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Bücher Kritik

Buchkritik: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär (1999)

Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär – was soll man sagen…

Der Lügenbär ist eine der besten Figuren von Walter Moers (und ich kenne Herrn Breske), 1988 erfunden und nachhaltig zu Recht zu Weltruhm gelangt (in Deutschland). 1999 dann Film und Buch und beides hätte gut in die Hose gehen können, bei so einer ausdefinierten und langlebigen Figur.

Aber nicht mit Walter Moers in Hochform.

Wer hätte gedacht, dass noch so viel aus dem Leben des Bären rauszuholen ist. Und dann Moers, der so nebenbei mal mit Zamonien eine Welt erschafft, die fantasievoll, grenzenlos und sehr gut erzählt ist.

Was der Bär so auf seinen Reisen erlebt: Zwergpiraten, Klabautergeister, Stollentrolle, Berghutze, Professor Nachtigaller (Wissen ist Nacht) und so weiter und so endlos fort, Moers‘ Fantasie ist auf Hochtouren.

Das alles ist extrem gut erzählt, leicht und locker und mit dem typischen Blaubärhumor gewürzt.

Wenn man den besten Einstieg in Zamonien haben will (und das will man), dann nichts wie die 13½ Leben lesen. Es lohnt sich.

Fazit: sehr gutes Buch, große Leseempfehlung.

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