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Kino Kritik

Kritik: Total Recall (1990)

Wieder zurück im Action-Genre gleich der nächste Film für die Ewigkeit: Total Recall. Paul Verhoeven frisch von RoboCop gekommen bringt einen Science-Fiction-Film auf die Leinwand, der seinesgleichen sucht.

Eine ausgefeilte Geschichte, Außerirdische, Mars, Mutanten – alles drin, was das Herz begehrt.

Schwarzenegger als Doppel- (Triple-) Agent wider Willen, der sich selbst das Gedächtnis löscht um die Rebellion zu stoppen und im Endeffekt dieselbe zum Sieg führt. Oder ein Steinklopfer, dessen virtueller Marstrip schiefgegangen ist, denn die Vision verläuft exakt so wie beworben.

Beides ist möglich und wird nicht wirklich aufgelöst. Grandios.

Dazu beeindruckende Auftritte von Rachel Ticotin! Sharon Stone!! Michael Ironside!!! Herz – was willst Du mehr.

Ironside einfach beeindruckend fies. Der will Schwarzenegger umbringen und wenn er dafür andere töten muss (Rolltreppe) dann ist das halt so.

Und Schwarzenegger angemessen gut, halb Muskel, halb Schauspieler – passt in den Film. Mit seinem sympathischen österreichischen Radebrechakzent durch den Text stolpernd. Dazu bahnbrechende Effekte, die in der Tat nicht gut gealtert sind. Mir gefallen sie noch heute, da kann aber auch Nostalgie im Spiel sein.

Und eine Menge ikonische Szenen: Schwarzenegger reißt den Autopiloten aus dem Auto. Schwarzenegger holt sich die Sonde durch die Nase. Schwarzenegger rennt durch den Ganzkörperscanner. Schwarzenegger geht in Verkleidung durch den Zoll.

Die dreibrüstige Prostituierte.

Der beste Übersetzungsfehler ever: „I’ve got a lock.“ – „Ich habe ein Schloss!“

Kampf mit Sharon Stone.

Michael Ironside.

Tja, an dem Film ist einfach alles gut (das mit den alternden Effekten hatte ich ja schon erwähnt). Wichtig ist, wie bei allen Verhoeven-Filmen, den Film ungeschnitten zu sehen. Sonst verpasst man ja, wie Ironside die Arme abgetrennt werden und Schwarzenegger sie ihm hinterherwirft.

Spaß für die ganze Familie…

Fazit: Klassiker mit leichten Effektalterungen.

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Kritik: Twins (1988)

Twins – Schwarzenegger komplett in einer Komödie, besetzt als der perfekte Mann, gebildet, witzig und unschuldig – auf der Suche nach seinem Zwilling Danny DeVito. Beide sind Produkt eines genetischen Experiments, bei dem Schwarzenegger die guten Eigenschaften abbekam und DeVito den Abfall.

Ich hab den Film einmal gesehen und fand ihn erstaunlich lustig und unterhaltsam. Zum einen Schwarzenegger als Fish-out-of-Water als Naivling in Los Angeles, zum anderen Danny DeVito als schlechter Mensch mit gutem Kern – das funktioniert. Dazu noch zwei Frauen mit Herz.

Die Geschichte ist Aufhänger für unterhaltsame Situationen und Gespräche, Moral und Happy End inklusive.

Ein Wohlfühlfilm, bei dem Schwarzenegger und DeVito keine Gage nahmen, sondern je 20 % des Einspielergebnisses (da hat wohl keiner der Produzenten wirklich an den Erfolg des Films geglaubt), das ist für beide bei ca. 216 Millionen Dollar ein erkleckliches Sümmchen gewesen.

Ich kann nicht sagen, ob der Film gut gealtert ist, ich hab ihn seit den frühen 90ern nicht mehr gesehen.

Fazit: nette, unterhaltsame Komödie.

My name is Julius and I am your twin brother.
Oh, obviously! The moment I sat down I thought I was looking into a mirror.

Actually, I hate violence.
But you’re so good at it!

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Kritik: Red Heat (1988)

Red Heat – wir begeben uns in die Phase, in der Schwarzenegger nicht mehr nur Action machen soll/will, sondern auch andere Bereiche entdeckt, in diesem Fall die Action-Buddy-Komödie.

Hier gehen alle Beteiligten auf Nummer Sicher: Schwarzenegger flankiert von Jim (damals James) Belushi, Regie Walter Hill! Was kann da schiefgehen?

In diesem Fall glücklicherweise nichts, Red Heat ist ein sehr unterhaltsamer Film, der seinen Humor größtenteils daraus zieht, dass Schwarzenegger der stoische muskulöse Russe Ivan Danko ist, der keine Miene verzieht – da haben die Drehbuchschreiber doch darauf geachtet, was Schwarzenegger kann und das Drehbuch entsprechend angepasst.

Der korrekte, linientreue Danko wird in die USA geschickt, um einen georgischen Drogendealer (Ed O’Ross) in die Sowjetunion zu überführen, der in den USA gefangengenommen wurde. Das geht anfänglich schief und nun muss er mit dem amerikanisch-saloppen Cop Art Ridzik (Belushi) den Verbrecher zur Strecke bringen.

Typischer Plot einer 80er-Action-Buddy-Films, sehr gut ausgeführt von Hill, mit Schwarzenegger und Belushi punktgenau besetzt, schnell (für damalige Verhältnisse) inszeniert – da bleiben nicht viel Wünsche offen.

Die Dialoge sind aus heutiger Sicht – sagen wir, gewöhnungsbedürftig. Und sehr oft am Thema vorbei. Mit dem Wissen um die Zeit aber durchaus lustig.

Viel mehr ist auch nicht zu sagen: ein netter Film, den man ab und an mal ansehen kann. Als Einstieg in leichtere Rollen für Schwarzegger eine gute Wahl.

BTW, wenn man mal durch die Besetzung scrollt – da sind schon viele bekannte Namen dabei…

Einzige Kritik: mir persönlich sagt die russische Art im Film mehr zu als die amerikanische, die einfach nur überheblich und arrogant ist. Das Problem hab ich auch mit Rush Hour oder Warehouse 13, bei denen der typische Amerikaner einfach nur ein ungehobelter, ungebildeter Idiot ist. Aber dann als der „bessere“ gelten soll. Und natürlich müssen die anderen Englisch sprechen lernen und werden verhöhnt, wenn sie kleine Fehler machen, während die Amis nicht mal nur den Ansatz von Verständnis für eine andere Kultur aufzubringen versuchen, geschweige denn, eine andere Sprache lernen.

Aber ich schweife ab.

Fazit: guter Sonntag-Nachmittag-Wohlfühl-Film.

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Kritik: The Running Man (1987)

The Running Man – Romanverfilmung eines Buchs von Richard Bachman (Stephen King).

Das Buch erzählt von einer Spielshow, in der der Teilnehmer von einem Eliteteam gejagt wird, quer durch das ganze Land. Überlebt er 30 Tage, bekommt er Reichtum und sein Leben. Er muss sich jeden Tag zweimal 10 Minuten mit der Kamera filmen und das an die Veranstalter schicken.

Ein sehr lesenswertes Buch mit vielen Ideen, Twists und einer sehr guten Darstellung der Zukunft. King mal nicht im 80er-Nostalgiefieber.

Der Film handelt von einer Spielshow, in der Schwarzenegger (zu Unrecht des Massenmords verdächtigt) in einer Arena gegen alberne Bösewichte um sein Leben kämpfen muss. Mit riesigem Happy-End.

„Albern“ trifft es ganz gut, das ist nicht wirklich gut in jedem Bereich und gerade mal für Nostalgiker erträglich. Fast schon ein SchleFaz wegen des Ernstes, mit dem das Ganze vorangetrieben wird.

Ich weiß, es gibt Fans des Films, mein Ding ist er nicht. Da gibt es wahrlich bessere Zeitvertreibe. Hätten sie sich mal an das Buch gehalten.

Wer eine sehr gute Verfilmung des Themas sehen will (vor dem Buch entstanden): Das Millionenspiel von Wolfgang Menge mit Dieter Hallervorden als fiesen Jäger. Ein wirklich, wirklich guter Film.

Fazit: Graupe.

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Kritik: Predator 2 (1990)

Nach dem großen Erfolg von Predator war ein zweiter Teil nur eine Frage der Zeit. Um sich nicht zu wiederholen und um das Universum etwas auszudehnen (meine Interpretation) wurde die Handlung in die Stadt verlegt, nach Los Angeles.

Schwarzenegger wurde des Geldes wegen durch Danny Glover ersetzt, der Dschungel durch den Großstadtdschungel. Beides keine gute Wahl (kann Glover nichts für).

Der Predator kommt zu einem Drogenkrieg dazu, in dem auch Danny Glover ermittelt, nach und nach werden alle umgebracht, der Predator dann durch Danny Glover. In der Schlusszene sehen wir auf dem Raumschiff noch ein Xenomorph-Skelett, dann kommen viele Predator und nehmen ihren gefallenen Kameraden mit, lassen Glover aber am Leben, er hat sich ja gut geschlagen.

Die Idee des Predators als Jäger verschiedener Bösewichte zum Kräftemessen wird ausgesponnen, das ist ok und auch die Schlussszene ist in Ordnung. Dazwischen ist der Film aber zu vorhersehbar, zu ausgekaut. Glover macht seine Sache sehr gut aber im ersten Film hat es einen lebenden Muskel gebraucht, das Vieh umzubringen und Danny Glover ist kein solcher. Das entwertet den Predator etwas.

Die Geschichte hat für mich auch nicht geklickt, das war zu viel, nicht geballt genug, zu sehr am ersten Teil orientiert und auch nicht stringent genug erzählt. Sehr hektisch und „modern“ geschnitten – das ist nicht gut gealtert.

Das soll nicht heißen, dass der Film schlecht ist, richtig gut ist er aber auch nicht. Einen Sonntagnachmittag würde ich nicht für opfern.

Fazit: typische Meh-Action mit interessanter Schussszene.

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Kritik: Predator (1987)

Wenn es nicht schon Terminator gäbe, wäre Predator der beste Film von Schwarzenegger.

First things first: Predator, nicht Pre-Dator.

Hier kam wieder viel zusammen: John McTiernan Regie!, Drehbuch von den Thomases! Musik Alan Silvestri! Effekte Stan Winston! Schwarzenegger! Carl Weathers! Bill Duke! Jesse Ventura! Sonny Landham! Shane Black! Oneliner ohne Ende!

Zum Film selbst ist wenig zu sagen: eine Spezialeinheit soll Leute retten, erledigt nebenbei mal ein ganzes Lager in Zentralamerika und wird dann von einem außerirdischen Jäger Mann für Mann zerlegt.

Endkampf Mann gegen Predator!

Ist ein Männerfilm.

Es gibt Dinge auszusetzen am Film.

Zunächst einmal: aus heutiger Sicht sind problematische Leute dabei, Sonny Landham oder Shane Black (in unterschiedlichem Ausmaß) aber damals war das noch nicht abzusehen. Wie man damit umgeht – bei mir hängt das von den Leuten, deren Dingen, den Filmen etc. ab. Mach ich mal einen eigenen Text dazu.

Dann ist mir der Lagerkampf zu menschenverachtend, das hätte nicht sein müssen.

Aber das war es auch schon an Negativem.

Der Film hat eine unglaubliche Intensität, man ist förmlich im Film drin, schwitzt mit, fiebert mit und kann das Verhalten der Leute sogar nachvollziehen.

Wenn Jesse Ventura den Wald mit seiner Minigun zerlegt ist das nachvollziehbar und unglaublich gut.

Wenn Sonny Landham mit Messer auf dem Baum zurückbleibt und wir nur noch seinen Schrei hören…

Wenn Carl Weathers Geräusche macht und gesagt bekommt, dass er beim nächsten Mal tot ist – dann ist das keine leere Drohnung.

Und wenn Bill Duke Angst hat – dann weißt Du, die Kacke ist am Dampfen.

Und wenn Billy Angst hat, haben wir alle Angst.

Dazu die unbekannte Bedrohung durch den Predator, und sein unfassbar gutes Design.

Und Schwarzenegger, zum lebenden Muskel reduziert, der schlammbedeckt den Kampf aufnimmt.

Hach.

Es ist einfach ein feiner, beeindruckender, kraftvoller Film mit sehr kleinen Mängeln. Einer der besten Actionfilme ever und unbedingter Sehbefehl.

Fazit: einer der besten Actionfilme.

You’re one… *ugly* motherfucker!

I ain’t got time to bleed.

If it bleeds, we can kill it.

I’m scared Poncho.
Bullshit. You ain’t afraid of no man.
There’s something out there waiting for us, and it ain’t no man. We’re all gonna die.

Did you find Hawkins?
I… I can’t tell.

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Kritik: Der City-Hai (1986)

Raw Deal, wie der Film im Original heißt (eben gelernt), ist wieder so ein „Schwarzenegger-Film“ aber in schlecht. Kann nicht alles Gold sein.

Einmal gesehen, für schlecht befunden, wieder vergessen.

Ehrlich, die Geschichte: irgendwas über einen Cop, der Undercover eingeschlaust wird, sich verliebt, dann sind alle tot, wahrscheinlich ein Happy-End.

Ich sach mal so: Schwarzenegger ist ein großer, muskulöser Mann – Barbar, Maschine, Soldat – alles in Ordnung. Aber kein Cop, der irgendwas infiltriert. Da ist Schauspiel gefragt.

Daher: großen Bogen drum und einen der anderen Filme nochmal ansehen. Ist besser so.

Fazit: kein guter Film.

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Kritik: Commando (1985)

Commando (dt. Phantom Commando) ist das, was man üblicherweise unter einem „Schwarzenegger-Film“ versteht: aus irgendeinem Anlass verwandelt sich Schwarzenegger in eine One-Man-Walking-Desaster-Area und erledigt alles um sich herum. Davon hat er zwar erstaunlich wenig gedreht, aber sei’s drum.

In Commando ist der Anlass das Kidnapping seiner Tochter Jenny (Alyssa Milano!), durch die Leute, die seine alte Einheit bereits umgebracht haben. Er ist John Matrix, der weibliche Sidekick ist Cindy (Rae Dawn Chong).

Die Bösen wollen, dass Matrix ein Attentat für sie ausführt und erpressen ihn mit der Tochter. Er kann aus dem Flugzeug springen, dass ihn zum Attentat bringen soll und hat nun 11 Stunden Flugzeit Zeit, seine Tochter zu befreien, bevor die Bösen merken, dass er nicht an Bord ist.

Er kidnappt eine Flugbegleiterin, die ihm langfristig hilft und evtl. nach dem Film bei ihm bleibt, besorgt sich Waffen und zieht in den Krieg. Er bringt alle um, meist brutal mit einem coolen Oneliner und den Oberbösen Bennet besonders grausam.

Tja, das ist es schon, in D. bekommt man den Film selten ungeschnitten zu sehen, im Original ist er eine Wucht. Schwarzenegger ist unstoppbar und das nimmt man ihm ab, die Dialoge sind ok, die Handlung übersichtlich, alle Darsteller haben Spaß und die Tochter ist nicht nervig.

Es gibt problematische Elemente, allen voran die Darstellung von Bennet als homosexuell, was im Endeffekt als pervers und krank gedeutet wird, mit entsprechenden blöden Gags zwischendurch.

Fazit: „Schwarzenegger-Film“, wenn man drauf steht, einer der sehr guten.

Remember, Sully, when I promised to kill you last?

That’s right, Matrix! You did!

I lied.

Can you tell me what this is all about?

Yeah, a guy I trusted for years wants me dead.

That’s understandable. I’ve only known you for five minutes and I want you dead, too.

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Kritik: Red Sonja (1985)

Schwarzenegger ist nicht Conan, sondern Kalidor in Red Sonja, dem ersten Film von Brigitte Nielsen, sie gleich in der titelgebenden Hauptrolle.

Ein ordentlicher Film mit viel Charme, den man sich jederzeit ansehen kann.

Red Sonja will nicht mit Königin Gedren Sex haben und wird dafür ihren Kriegern vorgeworfen, die sie vergewaltigen (ja, ich weiß), Gedren bringt noch die Eltern und den Bruder um. Sonja schwört Rache und wird von der roten Göttin mit Kraft, Ausdauer etc. ausgestattet unter der Voraussetzung, dass sie fürderhin nur mit einem Mann schlafen darf, der sie in einem ehrlichen Kampf besiegt. Sie lernt kämpfen.

Die Königin stiehlt ein mächtiges Artefakt, das sieht Sonjas Schwester, die getötet wird, Sonja aber noch über Kalidor Bescheid geben kann. Sonja geht auf Rachefeldzug, gefolgt von Kalidor, der ihr an die Wäsche will.

Etliche Verwicklungen und Kämpfe (Kalidor – Sonja: Unentschieden) später Happy End, Böse tot, Artefakt vernichtet, Sex in Aussicht gestellt.

Brigitte Nielsen ist gut in ihrer Rolle, Schwarzenegger auch, der Restcast ist ordentlich. Die Story ist eine simple Rachegeschichte aber effektiv umgesetzt, im Stil von Conan, wer den mochte ist hier auch gut aufgehoben.

Kein Leerlauf, cheesy Romantik, Kämpfe, Schwertschwingen und ein gut aufgelegter Schwarzenegger. Kann man nicht viel falschmachen, halbgut gealtert, Frauenbild schwankt, aber mit Hauptheldin!

Problematisch sind das Frauenbild, die Vergewaltigung als Antrieb, Lesbischsein als Makel und viele andere Dinge auch.

Die Kritiker sind sich einig, dass der Film richtig schlecht ist, Schwarzenegger hält es für seinen schlechtesten, also seid gewarnt.

Fazit: guter Barbarenfilm mit sehr sympathischer Brigitte Nielsen in der Hauptrolle.

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Kritik: The Terminator (1984)

Es geht weiter mit Schwarzenegger und seinem dritten „richtigen“ Film: The Terminator.

Der beste Film seiner Karriere.

Der beste Actionfilm aller Zeiten.

Dieser Film ist der perfekte Actionfilm und hält auch noch heute. Schwarzenegger als Terminator. Linda Hamilton Sarah Connor. Michael Biehn Reese (Vorname nicht nötig). Regie und Drehbuch James Cameron. Produzentin und Drehbuch Gale Anne Hurd. Musik Brad Fiedel.

Nur kurz an die Musik denken! Schon ist der ganze Film da.

Der Anfang mit den Punkern. Die Mordserie an den Connors. Die arme Freundin. Tech Noir. Das Polizeirevier. Die Verfolgungsjagd. Die Zukunft. Der Truck. Das Metallskelett. Mexiko.

Come with me if you want to live.

Listen, and understand! That Terminator is out there! It can’t be bargained with. It can’t be reasoned with. It doesn’t feel pity, or remorse, or fear. And it absolutely will not stop… ever, until you are dead!

Get out.

Give me your address there.

Was macht den Film so besonders? Alles.

Die Regie von Cameron, der auf den Punkt weiß, war er will und das umsetzen kann.

Die Geschichte, die nicht zu viel und nicht zu wenig erzählt.

Die Konsequenz, mit der der Terminator vorgeht. Da gibt es keine Scherze, da wird nicht gezögert, in diesem Film ist der Terminator noch eine Tötungmaschine (ein Fehler der Nachfolgefilme, da von abzugehen), der konsequent und der Logik folgend Sarah Connor umbringen will.

Die schiere Wucht des Terminator. Den man sieht und weiß: das Ding ist tödich, dem will ich nicht gegenüberstehen, auch nicht ironisch.

Keine Ironie.

Die drei Hauptdarsteller. Perfekt gecastet und mit ikonischen Rollen. Lediglich Michael Biehn kann ich mir noch in einer anderen Rolle vorstellen (Hicks), Schwarzenegger ist der Terminator und Linda Hamilton ist Sarah Connor.

Die Musik.

Die Darstellung der Welt als teils bunten aber auch abgefuckten Ort, kalt und unwirtlich, wenn man vor dem Bösen fliehen muss.

Der Film hat damals neben Bewunderung auch viel Gegenwind erfahren, von Kritikern „guter“ Filme, die (auch heute noch) nicht einsehen können, dass sie Actionfilme nicht einschätzen können. Da werden die Worte gezählt, die Schwarzenegger spricht (denn nur viele Worte machen einen guten Film?) Da wird leichthin gesagt, dass jeder so einen Film drehen kann, denn er ist ja so simpel. Klar.

Aber was solls, uns bleibt der beste Actionfilm der Welt erhalten, den man sich rituell jährlich ansehen sollte und in seiner Pracht und Schönheit schwelgen. Denn egal, was danach kommt (und da kam noch viel), mit diesem Film haben sich alle Beteiligten ein Denkmal gesetzt.

I’ll be back!