusammen mit anderen Kindern kommt sie in einen Klassenraum.

Wir wissen nicht, warum. Das macht einen guten Teil des Films aus – herauszufinden, was es mit den Kindern und der Welt auf sich hat.

Melanie hat sich ihre Lehrerin, Frau Justineau (Gemma Arterton kann tatsächlich schauspielern), zur Freundin auserkoren, das beruht auf Gegenseitigkeit.

Kurz darauf versucht Dr. Caldwell (Glenn Close in gruslig), sie zu autopsieren, Melanie ist noch nicht tot. Zombies überrennen das Labor und eine kleine Gruppe flieht mit Melanie, sie wollen London erreichen.

Auch London ist von Zombies bevölkert, Melanie gehört offensichtlich zu ihnen, hilft ihnen aber und hält sich mit Katzen und Tauben satt. Die Gruppe wird weiter dezimiert und entdeckt ein Labor sowie den Pilz, der die Zombies befallen hat und der aus ihnen herauswächst und Samenkapseln bildet (ist wohl ähnlich zu „The Last Of Us“, das hab ich nicht gespielt).

Im Labor versucht Dr. Caldwell wieder, Melanie zu autopsieren, die jedoch mit anderen befallenen Kindern, die in London wie wilde leben, ein Recht auf Leben beansprucht, auch wenn es die Ausrottung der bisherigen Menschheit bedeutet. Folgerichtig lässt Melanie die Samenkapseln frei und lässt im Umkreis nur Frau Justineau leben, die die Kinder aus dem Labor heraus unterrichtet.

Das ist eine sehr interessante Geschichte, die einen neuen Blick auf das ganze Zombiegenre wirft. Zum einen gibt es Überlebende, zum anderen beanspruchen diese ein Recht auf Leben, das ihnen der Film erfüllt. Es ist zwar unklar, ob sie das weiterbringt, aber es ist ein interessanter Gedanke.

Inszeniert ist der Film von Anfang bis Ende spannend. Es gibt genügend Blut und auch zur Genüge Versatzstücke des Zombiegenres: durchschleichen, Angriffe, Infektion von Freunden – diese sind aber alle gut untergebracht und wirken nicht wie vom Reißbrett. Und der Kniff, nicht alles gleich zu verraten, ist gelungen, das haben schon etliche Filme versucht und sind in Desinteresse gescheitert.

Dabei ist der Film erstaunlich zurückhaltend, insgesamt herrscht eine ruhige Atmosphäre, wenn es aber mal abgeht, dann richtig.

Außerdem nimmt sich der Film sehr zurück, was die Bilder angeht, erst in London öffnet sich das Bild etwas, das sorgt für eine gute, beklemmende Stimmung. Zusätzlich agieren die Figuren nicht komplett vorhersehbar (aka blöd), sondern das meiste ist nachvollziehbar. Nicht alles, aber das meiste.

Mit Sennia Nanua wurde eine sehr gute Schauspielerin für Melanie gefunden, mit der der Film steht und eben nicht fällt (Wortspielkasse). Auch die anderen Schauspieler:innen machen ihre Sache gut.

Es gibt genügend Logiklöcher in der Geschichte, an denen man sich abarbeiten könnte, hat mich aber während des Sehens nur marginal gestört.

Negativ: eine tote Katze.

Kommt auf Anhieb in die Liste der besten Zombiefilme.

Fazit: sehr guter, erfrischender Zombiefilm.

Kritik: Cabin Fever: Patient Zero

Cabin Fever: Patient Zero – oder „Empfehlungen der Deadline, an denen man verzweifelt“.

Freunde finden auf einer Insel das Labor, in dem das Virus des ersten Teils gezüchtet wurde und sterben.

Leider dauert das, unsere Freunde können nicht schauspielern, die Story ist hanebüchen und die Szenerie richtig, richtig mies.

Dieser Film ist zu schlecht für Schlefaz.

Fazit: Drecksgurke. Ja nicht angucken. Ganz schlimm.

Kritik: Cabin Fever

Cabin Fever ist der erste Langfilm von Eli Roth als Regisseur.

Eine Gruppe Jugendlicher mietet eine Hütte im Wald (Ziel: Sex), ein fleischfressendes Virus bricht aus, die örtlichen Bewohnern kommen dazu, alle sterben.

Zugegeben, das ist die Kurzfassung, aber mehr hab ich mir nicht gemerkt. Der Film startete mit riesigen Vorschusslorbeeren und ich fand ich annehmbar, mehr nicht. Am Anfang sehr zäh, das Virus ist ok, auch der Splatter stimmt, aber irgendwie ist das alles sehr uninteressant und nervig gedreht.

Kann sein, dass meine Erwartungen zu hoch waren, wer weiß.

Faizt: nix für mich, eher mäßig.

Kritik: The Last Boy Scout

The Last Boy Scout ist ein Tony-Scott-Film mit Bruce Willis in der Hauptrolle.

An sich weiß man dann schon genug: es steht ein sehr guter Actionfilm an.

Willis ist ein abgehalfterter Cop, der einen Ex-Quarterback beschützen soll, der in eine Intrige verwickelt wurde und umgebracht werden soll.

Das ist schwierig, da der Quarterback ziemlich blöd ist (aber besser wird) und Willis familiäre Probleme hat. Auf der Positivliste steht eine coole Tochter (he, eine Kinderrolle, die nicht wehtut).

Die beiden müssen mehrere Tötungsversuche überstehen, freunden sich schließlich an und der böse Politiker wird überführt – Happy End.

Es ist weniger die Geschichte, als wie sie erzählt wird: die Action ist sauber und hart inszeniert, von der Eröffnung mit Billy Blanks über „Mach das noch mal, dann schlag ich Dich tot“ bis zum großen Finale. Das ist erste Sahne.

Dazwischen menschelt es zwischen den Männern, hier sind die Lethal-Weapon-Filme klare Vorbilder. Schwach wird der Film, wenn Frauen auftreten, das ist einfach nur blöd. Halle Berry in ihrer ersten, sehr kurzen Filmrolle.

Der Film strotzt nur vor Onelinern, der Übergang der rein harten 80er- zur ironisch gesetzten 90er-Action wird hier durchgezogen:

Since it’s the ’90s, you don’t just smack a guy in the face. You say something cool first.

Aber nicht jeder Spruch ist gut gealtert, leider.

Von der Action her würde der Film sofort in die Liste der besten Actionfilme passen, daher hab ich lang überlegt, ob er aufgenommen wird. Aber das Frauenbild und einige Sprüche sind wirklich nicht gut gealtert, daher bleibt es bei einer starken Sehempfehlung mit Einschränkungen.

Fazit: sehr guter Actionfilm mit kleinen, altersbedingten Schwächen.

Kritik: Peppermint

Peppermint – Oh Mein Gott, sie haben Punisher neu verfilmt mit Jennifer Garner als Punisher und es ist soo gut!

Klar, der Film ist keine offizielle Punisher-Verfilmung, aber die Familie von Riley North wird von Gangstern getötet, die durch das korrupte System davonkommen. Riley verschwindet für fünf Jahre, trainiert MMA und mit Waffen und kommt am 5. Jahrestags des Todes ihrer Familie zurück und bringt alle Bösen um. Dann geht sie zum Grabstein ihrer Familie, die Polizei nimmt sie fest aber ein Cop lässt sie wieder laufen, weil sie ja die Bösen umgebracht hat und das alle gut finden.

Soweit nicht viel Neues im Rachegenre, aber die Umsetzung ist äußerst gelungen. Klischees sind vorhanden, aber nicht die, die ich erwartet hatte. Frauen müssen nicht vergewaltigt oder gerettet werden, das ist so angenehm.

Jennifer Garner, mit der ich bei Alias nicht warm geworden bin (was eher an der Inszenierung als an Frau Garner lag) und die in Elektra richtig schlecht war, passt für Riley North wie die Faust aufs Auge (hihi). Ich hab ihr die Rächerin abgenommen, Waffenhandling und Kämpfe sind außergewöhnlich gut.

Die Bösen sind richtig böse, die Guten richtig gut. Die Handlung ist geradlinig, ein netter Twist und eine sehr schön schwarzhumorige Szene mit einer alten Freundin, ansonsten leistet sich der Film keine Schnörkel.

In der ersten Hälfte wird Atmosphäre aufgebaut (aber in interessant), in der zweiten Hälfte geht es zur Sache. Sehr konsequent. Sehr löblich.

Keine Ahnung, warum der Film „Peppermint“ heißt. (Hab nachgelesen: wegen des Eises, das die Tochter isst. Ist mir beim Sehen entgangen.)

Einer der wenigen Filme, bei denen ich mir eine Fortsetzung wünsche, die genauso hart und löblich weitergeht.

Sofortiger Einstieg auf die Liste der besten Actionfilme.

Fazit: sehr gelungener Actionfilm.

Kritik: Metalhead/Málmhaus

Metalhead (orig. Málmhaus) ist ein isländischer Coming-of-Age-Film.

Wir begleiten Hera, eine zwölfjährige Isländerin, die mit ansehen muss, wie ihr Bruder Baldur bei einem Traktorunfall ums Leben kommt.

Im Endeffekt bleibt dadurch für die Familie das Leben stehen, denn mit dem Verlust kommen weder Hera, noch ihre Eltern klar. So schotten sich alle ab, reden selten miteinander.

Baldur war Metaller, also wird Hera auch Metallerin und versucht, sich über die Musik auszudrücken. Laut. Außerdem merkt sie, dass ihr Leben Veränderung braucht, bringt aber die Energie dafür nicht auf. Das frustriert sie noch mehr, ebenso wie die Gleichgültigkeit ihrer Eltern.

Inzwischen ist sie alt genug, auszuziehen oder ein eigenes Leben zu beginnen. Sie bricht ab und an aus, aber chaotisch, ohne zu wissen, was sie eigentlich will oder ohne es zu beachten.

Die Ankunft eines neuen Pfarrers bringt das Leben der Familie wieder in Ordnung, etliche Ausbrüche, falsche Erwartungen und eine brennende Kirche später streben wir erst auf ein geordnetes Familienleben im Rahmen des Dorfes zu und kommen dann endlich auch zu einem richtigen Happy-End mit erster Emanzipation und Verarbeitung des Todes von Baldur.

Was machen wir draus? Ich bin, glaube ich, nicht die Zielgruppe des FIlms. Ich war nie so unzufrieden mit meinem Leben und kann daher das Ganze mehr rational nachvollziehen. Was bei dem Film nicht hilft, denn Hera ist ein Arschloch, die wirklich dumme und kriminelle Dinge tut, der keine Konsequenzen für ihr Handeln aufgezeigt werden und die dadurch immer aggressiver reagiert.

Der Film ist durchweg sehr ruhig gedreht, die Landschaft ist eintönig, man kann sehr gut nachvollziehen, wie deprimierend das wirken muss. Noch dazu in einer so apathischen Familie. Ab und an passiert etwas, aber dann ist es auch wieder gut.

Metal spielt eine Rolle, tritt aber auch in den Hintergrund, denn der Film ist die Geschichte von Hera und ihrem Bruder, nicht der von Hera und Metal, auch wenn das oft Plotdevice ist.

So ist wenig Musik zu hören, wenn, dann will man davon eigentlich mehr. Aber dann wird es wieder eintönig.

Trotzdem ist der Film ok, ich bin mit falschen Erwartungen rangegangen, das Cover ist maximal irreführend, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, ist der Film in Ordnung. Die Hauptfigur hätte etwas weniger kriminell sein können und das Happy-End nicht so ein Super-Mega-Happy-End. Am Ende hätte ruhig noch etwas mehr gefeilt werden können.

Die Schauspieler sind sehr gut. Die Musik auch, wenn sie denn mal gespielt wird.

Isländisch ist eine interessante Sprache.

Ich bin halt tatsächlich nicht die Zielgruppe, Teenager in der Pubertät oder Leute mit schwieriger Kindheit können sicher mehr damit anfangen.

Fazit: solider Film, ruhiger und schwieriger als erwartet.

Kritik: A Good Day to Die Hard

A Good Day to Die Hard (Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben) ist der fünfte Teil der Stirb-Langsam-Reihe (Filme 1, 2, 3, 4).

Ein würdiger Abschluss? – Mitnichten. Ein sehr, sehr schlechter, generischer, klischeebehafteter Film mit einem so unglaubwürdigen Plot, dass die Bond-Bösewichter wieder schlau dagegen aussehen.

McClanes Sohn wird in Russland verhaftet, er will ihm dort helfen, nur um herauszufinden, dass der Sohn CIA-Agent ist. Dieser versucht, einen Terroristen zur Strecke zu bringen, indem er einem Whistleblower hilft, der aber auch ein Terrorist mit einer Tonne Uranium in Tschernobyl ist. Einige unglaubwürdige CGI-Actionssequenzen später (viel später) ist der Böse tot und McClane hat den Tag gerettet.

Bruce Willis wirkt in dem Film einfach nur alt. Die ganzen Sprüche wirken aufgesetzt und falsch. Die Action ist extrem unglaubwürdig und der Plot ist strunzdumm.

Der Film ist nach Checkliste gedreht, keine Innovation, keine Freude, kein nichts.

Laut Trivia ist die Action größtenteils handgemacht, davon hab ich nichts gesehen oder sie ist so schlecht gedreht, dass man das nicht sieht.

Die Hoffnung bleibt, dass die Serie damit beerdigt ist und nicht noch einmal wiederbelebt wird, damit ich mich nicht noch einmal anderthalb Stunden im Kino langweilen muss.

Fazit: sehr, sehr schlechter Film.

Kritik: Die Hard with a Vengeance

Die Hard with a Vengeance (Stirb langsam: Jetzt erst recht) ist der dritte Teil der Die-Hard-Reihe und trotz der zweiten und fünften Graupe – ich guck mir natürlich jeden Teil davon an.

Der dritte Teil fängt mit einer der besten Explosionen an, übertroffen von der Schiffsexplosion gegen Ende des Films. Dann die Handlung: Simon erpresst New York mit Bombenlegen und beschäftigt John McClane und Zeus Carver mit Rätselraten, um die Bomben zu finden und zu entschärfen. Das gelingt teils, teils (in der U-Bahn, mächtiges Badabumm) nicht.

Wie im ersten Teil ist alles „nur“ Ablenkung für einen Großraub, McClane und Carver decken den Plan auf und verhindern das Entkommen der Bösewichte. Dabei sprengen sie ein Schiff in die Luft und das ist eine Explosion nur noch zum Mund-Offenstehen-Lassen.

Viel Action, viel rumrennen, viel laufen, viel schießen, viel fahren.

Es gibt kleinere Kritikpunkte am Film aber die kommen hier nicht auf den Tisch: der Film ist ein Kracher, eine würdige Fortsetzung des ersten Teils. Samuel L. Jackson ist ein guter Sidekick, Jeremy Irons ein guter Böser und Sam Philips einfach nur furchteinflößend. Die Geschichte ist, wie im ersten Teil, eigentlich einfach aber mit Schleifchen und Wendungen versehen, was sie interessanter macht. Der Humor stimmt, er ist fast schon etwas zu albern ist aber noch erträglich und wird durch Willis und Jackson ausgeglichen.

Ganz klar: Liste der Actionfilme und Sehbefehl. Den vierten Teil hab ich schon 2007 besprochen, der war auch gut.

Fazit: beste Unterhaltung, Action, Big Bada Boom.

[Zeus and McClane have just stolen a man’s car on the highway]
Zeus: [to man] Hey! Who was the 21st President?
Man: Go fuck yourself!