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Bücher Kritik

Buchkritik: Die Stadt der Träumenden Bücher (Graphic Novel)

Die Stadt der Träumenden Bücher – Walter Moers‘ Originstory von Hildegunst von Mythenmetz, dem Erfinder des Mythenmetzschen Abschweifung.

Das Buch ist schon herausragend gut (jedenfalls der erste Teil), jetzt also die Umsetzung als Graphic Novel. Dabei hat Moers den Inhalt des Buchs komprimiert, die wichtigsten Erzählstränge beibehalten und zu jedem Bild des Buchs eine Skizze gefertigt. Dann übernahm Florian Biege und schuf die detailreichen, farbigen Gemälde, die den Inhalt des Buchs auszeichnen. Dazu handgeletterter Text und fertig ist das Buch.

Es ist beeindruckend. Es ist grandios. Wenn man will, kann man sich in jedem Bild verlieren, so detailreich und gut sind diese gezeichnet. Dazu die sehr gute Geschichte der träumenden Bücher, die wirklich genial umgesetzt wird.

Ich kann mich nur wiederholen: es ist beeindruckend.

Es ist auch anders als andere Graphic Novels oder Comics: hier steht viel Text, die Handlung liegt im Text, die Bilder sind Gemälde und tatsächlich die Bebilderung der Inhalte. An manchen Stellen gibt es üblichere Panels mit Handlung, aber insgesamt bleibt das Buch eine wunderschöne, durchgehend bebilderte Erzählung.

Fazit: wirklich gelungen, da verzeiht man dem Meister viele andere Verzögerungen und Ankündigungen.

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