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Bücher Kritik

Buchkritik: A Nameless Witch

A Nameless Witch, oder wie wir Deutschen sagen: „Eine Hexe mit Geschmack. Mit doppelter Portion Menschenfleisch!“ Aua. Von A. Lee Martinez.

Die Geschichte dreht sich um eine Hexe, die mehrere Probleme hat. Sie ist wunderschön, eigentlich recht freundlich und dann kommt auch noch ein gutaussehender Weißer Ritter daher, gefolgt von einer Goblinhorde. Und dann gibt es noch einen bösen Zauberer, der besiegt werden muss.

Was tun? Aufessen kann sie den Ritter ja schlecht. Und ihre Begleitung, Gwurm der Troll, der verzauberte Besen und die Dämonenente Newt sind da auch keine große Hilfe.

Ja, damit ist der Ton gesetzt: sehr lustig. Martinez kennt seine Klischees und benutzt oder demonitert sie, wie er grad lustig ist. Die Geschichte ist (leider) nicht lang, knackig, ohne Pausen und sehr gut.

Das ist eins der Bücher, bei dem ich mir wirklich eine Fortsetzung von Martinez wünschen würde. Wird er nicht machen, aber die Hexe, der Ritter und vor allem Newt, Gwurm und und der Besen – köstlich.

Mit junger Fantasy-Hexe assoziiere ich eher Pratchetts Tiffany Aching, aber Martinez schafft eine eigenständige Figur, nicht ganz so tiefgründig wie Tiffany, dafür aber lustiger.

Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen.

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Bücher Kritik

Buchkritik: In the Company of Ogres

Ich geh jetzt mal die Martinez-Bücher durch, das nächste ist „In the Company of Ogres“ (dt. Die Kompanie der Oger. Sterben und sterben lassen!). Zunächst mal: die deutschen Titel sind ja die Katastrophe. Das wird immer schlimmer. Ich hoffe, die Bücher sind besser übersetzt, aber die Titel machen ja die Verlage, die Übersetzung Karen Gerwig, da ist also Hoffnung.

Wir begleiten Never Dead Ned, der in die titelgebende Oger-Kompanie versetzt wird, um diese auf Vordermann zu bringen. Dabei hilft es, dass er nicht sterben kann. Denn die Kompanie ist nicht erfreut und der Tod kommt nicht nur über Schlachten, sondern auch Intrigen. Dazu Amazonen, doppelköpfige Oger, Geruchsorakel, Sirenen, ein selbstmörderischer Goblinpilot – es ist voll im Buch.

Allerdings, und das ist Martinez hoch anzurechnen, haben alle Figuren Tiefe, die Story ist wirklich interessant und der Erzählstil ist deutlich verbessert zum Vorgänger – mehr Leichtigkeit, viel schwarzer Humor und trotzdem die gute Geschichte.

Dazu kommt, dass wir mit Ned herausfinden, was es mit der Kompanie, deren Standort und auch ihm selbst auf sich hat und wenn wir dann wissen, warum er unsterblich ist, wird es erst richtig verzwickt.

Die Parallelen zu Pratchetts Ideen- und Erzählwelt werden deutlicher, ohne ein Plagiat zu werden.

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert und liest sich gut weg.

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Bücher Kritik

Buchkritik: Gil’s All Fright Diner

Gil’s All Fright Diner (dt. „Diner des Grauens. Wir servieren Armageddon mit Pommes Frites!“ – Argh), der Debütroman von A. Lee Martinez.

Earl, ein Vampir, und Duke, ein Werwolf, treffen sich in einem Diner, das zunehmend von Zombies geplagt wird, sie versuchen, der Wirtin Loretta zu helfen, der Plage Herr zu werden. Verkompliziert wird das durch die Beschwörung eines alten Gotts durch Tammy (Misrtress Lillith).

Das ist es auch schon, eine sehr gut geschriebene, etwas schnoddrige Geschichte, die hintergründig, fantasievoll und vor allem sehr, sehr lustig erzählt wird.

Mir wurde das als „Ersatz“ für Terry Pratchett empfohlen und ja, wem Pratchett gefällt, die/der sollte A. Lee Martinez eine Chance geben. Die Bücher werden immer besser, aber Gil’s All Fright Diner ist schon sehr ansprechend.

Dabei sei schon mal erwähnt: man sollte sich bei Martinez nicht an Figuren gewöhnen, denn üblicherweise schreibt er genau einen Roman über die Figuren und das war’s. Einerseits schade, andererseits erfrischend.

Und er schreibt sehr schnell und handlungsorientiert. Passt für mich.

Fazit: gute, unterhaltsame, lustige, geerdete Fantasy.

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Kino Kritik

Kritik: Blade Runner 2049 (2017)

Blade Runner 2049 – endlich mal Zeit und Muße gefunden, den Nachfolger von Blade Runner anzusehen. Ein Film für die große Leinwand, wenn er noch mal im Kino kommt, könnte es sich lohnen, ihn wegen der Bilder noch einmal anzusehen. Den Abspann konnten wir nicht lesen, weil die Buchstaben dafür zu klein waren.

Und ein Referenzfilm für Soundanlagen. Was für ein bombastischer Ton. Ich entschuldige mich immer noch vielmals bei unserem Bass, dem ich vorgeworfen hatte, zu leise zu sein. Der kann grummeln, dass es eine Freude ist.

Entschuldige, Bass.

Der Film versucht nicht nur, eine Geschichte im Blade-Runner-Universum zu erzählen, sondern versucht auch, die Handlung des ersten Teils aufzunehmen und weiterzuspinnen. Das gelingt inhaltlich erstaunlich gut.

Auch erzählerisch hat Denis Villeneuve aus dem Vollen geschöpft und lehnt sich mit den Bilder stark an die Ursprungsästhetik an, schafft dennoch etwas Neues, indem er die ständige regnerische Düsternis mit wüstenartiger Röte abwechselt. Dazu die schon angesprochenen bombastischen Bilder.

Und der Soundtrack von Hans Zimmer. Stark an Vangelis angelehnt und diesen zitierend, schafft Zimmer trotzdem etwas Neues, wirft ein wenig Zimmer-Bombast rein und fertig ist der Bassbeweger. Das ist schon beeindruckend.

Die Geschichte ist zwar inhaltlich gut, leider aber auch etwas eindimensional angelegt. Bis zum Rückgriff auf Decker gefiel mir der Ansatz sehr gut, nach der „Auflösung“ wurde es zunehmend flach. Da war aber noch eine Stunde Film übrig. Es wurde versucht, die inhaltliche Stimmung des Originals um Gefühle von Replikanten und deren Menschsein aufzunehmen, leider dann zu geradlinig aufgelöst.

Dazu war der Film zu lang. Der Film schwelgt in Bildern, Einstellungen und dem Sound und das ist meist sehr gut und angemessen, Allerdings ist es oft auch zu lang und genau diese Szenen hätten gekürzt werden können. Klar ist das eine Gratwanderung aber so machte das einen unausgeglichenen Eindruck. Dennoch sei noch einmal betont, dass die Länge in vielen Szenen auch gepasst hat.

Die Figuren sind unterschiedlich. K (Ryan Gosling) hat die beste Rolle und Gosling spielt diese auch perfekt durch. Das war schon wirklich großartig. Auch Harrison Ford darf, wenngleich nur kurz, gut aufspielen. Und Joi (Ana de Armas) und die Chefin (Robin Wright) dürfen in ihren kurzen Auftritten richtige Charaktere verkörpern.

Der Rest ist leider nur Mittel für die Geschichte, unterkomplexe, wandelnde Klischees. Das stört doch sehr, insbesondere unsere Bösen Wallace (Jared Leto) und Luv (Sylvia Hoeks) sind einfach nur schlechte Figuren, Luv bekommt auch einen sehr unwürdigen, störenden Tod ab, das war einfach nur widerlich und hätte der Film nicht nötig gehabt.

Was auch auffällt, ist die Fixierung des Films auf nackte Frauen und deren Brüste. Ich war ja froh über jede Frau, die nicht nackt sein musste. Muss nicht unbedingt sein, freie Pornoseiten existieren.

Was heißt das insgesamt? Blade Runner 2049 ist schon ein beeindruckender Film, da lässt sich nichts sagen. Leider schwächelt er im Drehbuch und der Charakterzeichnung. Die Bösen wären nicht nötig gewesen und es wäre besser gewesen, sich nur auf K zu konzentrieren, ohne den Bogen zum alten Film zu ziehen. Die Länge wäre noch ein Bonus gewesen, die hat aber am wenigsten gestört.

Es ist schwierig, Blade Runner fortzusetzen und dabei schlägt sich der Film sehr gut, ich hätte mir halt nur gewünscht, dass es nichts zu kritisieren gegeben hätte.

Fazit: sehr guter Film, sehr gute Fortsetzung mit leichten Mängeln.

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Kino Kritik

Kritik: Black Butler: Book Of The Atlantic (2017)

Black Butler: Book Of The Atlantic ist ein Film im Black-Butler-Universum, das wir vor dem Film nicht gekannt haben. Aber man kommt in die Geschichte rein, im Endeffekt wird eine Handlung um Untote erzählt und die Hintergrundgeschichte darüber angesprochen.

Unsere Helden Ciel Phantomhive und sein Butler Sebastian Michaelis (ein Dämon) schleichen sich auf eine Kreuzfahrt ein, um herauszufinden, was die Aurora-Gesellschaft dort vorhat. Wir sich herausstellt, will sie Tote wieder zum Leben erwecken, das klappt zwar, aber die nun Untoten sind hungrig und können nur durch Kopf-Zerstören/Abtrennen aufgehalten werden. Das wird mehr oder weniger aufwendig zelebriert, mit Rasenmäher, Kettensäge, Klingen, bloßen Händen, Silberbesteck, Pistolen, … Das alles durchaus blutig, aber nicht gorig.

Wie gesagt, nebenbei lernen wir die Hintergrundgeschichte kennen, etliche Figuren aus den Mangas: Undertaker, Shinigami, die zukünftige Frau Ciels (die eigentlich cool ist aber eine undankbare Rolle abbekommen hat) und andere.

Dabei ist der Film nie langweilig, gern auch mit albernem Humor durchsetzt, dann wieder ernst, teils brutal aber nie abschreckend.

Insgesamt ein rundes Erlebnis und ein schöner Einblick in ein Universum, das man gern wieder besuchen würde.

Fazit: gutes, unterhaltsames Anime.

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Kino Kritik

Kritik: The Meg (2018)

The Meg – ein Megalodon (großer prähistorischer Hai) wird aus dem Marianengraben geholt, der tiefer als gemessen ist, weil dort eine kalte Wasserschicht statt eines Bodens ist. Jason Statham muss den Hai erlegen.

First things first: der Film ist unterhaltsam. Jason Statham ist in beeindruckender körperlicher Form. Die Effekte waren gut. Das kleine Mädchen ist nicht nervig. Die Verkupplungsdialoge waren wirklich gut. Figuren entschuldigen sich, wenn sie einen Fehler gemacht haben und Entschuldigungen werden angenommen. Der Film würde den Bechdeltest bestehen.

Aber das war es auch an Positivem. Der Film ist so unglaublich dumm.

Alle Figuren handeln, als ob Nachdenken unter Strafe gestellt würde. Das Drehbuch ist grottenschlecht und ein Abhaken aller Riesenhai-Monster-Film-Klischees. Wirklich aller Klischees.

Argh.

Das ist wirklich nicht gut. Die Schauspieler und die Inszenierung sind gut genug, dass man nur leicht mit dem Augenlid zuckt, weil es so schlimm ist, aber es ist wirklich schlimm. Noch kein Trash, dafür fehlt Casper van Diem, aber…

Beispiel gefällig?

Wir haben eine voll ausgerüstete Unterwasserstation mit Rettungs-U-Boot. Das Forschungs-U-Boot gerät in Not und hat 18 Stunden. Da holen wir den Rettungsspezialisten, der Alkoholiker und vier Jahre nicht getaucht ist mit dem Hubschrauber aus Taiwan, statt einfach selbst runterzufahren. Und wenn er kurz davor ist, an Bord zu kommen, um alle zu retten, geht die Wissenschaftlerin mit dem kleinen Boot (nicht dem Rettungs-U-Boot) nach unten, um das andere Schiff hochzuholen, das dabei auf jeden Fall explodieren würde.

Es ist noch schlimmer als es sich erzählt.

Aber das Schlimmste: der Hai ist zu klein. Die ganze Zeit dachte ich, jetzt muss doch mal der durch Poster und Trailer angekündigte große Hai kommen…

Fazit: Hai zu klein, unterhaltsam, grottenschlecht, kein Trash.

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Computer Programmierung

Ärgerlicher „Bug“ in Javas Files-API

Mannomannomann. Da debuggt man eine Stunde für einen Fehler, der m.E. im Design der Java-Files-API liegt.

Erwartungshaltung vs. implementierte Realität.

Wenn ich schreibe:

Files.writeString(file, content, StandardOpenOption.CREATE, StandardOpenOption.WRITE);

dann erwarte ich, dass eine neue Datei angelegt wird, falls sie noch nicht existiert, dass der Inhalt „content“ in die Datei geschrieben wird und diese danach nur diesen Inhalt enthält.

Aus mir unerfindlichen Gründen hat sich das Java-Team aber dafür entschieden, dass der Inhalt der Datei erhalten bleibt und mein Inhalt nur an den Anfang der Datei geschrieben wird und dort den vorhandenen Inhalt überschreibt. Wenn vorher also mehr drin ist, ist mein Inhalt drin und der Rest von dem, was vorher drin war.

WTF?

Korrekt ist:

Files.writeString(file, content, StandardOpenOption.CREATE, StandardOpenOption.WRITE, StandardOpenOption.TRUNCATE_EXISTING);

Man signalisiert, dass die Datei vor dem Schreiben geleert wird.

Ehrlich: wer denkt sich sowas aus. Die derzeitige default-Umsetzung sollte explizit angefordert werden (z.B. StandardOpenOption.KEEP_EXISTING) und default sollte das vorherige Leeren der Datei sein. Ich glaub, das würde die Mehrheit der Programmierer:innen auch so erwarten.

So ein Mistfehler, wie gesagt, eine Stunde debuggt und sucht mal danach.

Argh.

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Kritik Musik

Musikkritik: Among the Living (1987)

Among the Living von Anthrax – das letzte der großen vier Alben.

Die instrumentale Seite erinnert ein wenig mehr an Metallica, Songaufbau und Gesang eher an Slayer.

Wir haben also durchaus melodiöse und eher abwechslungsreiche Lieder, aber eher eintönigen Gesang. Zum Glück sind die Lieder alle schnell genug, dass die Freude am Album nicht verblasst.

Im Gegenteil, hier sind mehr Lieder zum Entdecken drauf als bei Slayer, auch wenn ich mir musikalisch und vor allem gesanglich mehr Abwechslung gewünscht hätte. Joey Belladonna sang live etliche Jahrzehnte später deutlich besser.

Es lohnt sich, in das Album reinzuhören, nicht jedes Lied ist ein Brecher, aber jedes ist unterhaltsam und schnell.

Und Scott Ian ist einfach ein cooler Typ.

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Kritik Musik

Musikkritik: Reign in Blood (1986)

Reign in Blood – nach Master of Puppets und Peace sells… das dritte Album der großen Vier, die Band ist Slayer.

Das ist Thrash Metal, wie er sein sollte – schnell. Und an manchen Stellen schneller.

Da ist es egal, dass es keine große Vielfalt in den Liedern gibt oder dass der Gesang tatsächlich wie bei Megadeth Sprechgesang ist ohne Melodie. Denn darunter liegt schnelle, harte Musik.

Schade ist, dass die Band sehr stark mit Nazisymbolik kokettiert. Ich nehm ihnen ja ab, dass sie keine Nazis sind, aber dann muss man auch kein Runen-S in das Bandlogo aufnehmen oder ein textuell unkritisches Lied, Angel of Death, über Josef Mengele auf die Platte bringen. Das ist so extrem billige Provokation. Und:

I know why people misinterpret it – it’s because they get this knee–jerk reaction to it. When they read the lyrics, there’s nothing I put in the lyrics that says necessarily he was a bad man, because to me – well, isn’t that obvious? I shouldn’t have to tell you that.

ist halt eine billige Ausrede. Das ist gespielte Naivität, die die Realität ausblendet. Dennoch, das sei deutlich gesagt: hier spielt keine Naziband für ein Nazipublikum, ich hab sie live gesehen und auch das Publikum dazu. Ebenfalls dennoch: so billige Provokationen sind einfach nur billig.

Zurück zur Platte: die ist ein Brett, das ist schneller, guter Metal, live kriegen sie das genau so auf die Bühne – „Reign in Blood“ ist nicht abwechslungsreich aber sehr unterhaltsam.

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Kritik Musik

Musikkritik: Peace Sells… but Who’s Buying? (1986)

Peace Sells… but Who’s Buying? – das zweite der großen vier Alben des Thrash-Metal. Nach Metallica diesmal Megadeth, gegründet von Dave Mustaine, der bereits vor dem ersten Album aus Metallica geschmissen wurde, wegen Alkohol- und Drogenmissbrauch. Das muss man auch erst mal schaffen.

Also gründete er Megadeth, um zu zeigen, dass er Musik kann und diese auch schneller und härter als Metallica.

Hat nicht geklappt, jedenfalls, wenn ich mir „Peace sells…“ anhöre.

Disclaimer: ich hab Megadeth nie live gehört und die Platte erstmals vor 5 Tagen. Also sehr frische Eindrücke.

Mann, ist das öde. Jedes Lied fängt interessant an, dann kommt jedesmal das gleiche 80er-Geschrummel, atonaler Gesang, fast Sprechgesang mit immer der gleichen Note, ein Solo und dann ist das Lied auch wieder aus. Da alles pseudoschwer und halbschnell.

Zweimal hab ich die Platte jetzt angehört, nicht ein Lied hat mich zum mehrfachen Anhören bewegt.

„Peace sells…“ ist offensichtlich nichts für mich, das ist so öder, früher Metal ohne Differenzierung in den Liedern. Alles solche Lieder, die evtl. live besser sind aber nicht hintereinander auf einer CD. Und „schneller und härter als Metallica“ – wirklich nicht.

Was ich nicht einschätzen kann, ist der Einfluss in der damaligen Zeit, das Album wird ja nicht umsonst gehypt werden. Wahrscheinlich gab es so eine Musik halt noch nicht und ich kenne mittlerweile genug davon.

Also, nicht abhalten lassen, meins ist es nicht, aber es ist eine der definierenden Platten des Genres.