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Bücher Kritik

Buchkritik: In the Company of Ogres

Ich geh jetzt mal die Martinez-Bücher durch, das nächste ist „In the Company of Ogres“ (dt. Die Kompanie der Oger. Sterben und sterben lassen!). Zunächst mal: die deutschen Titel sind ja die Katastrophe. Das wird immer schlimmer. Ich hoffe, die Bücher sind besser übersetzt, aber die Titel machen ja die Verlage, die Übersetzung Karen Gerwig, da ist also Hoffnung.

Wir begleiten Never Dead Ned, der in die titelgebende Oger-Kompanie versetzt wird, um diese auf Vordermann zu bringen. Dabei hilft es, dass er nicht sterben kann. Denn die Kompanie ist nicht erfreut und der Tod kommt nicht nur über Schlachten, sondern auch Intrigen. Dazu Amazonen, doppelköpfige Oger, Geruchsorakel, Sirenen, ein selbstmörderischer Goblinpilot – es ist voll im Buch.

Allerdings, und das ist Martinez hoch anzurechnen, haben alle Figuren Tiefe, die Story ist wirklich interessant und der Erzählstil ist deutlich verbessert zum Vorgänger – mehr Leichtigkeit, viel schwarzer Humor und trotzdem die gute Geschichte.

Dazu kommt, dass wir mit Ned herausfinden, was es mit der Kompanie, deren Standort und auch ihm selbst auf sich hat und wenn wir dann wissen, warum er unsterblich ist, wird es erst richtig verzwickt.

Die Parallelen zu Pratchetts Ideen- und Erzählwelt werden deutlicher, ohne ein Plagiat zu werden.

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert und liest sich gut weg.

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