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Kino Kritik

Kritik: Battleship

Battleship handelt von der Landung Außerirdischer, denen wir (die Menschen) unvorsichtigerweise eine Nachricht gesendet haben. Leider kommen die Außerirdischen nicht in friedlicher Absicht und landen im Meer, um ihre Invasion vorzubereiten.

Glücklicherweise ist eines der namengebenden Schlachtschiffe im Rahmen einer Militärübung vor Ort und kann uns verteidigen. Namentlich tut dies der Held des Films, ein Draufgänger, der immer zu vorschnell handelt und im Laufe des Films Ruhe, Kooperation und Siegen lernt. Vorher aber ein entscheidendes Fußballspiel(!) verliert und etliche Schiffe versenkt (nach dem gleichnamigen Spiel von Hasbro).

Ach ja: als Krönung des Films wird die Missouri (Mighty Mo) reaktiviert und darf die Aliens vernichtend schlagen. Inklusive Kehrtwendung durch runtergelassenen Anker.

Sagen wir so: ich habe schon Filme mit ausgefeilteren Plots gesehen.

Aber: Scheiße, macht dieser Film Spaß. Da stimmt alles: Pathos, Action, Effekte. Der Hauptdarsteller (Taylor Kitsch) ist knuffig und die weibliche Rolle ist nicht nur blöd, sondern zwar klein aber ok.

Fazit: wenn man sich den Pathos und die Story wegdenken kann, sowie die komplett klischeebehafteten Figuren hinnimmt, und wenn man über den Unsinn mit der Missouri hinwegsieht bleibt ein Film, der extrem viel Spaß macht. Sehbefehl!

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Fantasy Filmfest Kino Kritik

Kritik: Chillerama

Apropos schöne Filme: ich bin noch nicht mit den FFF-Filmen komplett durch.

Heute: Chillerama.

Ein Episodenfilm, lose zusammengehalten durch die Geschichte eines Autokinos, dessen letzte Vorstellung anfängt. Dort werden drei und ein bisschen Filme gezeigt, dann gibt es eine Zombieeinlage im Autokino. Klasse.

Der erste Film: „Wadzilla“ – ein Sperma, dass immer weiter wächst, bis es wie Godzilla über die Stadt „kommt“ (sorry, der musste sein). War so lala, für mich der schwächste Teil des Films.

Danach „The Diary of Anne Frankenstein“ – eine eigene Erzählung der Tagebuchgeschichte mit interessantem Hitler, der die perfekte Tötungsmaschine bauen will, und Eva Braun und einem Frankenstein. Für Deutsche besonders lustig, denn Hitler spricht etwas, was wie Deutsch klingt, dafür ordentlich Englisch untertitelt ist. Das Ganze in schwarz-weiß. Das Segment allein reicht schon als Grund, den Film zu sehen. Brillant.

Es folgt „I Was a Teenage Werebear“, ein Musical über schwule Werbärenrocker. Ebenfalls Klasse. Tränen gelacht.

Jetzt der gewöhnungsbedürftige Teil, bei dem ich die Augen teilweise schließen musste: Deathication. Ausscheidungshumor vom Schlimmsten. Zum Glück ist es nach ein paar Minuten vorbei.

Dann fängt der lustige Zombieteil im Autokino an.

Fazit: anschauen, nicht alles zündet, aber Joel David Moore als Hitler und Kristina Klebe als Eva Braun.

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Kino Kultur

Little Shop of Horrors, König der Löwen

Wenn mal wieder einfach ein gutes Musical schauen möchte (im Fernsehen z.B.), dann sollte man „Little Shop of Horrors“ wählen. Wundervolle Musik, Klasse Gesang (außer von Rick Moranis, aber er bemüht sich), insbesondere Ellen Greene – was für eine Stimme. Und ist auch nicht gruselig.

Someone tell Lady Luck that I’m stuck…

Shalalala – Little Shop of Horrors…

Und wenn man  einfach mal vor sich hinweinen will, dann die Eröffnungsszene vom König der Löwen. Man kann auch nur mitsummen ohne Körperflüssigkeit. Wenn man ein harter Hund ist.

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Kino Kultur

Kurzfilm Arcadia

Was für ein genialer Kurzfilm: Arcadia. Kurz zusammengefasst: ein Junge, der in einer gewalttätigen Welt lebt…

Ach was, nicht vorher verraten: anschauen. Ist nur kurz, qualitativ schlecht, aber es lohnt sich!

(direct youtube, danke an de.rec.film.misc für den Tip)

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Kino

SMS im Kino

Wenn ich mal in den USA bin (wenn die wieder ein normales Verhältnis zu Menschen gefunden haben), gehe ich sicher ins Kino „Alamo Drafthouse“. Nicht nur, dass sie die Regel haben, dass während der Vorstellung keine SMS verschickt werden dürfen, sie werfen Leute raus, wenn sie sich nicht daran halten. Sollte Schule machen. Wer sich beschwert (und auch noch so plump), kann mit einem Youtube-Video rechnen:

(direct youtube, via Basic Thinking)

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Kino Kritik

Kritik: Four Lions

Four Lions handelt von vier (eigentlich fünf) Briten, die einen Anschlag planen, um den Kampf gegen Ungläubige zu unterstützen. Doch, ich denke, so kann man das grob zusammenfassen.

Wir begleiten die Löwen von den selbstgedrehten Videos über Kampfausbildung im Trainingscamp, Bombenherstellung, Familiendiskurse über den geplanten Anschlag bis zur Ausführung desselben. Dabei geht so einiges schief.

OK, der Film ist eine Komödie. Wie bei den Briten üblich, ist eine Komödie aber nicht nur lustig, sondern oft traurig und nachdenklich. Das trifft gerade auf Four Lions zu. Ich habe etwas in der Richtung The Full Monty (ist der auch schon wieder vierzehn Jahre alt) oder Brassed Off erwartet – so ist es nicht.

Four Lions ist eigentlich sehr ernst. Mit leichter Hand wird erzählt, wie ein Anschlag als etwas ganz normales angesehen wird, ohne Rücksicht auf Opfer etc. Am verstörendsten fand ich dabei die Familienszenen, in denen die sehr moderne Familie den zukünftigen Tod des Mannes diskutierte. Ohne das seltsam zu finden oder schade. Eine sehr nachhaltige Wirkung. Oder die Reaktion der Behörden, die nicht verraten werden kann, ohne zu spoilern.

Natürlich gibt es auch zu Lachen, so wird z. B. die Frage geklärt, ob ein Wookie ein Bär ist. Oder die berühmte Krähe, die den Märtyrertod erleidet. Aber alles mit sehr harten Szenen davor und danach vermischt.

Schauspielerisch sticht Riz Ahmed hervor, der seine Rolle des Kopfes hinter dem Plan hervorragend spielt. Zur Originalversion ist noch zu sagen, dass sie sehr schwer verständlich ist, da fast durchgehend gebrochen Englisch gesprochen wird. Also hier sehr gut zuhören oder öfter sehen.

Fazit: unbedingt ansehen.

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Kino Kritik

Kritik: Sucker Punch

Sucker Punch ist der dritte Film von Zack Snyder, den ich gesehen habe (nach Dawn of the Dead und 300), leider habe ich Watchmen noch nicht gesehen, das wird aber nachgeholt, da das zugrundeliegende Comic genial ist. Die Erwartungen lagen also durchaus hoch, was den Schauwert des Films angeht und im mittleren Bereich, was die Geschichte betrifft. Dazu trugen auch die zahlreichen Verrisse bei, die ich gelesen hatte.

Ich ging also mit durchaus gemischten Erwartungen in den Film, aber dass es dermaßen gut wird, hätte ich vielleicht erhofft aber nicht erwartet. Schon die Eingangsszene legt den Ton des Films fest: Optik, Optik, Optik. Und eine abgefahrene Geschichte. Komplett entgegen üblichen Seh- und Erzählgewohnheiten, mit vielen Anleihen an die Überdrehtheit asiatischer Filme.

Wir verfolgen Baby Doll (ja, das Frauenbild) und ihre Freundinnen auf ihrem Weg in die psychiatrische Anstalt, ein Bordell, ein asiatisches Land, eine Nazizeit, eine Drachenburg, eine Bombenentschärfung im Hochgeschwindigkeitszug, … Man kann es schwer erklären, weil die Geschichte nicht wichtig ist, jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Es geht eher um den Weg, die Begleitung der Freundinnen, die einzelnen Szenen, die sie durchlaufen müssen. Und dort dreht Snyder auf: unglaubliche Actionszenen mit einer Vielfalt und einem Einfallsreichtum, die ihresgleichen suchen. Ich war keinen Augenblick gelangweilt. Und das heißt was. OK, evtl. hätte man das Ende kürzen können, aber es tut nicht weh.

Das Frauenbild: Frauen sind hier größtenteils Opfer männlicher Willkür, die sich in den Actionszenen zu mangaähnlichen Heldinnen mausern, die allen Männern ordentlich in den Arsch treten. Mit Schwertern, Messern, Gewehren, Pistolen, Flugzeugen, einem Mech, etc. Klasse. Das ganze so gedreht, dass ich es nicht unangenehm übererotisch fand, wie z.B. bei Russ-Meyer-Filmen, mit denen Sucker Punch des öfteren verglichen wird. Ich empfand das nicht so, dass Frauen als wehrlose Idioten dargestellt wurden, jedenfalls nicht die Hauptfiguren. Ich kann aber verstehen, wenn man damit nichts anfangen kann.

Die Hauptdarstellerin, Emily Browning, ist mir hauptsächlich durch traurigen Dackelblick in Erinnerung geblieben, sie passt zur Rolle, ist aber nicht der große Lichtblick. Das gleichen die anderen Frauen lässig aus. Der fiese Mann ist fies. Scott Glenn ist grandios (der sollte öfter besetzt werden), obwohl (oder weil) er eine typische David-Carradine-Rolle übernimmt. Alles in allem eine solide bis gute Leistung der Darsteller.

Die Optik: überwältigend. Effekte sind deutlich als solche zu erkennen, das stört aber nicht. Ich würde das mit 300 vergleichen, dort war die Optik auch beeindruckend, obwohl komplett unrealistisch. Es lohnt sich, in den Szenen zu schwelgen, vor allem in der Naziszene. So sollen Filme sein.

Fazit: Überwältigend, beeindruckend, Klasse. Nicht für jedermann.

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Computerspiele Kino

Call of the Dead

Und gleich noch ein Video hinterher, ein Trailer zu „Black Ops – Call of the Dead“. Aber Vorsicht: ab 18 ist hier nicht zu unrecht drauf. Mit Danny Trejo, Sarah Michelle Gellar, Richard Englund, Michael Rooker und George Romero!

(direkt youtube, via geekologie)

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Kino Kultur Medien

Christoph Waltz

Christoph Waltz ist nicht nur ein guter Schauspieler – er ist eine extrem coole Sau. Vorsicht, beim ersten Video (Der Humpink) habe ich Tränen gelacht. ehrlich. Das zweite ist auch gut, aber stinkt naturgemäß etwas ab.

(direkt: Der Humpink auf youtube, American Idol auf youtube, via moviepilot)

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Kino

Bernd Eichinger

Bernd Eichinger ist gestorben, da mache ich doch mal eine Liste der Filme von ihm (meist produziert), die ich gesehen habe (nur reingezappt wird mit „teilweise“ gekennzeichnet:

  • Resident Evil: Extinction
  • Hausmeister Krause – Ordnung muss sein (teilweise, so schnell wie möglich wieder rausgezappt)
  • Fantastic Four
  • Resident Evil: Apocalypse
  • Wie die Karnickel
  • Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis (teilweise)
  • Resident Evil
  • Der Schuh des Manitu
  • Werner – Das muss kesseln!!!
  • Der bewegte Mann
  • Manta, Manta (teilweise)
  • Werner – Beinhart!
  • Feuer, Eis & Dynamit (sogar im Kino in Hannover)
  • Der Name der Rose
  • Die unendliche Geschichte
  • Das Arche Noah Prinzip

Beim Durchschauen der Filme fiel mir auf, dass

Nachtrag: …dass da noch etliche dabei sind, die ich noch nicht gesehen habe, die sich aber lohnen werden. Mal sehen, was das Fernsehen so als Retrospektive anbietet.