Kritik: Casshern

Casshern - beeindruckend.Ein moderner Film nach einem Anime aus den siebziger Jahren - das mussten wir sehen. Und es hat sich gelohnt. Es ist unglaublich, welche visuelle Kraft man in einem Film entfalten kann, wenn man sich von festgefahrenen Sehgewohnheiten löst. Das ist einer der Gründe, warum ich so gerne Anime sehe.Der Film nimmt große Anleihen an der visuellen Sprache des Originals, bis hin zu zeichnungsartigen Animationen, die im Film...

Kritik: dt. Synchro von „Die Mumie“

Gestern kam "The Mummy" im Fernsehen, ein sehr vergnüglicher, humorvoller Film - wenn man das englische Original sieht.Was die deutsche Synchro wieder daraus gemacht hat, ist ein eindrucksvolles Plädoyer für weniger Synchro und mehr Untertitel. Das fing bei den "lustigen Stimmen" an, die nichts, aber auch gar nichts mit dem Original zu tun haben. Welche Zielgruppe soll damit abgeholt werden? Kinder? Police-Academy-Seher? Damit wurde schon "Beverly Hills Cop" verlustigt.Da fielen...

Kritik: The Tiger Blade

Seua khaap daap - thailändische Action um einen Polizisten (der Tiger Blade heißt), nicht um das Schwert, wie ich ursprünglich dachte.Ein teilweise sehenswerter Film. Die Actionszenen sind gut gemacht und gut gefilmt. Die Einfälle während des Films sind gut bis sehr gut, manchmal überdurchscnittlich innovativ oder nett anzusehen. Dafür springt die Handlung voran, ich weiß nicht, ob das für Thailänder besser zu verfolgen ist, ich konnte dem inneren Zusammenhang des...

Kritik: Die Hard 4.0

Live Free or Die Hard ist einfach ein guter Film.Ich hatte so meine Bedenken, denn Bruce Willis ist alt, der zweite Teil war mies, der dritte gefiel mir ausnehmend gut. Der Trailer ließ auch nichts Gutes vermuten, meine Erwartungen waren also im Keller.Was dann kam, war überwältigend. Ein gut aufgebauter, gut gespielter Film, bei dem die Handlungslöcher zwar groß sind, was aber nicht stört, weil die Leute sympatisch sind und...

Kritik: Shrek the Third (2007)

Shrek The Third ist nicht ganz so lustig wie seine Vorgänger aber immer noch extrem unterhaltsam. Die Latte ist durch die Vorgänger natürlich sehr hoch gelegt, so dass man da schon ins Straucheln kommen kann. Die erste halbe Stunde habe ich Tränen gelacht (der Frosch!), danach wurde es etwas gemächlich und sogar besinnlich. Das war dann auch der nicht so spannende Teil, wenngleich in bewährter Manier die zeigefinger-Stellen kurz darauf...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: Hot Fuzz

Hot Fuzz - ein Film über Mord und Totschlag in einem englischen Dorf.Nachdem ich "Shaun of the dead" immer noch nicht gesehen habe, wollte ich wenigstens "Hot Fuzz" sehen, um mir einen Eindruck über die Macher holen zu können. Jetzt suche ich nach "Shaun of the dead"!Hot Fuzz ist einfach ein guter Film. Von Anfang bis Ende faszinierend, gut gespielt, viele bekannte Schauspieler, die dem Film eine besondere Note verleihen....

Kritik: Ali G Indahouse

Ein nicht ganz frischer Film, den wir uns auf DVD angeschaut haben. Humor, wie man ihn von Sacha Baron Cohen kennt: nicht niveauvoll aber herzlich. Wir haben uns köstlich amüsiert, man sollte jedoch Fäkalhumor in Reinkultur mögen, erstaunlicherweise waren die Witze wirklich übel aber lustig. Nicht jeder Gag zündet, aber über die gesamte Laufzeit des Films haben wir uns nicht gelangweilt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Film in...

Kritik: Full Metal Village – Ein Heimatfilm

Ein Film über das Dorf Wacken, das alljährlich mit einem riesigen Metalfestival konfrontiert wird. Gezeigt wird das Leben und die Gednaken der Dorfbewohner, weniger über das Festival, mehr über das Leben an sich. Sehr interessant gedreht, obwohl kaum Metal vorkommt, das Konzert selbst nimmt vielleicht 20 Minuten Zeit in Anspruch, der Rest ist Dorfleben und Lebensweisheiten. Trotzdem langweilt man sich nicht, die Regisseurin hat ein sehr gutes Gespür für Situationen...

Filmkritik: 300

300 Spartaner gegen mehrere Millionen Perser. Eine Heldengeschichte, ein Comic, ein Film. Gestern war es soweit, mit einiger Verspätung haben auch wir 300 gesehen. Ein, sagen wir einmal, interessanter Film. Ich hatte nicht viel erwartet, opulente Bilder und eine vernachlässigbare Geschichte. Im Groben kam es auch so. Viel nackte Haut kam noch dazu. Die Handlung ist in der Tat vernachlässigbar, besonders die eingeflochtene Intrigengeschichte vermochte mich nicht zu fesseln. Sobald...

Filmkritik: Nummer 23

Nachdem mich der Trailer von "Nummer 23" wegen der Bilder fasziniert hat, und mich gut gemachte Filme stets über die Handlung hinweg sehen lassen (Sunshine), nahm ich Jim Carrey auf mich und schaute mir den ganzen Film an. Er findet ein Buch über die Obsession mit der Nummer 23, erkennt sich darin wieder und erlebt so einiges im richtigen Leben und in der Fantasie des Buches. Soweit, so gut. Im...