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Kritik: Achtung! Wir Kommen. Und Wir Kriegen Euch Alle.

Achtung! Wir Kommen. Und Wir Kriegen Euch Alle. – Wieder so ein Mystery-Film. Der Film ist von 1994, als Rammstein bekannt wurde, gab es einen Reedit des Regisseurs und Privataufführungen, bis der Film 2001 in die Kinos kam, dort haben wir zugeschlagen. Der Regisseur wurde dann wohl von Rammstein verklagt, musste Szenen mit Rammstein rausschneiden, nach Managementwechsel und Unterhaltung mit Flake gibt es jetzt wohl eine Fassung mit Rammstein drin.

Der Film ist die Fortsetzung von „Flüstern und Schreien“, einem DDR-Film über die DDR-Punkszene. Im neuen Film liegt der Fokus auf Feeling B. und der Metamorphose zu Rammstein.

Ich würd gern sagen, dass ich mich an viel erinnere, ist aber nicht so, ich weiß noch, dass der Film als Doku über eine mir unbekannte Punkszene und die Ursprünge von Rammstein gut gelungen war, Einzelheiten – unklar.

Aber – ich werd uns beide FIlme mal besorgen für ein Wiedersehen (falls es die legal gibt).

Fazit: gute Doku über Feeling B. -> Rammstein, wahrscheinlich für Fans.

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Kritik: This Is Spinal Tap

This Is Spinal Tap aus dem Jahr 1984 wurde uns als der beste, lustigste Band-Film der Welt angekündigt. Das mag die Erwartungen etwas hoch geschraubt haben.

Der Film dokumentiert die britische Band „Spinal Tap“ beim Release ihres neuen Albums mit zugehöriger Tournee durch Amerika. Spinal Tap (ohne i-Punkt, dafür mit Heavy-Metal-Umlaut über dem n) sind eine Metal-Band mit bewegter Vorgeschichte, die von Flower-Power bis zum gezeigten Metal reicht. Dabei haben sie durchaus Ambitionen etwas Außergewöhnliches zu schaffen, scheitern an den Umständen.

So werden die meisten Konzerte abgesagt, der Manager wird mitten in der Tour entlassen und durch die Freundin des Sängers ersetzt, die dessen besten Kumpel (und Gitarrist) aus der Band ekelt. Am Ende wird alles gut, denn der Kumpel wird wieder aufgenommen, ebenso der Manager, die böse Freundin ist „nur“ noch Freundin und eine Japan-Tour steht an.

Die Geschichte ist ok und gut erzählt, kein Leerlauf. Aber es kommt nicht auf die Geschichte an.

Star des Films sind die unglaublich klischeehaften Bandmitglieder und die irren Einfälle und Zufälle, die die Band hat bzw. die ihr passieren.

So sterben alle Drummer regelmäßig unter außerordentlichen Umständen, bis hin zum Explodieren.

He died in a bizarre gardening accident…

Der Gitarrist stellt einen Verstärker vor, der bis 11 geht, nicht nur bis 10. „Up to eleven“ hat einen eigenen Eintrag in der Wikipedia!

Well, it’s one louder, isn’t it? It’s not ten. You see, most blokes, you know, will be playing at ten. You’re on ten here, all the way up, all the way up, all the way up, you’re on ten on your guitar. Where can you go from there? Where?

Das Plattencover ist zu sexistisch (es ist 1982!) und wird durch ein komplett schwarzes Cover ersetzt.

You put a greased naked woman on all fours with a dog collar around her neck, and a leash, and a man’s arm extended out up to here, holding onto the leash, and pushing a black glove in her face to sniff it. You don’t find that offensive? You don’t find that sexist?

Die Band findet die Bühne nicht, da die Wege hinter der Bühne zu wirr sind.

Der Gitarrist regt sich ausgiebig über das fancy Brot auf, das es hinter der Bühne zu essen gibt.

Er spielt ein unglaublich schönes Lied auf dem Klavier, inspiriert von Mozart und Bach:

Well, this piece is called „Lick My Love Pump“.

Das Stonehenge-Set für die neue Tour ist wunderschön, aber nur 50 Zentimeter groß, weil die falschen Maße auf der Zeichnung standen.

Die Kokons, aus denen die Band steigen soll, funktionieren nicht richtig.

Und so weiter, und so fort.

Das Ganze gewinnt durch die Ernsthaftigkeit, mit der die Band an alles herangeht, da ist keine Ironie, da ist Kunst. Und durch die Bandmitglieder. Brustbehaarung, lange Haare.

Und auf einer weiteren Bedeutungsebene gewinnt der Film dadurch, dass alle gezeigten Dinge tatsächlich Bands so passieren oder passiert sind. Damit ist der Film die Quintessenz einer Banddokumentation, bevor es diese tatsächlich gab.

Mehrere Bands finden sich teilweise in dem Film wieder. Kiss fand schon mal die Bühne nicht. Diverse Musiker sind schon groteske Tode gestorben. Manowar ist Spinal Tap. Die „Defence against the Dark Arts“-Lehrer von Harry Potter sind von Spinal Tap inspiriert. Das Black Album von Metallica.

Bohemian Rhapsody hat den bösen Freund, der die Band auseinanderbringt.

Wie ist der Film also?

Nicht so lustig wie erwartet. Das lag aber vermutlich an meinen Erwartungen (siehe oben). Der Film setzt stark auf die Figuren, deren Handeln erst komisch wird und hat eine typische 80er-Jahre-Erzählweise, an die man sich erst einmal wieder gewöhnen muss. Nachdem ich mich ein wenig in den Film eingegroovt hatte, wurde der Film schlagartig besser. Leider war er da schon zur Hälfte vorbei.

Ich werde ihn also noch ein zweites Mal sehen, diesmal mit der richtigen Einstellung und kann mir vorstellen, dass er mir dann sehr gut gefallen wird. Nicht die beste Komödie der Welt, aber eine sehr gute.

Fazit: wahrscheinlich eine sehr gute Komödie, die ein wenig braucht, bis sie zündet.

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Kritik: Bohemian Rhapsody

Bohemian Rhapsody – der Film über Freddy Mercury und Queen.

Ein beeindruckender Film. Ein tränenreicher Film. Schon den Vorspann trocken zu überstehen war schwer. Dann im Film geht es. Aber wenn wir wieder zu Live Aid kommen…

Erzählt wird die Geschichte Freddy Mercurys vom ersten Zusammentreffen mit Roger Taylor und Brian Maybis zum legendären Live-Aid-Konzert. Der Bogen wird groß geschlagen, betont wird die Unabhängigkeit und Experimentierfreude aller Queen-Mitglieder. Wir erleben den unaufhaltsamen Abstieg Mercurys durch sein mühsam erarbeitetes Coming-Out, schlechte Freunde, Drogen und im Endeffekt AIDS. Seine Solokarriere lässt Queen auseinanderbrechen, eine Woche vor Live-Aid wird es dann wieder etwas. Mercury hat eine Lehre für sein Leben gezogen.

Es ist so schön. Und oft so pathetisch. Und kitschig.

Die Geschichte stimmt so nicht – es ist mir egal, der Film soll keine Doku sein, sondern für sich stehen und wir lernen die wichtigsten Queen-Lieder kennen.

Ob der Film auch außerhalb des Wissens um Queen und die Lieder funktioniert kann ich nicht sagen, ich bin mit Queen großgeworden, leider hab ich sie nie live gesehen.

Der Film hat mehrere Oscars gewonnen – alle zu recht.

Die Schauspieler sind phänomenal, allen voran Rami Malek als Mercury ist brillant. Aber auch Gwilym Lee, Ben Hardy und Joseph Mazzello als May, Taylor und Deacon sind über jede Zweifel erhaben.

Der Ton, die Musik – es ist Queen.

Die Geschichte ist gut erzählt, ohne zähe Strecken, trotzdem mit Tiefgang. Das wird, wie gesagt, oft sehr kitschig, insbesondere die Familienszenen sind reines Klischee. Aber das ist in Ordnung, denn gerade die Themen Identität, Liebe und sexuelle Orientierung, die für Mercury schwierig waren, werden sensibel behandelt.

Dabei schafft es der Film, unterhaltsam zu bleiben und nicht in Betroffenheit abzugleiten.

Eintrag in die Besten Filme Ever: Musik.

Fazit: sehr, sehr guter Film über Mercury, Queen (und den Geist von Rock’n’Roll).

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Kritik: Rammstein Rotterdam De Kuip

Und ein weiteres Konzert, nach Generalprobe und Berlin: Rotterdam. Am 25. Juni 2019, also sehr kurz nach dem Berliner Konzert – ja, wir hätten auch gern etwas mehr Abstand gehabt. Aber Rammstein hören nicht auf unsere Urlaubsplanung.

Ist ja auch egal, De Kuip kannten wir noch nicht, Holländer sind nette Menschen, Rammstein ist Rammstein.

Das Stadion ist eher klein, auf jeden Fall kleiner als Oly und Schalke. Dadurch ist der Ton etwas besser, die Fans stehen dichter und der Blick auf die Band auch nicht so weit weg.

Aber.

Zum Einen ist es erstaunlich, dass es keine guten Fahrradabstellplätze vor dem Stadion gab. Dann sind Getränke und Essen vollkommen überteuert und nur mit einem Chipsystem zu erwerben, bei dem man automatisch mehr Geld ausgibt, als man möchte.

Und Drittens und Schlimmstens: das Publikum war unterirdisch schlecht.

Da muss man sich dauernd anhören, das Berliner Publikum wäre schlimm, aber die Rotterdamer…

Vorband war nicht zu hören, weil dauernd gequatscht wurde. Mitsingen – Fehlanzeige.

Während des Rammstein-Auftritts musste ich meine Sitznachbarn zur Ruhe zwingen, um Rammstein zu hören(!) Hatte allerdings nachhaltigen Erfolg damit, ich kann anscheinend ärgerlich gucken, wenn ich will.

Ansonsten nichts Neues beim Konzert: gewohnt gut. Hier hat man auch gemerkt, dass das Erlebnis mit zunehmender Dunkelheit besser wird, Flammen wirken halt im Dunkeln am besten.

Dafür war es warm und unsere Fahrräder nach dem Konzert noch da – Konzert gut, Stadion gut, Publikum mies.

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Kritik: Rammstein Berlin Olympiastadion

Nach der Generalprobe nun das erste richtige Konzert am 22. Juni 2019 im Olympiastadion. Wir waren gespannt, was Akustik, Ambiente und Fans angeht.

Unser Platz war links oben von der Bühne, die Sicht war nicht berauschend, da war ein Pfeiler im Weg. Aber wir hatten das Konzert ja schon einmal gesehen. Daher entspannte Stimmung.

Vorband waren die beiden Klavierfranzösinnen aus Nîmes (Duo Jatekok), sehr emotional, sehr schön, das gesamte Stadion ging mit, sang mit und hatte Freude. So soll das.

Das Konzert war wie die Generalprobe: sehr, sehr gut.

Der Ton war, wie befürchtet, nicht so toll, das lag wahrscheinlich weniger am Tonmann, sondern an der Akustik des Olympiastadions, die nicht für Konzerte ausgelegt ist. Es war aber nicht so schlimm, dass es gestört hätte.

Am Eingang wurden „Ohne Dich“-Feuerzeuge ausgeteilt für den emotionalen Feuerzeugsupport während des Lieds, haben wir natürlich mitgemacht. Für Euch ausprobiert: so ein Feuerzeug wird oben im Dauerbetrieb extrem heiß, muss man nicht mit dem Finger drankommen.

Insgesamt ein gelungener Abend mit einem beeindruckenden Konzert.

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Kritik: Rammstein Generalprobe

Beeindruckend.

Die Stadiontour von Rammstein nach der Veröffentlichung des Streichholzalbums, das mich nicht so vom Hocker gehauen hat. Trotzdem ist Rammstein Live Rammstein live, also ein Pflichtprogramm.

Diese Mal also eine Stadiontour durch große Stadien, das ist ein Risiko. Weniger für Rammstein, die Dinger sind sofort ausverkauft, eher für die Zuschauer, denn so ein Stadion hat üblicherweise keine gute Akustik und man ist weit weg.

Unter den Mitgliedern des Fanclubs wurden Karten für die Generalprobe am 24. Mai 2019 verlost, da haben wir uns natürlich beteiligt, Olympiastadion nebenan – kein Problem. Große Freude – wir haben gewonnen. Auf die Benachrichtigung geguckt – Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen?

Yepp, die Generalproben fanden auf Schalke in der Veltins-Arena statt, also Kurzbesuch in Gelsenkirchen. Zusammengefasst: die Stadt selbst lohnt sich nicht wirklich, es sei denn, man steht auf hässliche Nachkriegsarchitektur, die nicht zusammenpasst.

Aber wir waren ja nicht wegen der Stadt da, sondern wegen des Konzerts, also abends Aufbruch zum Stadion, wir hatten noch nie eine Generalprobe mitgemacht – Spannung.

Zunächst einmal ist das Stadion recht hübsch und sehr groß. Da passen viele Leute rein und die zugelassenen 500 (so in der Größenordnung) füllten gerade mal die vorderen Stehplätze. Dafür hatten wir viel Platz und konnten der Band direkt in die Augen sehen.

Die Bühne als das erste, das man sieht, ist beeindruckend. Ernsthaft beeindruckend. So in der Art „WTF?“ Riesengroß. Drei bis vier Feuertürme im Stadion verteilt. Eine Zusatzbühne auf dem Feld. Viel Metall, viel nach oben Strebendes. Da fühlt man sich schon mal sehr geerdet bei Rammstein.

Dann ging es los. Mit einem Knall. Mit dem Knall. Ein bisschen Vorspannmusik, dann kommt Schneider auf die Bühne, hebt die Schlagzeugstöcke und haut auf die Trommeln und es explodiert. Fettes, fettes ungläubiges Grinsen. Muss man erlebt haben.

Nach dem Anfang kann es eigentlich nicht mehr schiefgehen und das Konzert ist ebenfalls beeindruckend. Viele Lieder vom Streichholz, die Live tatsächlich besser wirken (oder schnell vorbei sind), viele Klassiker. Alles wie immer begleitet von Feuer, Rauch und lustigen Ideen.

Dabei ist die Choreographie von Musik und Bühnenshow sehr durchdacht. Insbesondere der zunächst spärliche Einsatz der Mittelsäulen, die aber mit dunklem Rauch die Stimmung von „Was ich liebe“ unterstreichen, die Kamera bei Puppe, die Neuerungen bei „Mein Teil“ – das ist wirklich gut. Je später der Abend, desto dunkler und Feuer.

Bei der Generalprobe funktionierte auch fast alles, wir waren so nah dran, dass der Überblick etwas verloren ging, macht ja nix, dafür gab es ja noch das Olympiastadion. Dafür war es schön, zu sehen, wie entspannt und albern Rammstein sind, wenn es die Situation erlaubt. Paul wies immer mal stolz auf die Videowand hin, Lindemann brauchte zwischendurch ein Bier, alles locker und ohne die Show anzuhalten. Auch das ist beeindruckend.

Da wir in der ersten Reihe standen (ok in der zehnten aber immer noch sehr nah) konnten wir auch endlich mal miterleben, wie es ist, von der Schaumkanone in Pussy besprüht zu werden – sehr, sehr nass. Der Schaum klebt, man kann nicht entkommen und es ist eine Menge Schaum.

Das Ende ist auch ok, Rammstein werden im Nühnenaufbau nach oben gezogen, dann explodieren sie und fertig ist das Konzert. (Ob das auf Schalke auch so war, weiß ich gar nicht mehr, glaube aber: ja.)

Der Sound war tadellos, wir standan aber auch vorn und die Veltins-Arena ist akustisch gut gebaut. Da war für Berlin noch Spannung drin.

Insgesamt war es ein interessantes und schönes Erlebnis: sehr entspannte Atmosphäre, eine so gut wie fertige Show und endlich mal wieder vorne gestanden, wenngleich sehr nass.

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Kritik: Rammstein – Streichholz

Das neue Rammstein-Album ist raus und ich werde oft gefragt, wie ich es finde.

Mäßig bis besser, zu langsam.

Live deutlich besser.

Deutschland – musikalisch gut, textlich hinter meinen Erwartungen zurück. Wenn man dreißig Jahre kein neues Album rausgebracht hat, sollte die erste Single schon irgendwie der Bringer sein. Der Text ist typisch Rammstein, für das Thema aber deutlich zu zurückhaltend. In der Anfangszeit wäre das noch ok gewesen, aber das Land hat sich seit den Neunzigern geändert, das kann Till durchaus in den Texten berücksichtigen. Inhaltlich hab ich da einfach mehr erwartet. Das Video dazu fand ich ok, die Aufregung zu groß für den Inhalt.

Besonders blöd: „Wer hoch steigt, der wird tief fallen.“. Was soll hier „hoch gestiegen“ bedeuten?

Radio – gefällt mir rundum. Musik, Text, Video passt. Highlights: „Meine Ohren werden Augen“ und „Jenes Liedgut war verboten. So gefährlich fremde Noten.“

Zeig Dich – sehr gut, hätte ich mir im Refrain wuchtiger gewünscht. Highlight der Text. „Aus Versehen sich An Kindern vergehen“

Ausländer – von bis. Von „Ich bin kein Mann für eine Nacht – Ich bleibe höchstens ein zwei Stunden“ (Yeah) bis „Du kommen mit, ich dir machen gutt“ (WTF?) Musikalisch gut, das Video rassistisch. Wie bei „Deutschland“ – die Zeiten haben sich seit den 90ern geändert, das sollte auch Rammstein anerkennen. Ich weiß, dass sie keine Rassisten sind, aber diese Unbekümmertheit ist nicht mehr angebracht. Und ja: auch Nichtrassisten können rassistische Dinge tun. Wieder ein Fall von: da hätte ich mehr erwartet. Referenz dazu wäre z.B. das Video zu „Mein Land“.

Sex – Text ok, Musik meh. Potential, aber zündet nicht. Schön: „Denn besser liederlich als wieder nicht“

Puppe – so soll das. Mit Abstrichen. Text Klasse, Musik passend aber zu zurückhaltend, die hätte im Refrain gerne noch abgefahrener sein können. Aber das ist in dem Fall Meckern auf hohem Niveau. „Dam dam“

Was ich liebe – na ja, nicht meins. Sehr melancholisch, als hätte Till noch was zu verarbeiten gehabt. Musikalisch auch nicht der Bringer.

Diamant – wie „Was ich liebe“ nicht meins, immer noch was zu verarbeiten. Aber Text und Musik gehen in Ordnung. Ballade.

Weit weg – Oh. Oh je. Nee. Wieder nicht meins.

Tattoo – Potential, Text ok, Musik ok, aber irgendwie beliebig. Highlight: „Deinen Namen stech‘ ich mir. Dann bist du für immer hier. Aber wenn du uns entzweist. Such‘ ich mir jemand, der genauso heißt“

Hallomann – Idee genial. Text sehr gut,etwas zu verklausuliert. Musik bleibt dahinter zurück. Schöne Melodie aber zu langsam, keine Wucht.

Tja, ich hoffe, das ist nicht die langfristige Richtung, dieses langsame. Ich kann über mittelmäßigen Text hinwegsehen, wenn die Musik stimmt, umgedreht ist das leider nicht so. Und wenn beides mäßig ist, kommt „Bückstabü“ raus.

Trotzdem gibt es einige sehr gute Lieder, der Rest ist mittel, richtig schlecht ist keins. Ist ok.

Live gehen auch die mäßigen Lieder gut, Feuer und Lautstärke helfen.

„Richtig ist was Richtig ist“

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Über den 1. Weltkrieg

Gerade trudelt das neue Sabaton-Video über Verdun bei mir ein und das ist mir zu heroisch. Ich weiß, das ist anders gemeint und Sabaton sind eine eigene Sache, aber ich würde da dann mal Lemmy mit Motörhead dagegen stellen, wie ich mir ein Lied über den 1. Weltkrieg vorstelle.

1916

16 years old when I went to war,
To fight for a land fit for heroes,
God on my side, and a gun in my hand,
Counting my days down to zero,
And I marched and I fought and I bled and I died,
And I never did get any older,
But I knew at the time that a year in the line,
Is a long enough life for a soldier,

We all volunteered, and we wrote down our names,
And we added two years to our ages,
Eager for life and ahead of the game,
Ready for history’s pages,
And we fought and we brawled and we whored ‚til we stood,
Ten thousand shoulder to shoulder,
A thirst for the Hun, we were food for the gun,
And that’s what you are when you’re soldiers,

I heard my friend cry, and he sank to his knees,
Coughing blood as he screamed for his mother,
And I fell by his side, and that’s how we died,
Clinging like kids to each other,
And I lay in the mud and the guts and the blood,
And I wept as his body grew colder,
And I called for my mother and she never came,
Though it wasn’t my fault and I wasn’t to blame,
The day not half over and ten thousand slain,
And now there’s nobody remembers our names,
And that’s how it is for a soldier.

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The Ecstasy of Gold – L’estasi dell’oro

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Ecstasy_of_Gold

https://it.wikipedia.org/wiki/L’estasi_dell’oro

Und Creeping Death hinterher.

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Orgasmatron

I am the one, Orgasmatron, the outstretched grasping hand
My image is of agony, my servants rape the land
Obsequious and arrogant, clandestine and vain
Two thousand years of misery, of torture in my name
Hypocrisy made paramount, paranoia the law
My name is called religion, sadistic, sacred whore

I twist the truth, I rule the world, my crown is called deceit
I am the emperor of lies, you grovel at my feet
I rob you and I slaughter you, your downfall is my gain
And still you play the sycophant and revel in your pain
And all my promises are lies, all my love is hate
I am the politician, and I decide your fate

I march before a martyred world, an army for the fight
I speak of great heroic days, of victory and might
I hold a banner drenched in blood, I urge you to be brave
I lead you to your destiny, I lead you to your grave
Your bones will build my palaces, your eyes will stud my crown
For I am Mars, the god of war and I will cut you down

Motörhead