Kritik: Die Mumie 3

The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor ist der dritte Teil der Mumie-Reihe (Serie?) und wie der zweite: durchschnittlich, aber bemüht.Schon im zweiten Teil hatten der Witz und die Freude des ersten Teils nicht überlebt. Zeit also, es im dritten Teil besser zu machen. Das hat nicht geklappt.Die Einführung in die Geschichte ist gut gelungen, Jet Li macht sein Jet-Li-Gesicht, dann Schwenk auf die neue Ms. O'Connell, eine toughe Schriftstellerin....

The X-Files: I Want to Believe

Der neue Akte-X-Film: endlich wieder ein Film, bei dem ich mich geärgert habe, ins Kino gegangen zu sein. Das ist mir lang nicht passiert. Dabei fängt der Film gut an, die ersten fünfzehn Minuten sind extrem gut, witzig, einfallsreich. Außerdem werden echte Hubschrauber eingesetzt, wenn Hubschrauber gezeigt werden. Das fällt schon auf. Aber dann ist der Bart ab und der Film verflacht. Pseudotragik, Philosophie und ein Fall, der so mies...

Kritik: O Reino Proibido

Das verbotene Königreich (The Forbidden Kingdom), so wird der neue Jackie-Chan/Jet-Li-Film wohl heißen, wenn/falls er in D veröffentlicht wird. Wir konnten eine der letzten Vorstellungen in Portugal besuchen, hier läuft der Film seit Mitte Mai. Die Geschichte ist schnell erzählt: Gut gegen Böse in exotischem Ambiente. Es gibt einen unscheinbaren aber nicht ganz unsympathischen Hauptheld zu sehen. Jackie Chan darf Drunken-Stil vorführen und diverse andere Stile. Jet Li sieht alt...

Kritik: O Incrível Hulk

Der unglaubliche Hulk ist schon wieder verfilmt worden, dieses Mal mit Edward Norton als Bruce Banner. Zum Glück werden Filme in Portugal nicht synchronisiert, sondern mit Untertiteln versehen. Das hat zwei Vorteile: die Bevölkerung lernt schneller Englisch und Urlauber können bei schlechtem Wetter das Kino aufsuchen. Werbung kam wenig, Trailer (Speed Racer scheint schlimm zu werden, der Film mit Angline Jolie wird wohl ein Jungenfilm) ein paar. Mittendrin eine Pause....

Indy und der Kristallschädel

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull, wie der ausführliche Titel des Films ist, tritt ein beträchtliches Erbe an. Bis auf den albernen zweiten Teil sind die Filme großartig, besonders der dritte Teil scheint schwer zu toppen. Dazu kommt, dass der Hauptdarsteller in die Jahre gekommen ist, Abenteurerfilme geboomt haben und wieder abgeflaut sind, und die Protagonisten, allen voran George Lukas, zuletzt tüchtig ins Klo gegriffen haben. Unter...

Deadline – ein Filmmagazin

Auf meiner Suche nach einem Ersatz für die Cinema, die seit Jahren auf einem konstant schlechten Niveau schreibt, bin ich jetzt anscheinend fündig geworden. "Deadline" heißt die Zeitschrift, mit Schwerpunkt auf harten Filmen, Horror, Anime, etc. Ich habe mir Ausgabe 2/08 besorgt, 5 Euro, geht. Die Rezensionen sind locker geschrieben, aber verständlich und nachvollziehbar. Zumindestens soweit ich das beurteilen kann, anhand der Filme, die ich gesehen habe. Aber kann eine...

The other Boleyn girl

Wie der Titel schon sagt, es dreht sich fast alles um die Schwester von Anne (die Geköpfte). Mir war sie vorher unbekannt, die gute Mary. Und der Film zeigt uns ihre Hochzeit, die Liebe zu König Henry und den Aufstieg und Fall ihrer Schwester Anne. So ungefähr in dem Tempo erzählt der Film auch die Lebensgeschichte der beiden. Etwas verwirrend, jedenfalls für mich. Später las ich nach und fand heraus,...

Kritik: Eden Log

Mein letzter Film der Fantasy-Filmfest-Nights: Eden Log. Ein französischer Film, derer zur Zeit sehr viele herauskommen, von sehr gut bis mies, aber es tut sich was bei den Galliern. Laut Regisseur und Produzent des Films, die im Kino waren, ist das hauptsächlich auf Canal+ zurückzuführen, die derzeit sehr viele harte, phantastische Filme finanzieren. Apropos Auftritt: die beiden waren sehr charmant, sprachen aber sehr schlecht englisch, wir sehr schlecht französisch. So...

Kritik: Sukiyaki Western Django

Ich weiß, wer Takashi Miike ist, ich kenne seine Bedeutung, trotzdem habe ich noch keinen Film von ihm gesehen. Diese Lücke konnte ich nun bei den Fantasy-Filmfest-Nights mit Sukiyaki Western Django schließen. Ein Western, der so albern anfängt, dass wir (I war mit) uns verwundert ansahen. Japanische Schauspieler, die Englisch radebrechen, als gelte es ihr Leben. Alles falsch betont, was geht, falsche Pausen, eigenartig. Daher auch englische Untertitel, damit man...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik