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Kino Kritik

Kritik: The Warlords (FFF)

The Warlords (Tau ming chong) ist ein chinesischer Monumentalfilm über einen Kriegsherrn, der sich eine Armee aufbaut, Blutsbrüder gewinnt und auf der politischen Bühne versagt. So im Groben.

Der Film geht eigentlich gut los, die Akteure sind sympathisch (Jet Li von der ersten Reihe gesehen ist sehr groß) und metzeln munter drauf los. Hätte man es dabei belassen – großartig. Aber leider vertrauen die Macher nicht auf epische Schlachten, sondern es müssen zwei Zusatzstränge den Film am Leben erhalten: Blutsbrüderschaft (übrigens deutlich anders als bei Karl May) und eine Liebesgeschichte. Leider ist beides nicht nur unnötig, sondern dehnt den Film in die Länge, so dass sich nach und nach Langeweile einschleicht, die nur durch die großen Schlachten durchbrochen wird.

Aufgefahren wird übrigens viel: da wird kaum der Computer für Menschenmassen bemüht, da werden Chinesen genommen. Erstaunlich. Aber angenehm, weil der Film dadurch wesentlich realistischer daherkommt als andere Monumentalschinken.

Negativ muss man auch die Filmmusik erwähnen, nur die Piratenmelodie kopieren ist keine gute Idee. Vor allem nicht im China das 19. Jahrhunderts.

Das Thema der Blutsbrüderschaft erinnerte mich sehr stark an „Bullet in the Head“ (Die xue jie tou), einen der besten John-Woo-Filme, aus der Zeit, als John Woo noch gute Filme machte, bevor ihn Jean-Claude nach Hollywood brachte. Leider wird das Thema nur schlecht kopiert, nicht verbessert oder adäquat adaptiert.

Fazit: leider ein langer, epischer Film, der nicht zu fesseln vermag.

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Kritik: My Name is Bruce (FFF)

My Name is Bruce ist ein Film über Bruce Campbell, den besten Schauspieler seiner Generation.

Leider ist er in diesem Film nicht in der glanzvollsten Phase seines Lebens und wird von einem Fan gekidnappt, um Guan-Di, dem Gott des Tofu den Garaus zu machen.

Wieder einmal ein skurriler Film, der weniger durch seine Geschichte besticht, als durch seine Gestalten. Die singenden Geschichtenerzähler von Goldlick, der mit Bruce-Zitaten um sich werfende Fan, die schwulen Waffenverkäufer, Guan-Di (Guan-You, Guan-Me, Guan-Di), die singende Geburtstagsüberraschung und natürlich Bruce Campbell in Höchstform.

Insgesamt ein gelungenes, selbstironisches Meisterwerk mit Monsterflair: eine Mischung aus JCVD und Jack Brooks.

Fazit: unbedingt anschauen.

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Kritik: Jack Brooks (FFF)

Jack Brooks: Monster Slayer, ein vergnüglicher Monsterfilm, bei dem alles noch echt ist: Gummimonster, viel Flüssigkeit, blöde blonde Freundinnen und coole andere Frauen.

Mittendrin Jack Brooks, der ein Trauma überwinden muss und seinen Jähzorn unter Kontrolle bringen will. Wie es dazu kam und wie die endgültige Lösung des Problems aussieht, erzählt der Film. Dabei geht es nach einem fulminanten Anfang gemächlich und ruhig zur Sache, Figuren werden eingeführt, geschlagen und anschließend gefressen oder zu Zombies umgewandelt, so dass Jack alle Hände voll zu tun hat.

Es sind die vielen kleinen skurrilen Szenen, die den Film herausragend gut machen, allen voran Robert Englund, der gewohnt gut spielt. Aber auch z.B. David Fox als Howard hat zwei denkwürdige Auftritte.

Es sind die anderen Zuschauer, die den Film zum Albtraum machen, drei Leute mittleren Alters mit Niveaubrillen, die sonst die „guten“ Filme sehen und auch mal einen Monsterfilm sehen wollen. Die mit Bier, Erdnussflips, Erdnusschips, Nachos, Sauce und Gummibärchen bewaffnet ins Kino kommen und DIalogs führen wie „Kannft Du mal die Flipfs aufmachen, die schmecken so gut gemifft mit den Chipfs.“ „Echt, das schmeckt Dir?“… Dann im Film hält die Blase natürlich nicht, also aufs Klo und die ganzen Tüten müssen geräuschvoll geöffnet und verzehrt werden. Im Film wird dann herablassend über die Monster gelacht, wenn die Szenen etwas heftiger werden. Nach der Vorstellung lassen diese asozialen Arschlöcher natürlich allen Müll liegen, soll das Kino doch sauber machen.

Da wünscht man sich, Jack Brooks zu sein.

Fazit: langsamer, kurzweiliger Old-School-Monster-Slayer-Film.

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Kritik: Like a Dragon (FFF)

Ryû ga gotoku: gekijô-ban, unser zweiter Takashi Miike, nicht ganz so gut wie Sukiyaki Western Django, aber immer noch sehr skurril.

Ich kann nicht behaupten, alle Handlungsstränge verstanden zu haben, oder dass ich allen folgen konnte. Irgendwie werden Geld gesucht, eine Bank überfallen, ein Japaner getötet, ein Koreaner mit Waffen ausgerüstet, Leute mit Baseballschlägern angegriffen, gerne auch mit gleichnamigen Bällen. Ein Masochist kommt vor, ein lustiges Liebespaar im Geldrausch, ein erdbebenerzeugender Hubschrauber und ein Wundertrank, der blaue Flammen verleiht.

Das alles ist in seinen besten Momenten sehr gut, oft aber auch mit Längen durchsetzt, bei denen man die Vorspultaste vergeblich sucht. Insgesamt überwiegen die positiven Seiten deutlich, der Western war aber stringenter.

Fazit: sehenswert mit kleinen Längen. Und abgefahren.

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Kritik: JCVD (FFF)

JCVD – ein Film mit Jean-Claude van Damme.

Die Geschichte ist schnell erzählt: JCVD ist ein alternder B-Schauspieler der ungewollt in eine Krisensituation gerät und sich nicht wirklich daraus befreien kann. Dabei gerät er ins Philosophieren und Erzählen, in einem schönen Monolog gipfelnd.

Ein schöner Film, selbstironisch von Beginn an (nicht die Einführung des Gaumont-Logos verpassen) bis zum Schluss. Es gibt genügend Seitenhiebe auf eigene Filme und Rivalen, Steven Seagal muss herhalten und auch John Woo bekommt (zu Recht) sein Fett weg. Den hat ja JCVD erst nach Hollywood geholt.

Leider ist der Regisseur erkrankt und konnte nicht kommen, sonst hätten wir ihm lange gehuldigt.

Fazit: sehenswert, kurzweilig und gut gedreht.

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Kritik: Repo! The Genetic Opera (FFF)

Repo! The Genetic Opera, das ist, was ich vom FFF erwarte.

Angesiedelt in der Zukunft geht es um Organtransplantationen und um deren eher gewaltsame Entfernung durch den Repo-Man. Es sprechen Tote, dauernd wird gesungen, Sarah Brightman singt und Paris Hilton fällt das Gesicht vom Kopf.

Fazit: nix wie rein.

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Kritik: Eden Lake (FFF)

Eden Lake ist der diesjährige Eröffnungsfilm des Fantasy Filmfest in Berlin.

Der Veranstalter wies uns darauf hin, dass dieses Jahr das FFF in Berlin startet, mit dem Vorteil, dass wir die ersten sind, die den Film sehen, mit dem Nachteil, dass es durchaus technische Schwierigkeiten geben kann. So lief Eden Lake ohne Untertitel, war nicht so schlimm. Ein weiterer Nachteil ist, dass man gute und schlechte Filme selbst herausfinden muss und nicht auf Rezensionen zurückgreifen kann.

Sonst hätte ich mir wohl Eden Lake gespart. Angekündigt als harter Film, bei dem man fast aus dem Kino gehen muss, kam ein durchschnittlicher Survival-Horrorfilm, der mich nicht fesseln konnte.

Der Einstieg war gar nicht mal so schlecht, die übliche Mann-Frau-Andere-Konstellation, die oft gut funktioniert. Dann wird es brutal, aber nicht mitreißend. Alle zu erwartenden Szenen sind eingebaut, negativ ausgedrückt: alle Klischees sind vorhanden. Dabei hat es der Regisseur nicht geschafft, ein Ganzes zu schaffen. Ich habe mich öfter dabei ertappt, den Personen persönliches Unglück zu wünschen, damit ich nach Hause kann.

Kann sein, dass das zu negativ ist, weil die Erwartungen hoch geschürt waren. Aber der Film ist einfach nur Durchschnitt. Wenigstens mit einem ordentlichen Ende.

Fazit: Durchschnittsware, schon mehrfach besser umgesetzt gesehen.

Alternative: Heimkinoabend mit The Descent. Übrigens auch interessant: der Regisseur wird The Descent 2 drehen, mal sehen, ob er sich da steigern kann.

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Kino Kritik

Kritik: Die Mumie 3

The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor ist der dritte Teil der Mumie-Reihe (Serie?) und wie der zweite: durchschnittlich, aber bemüht.

Schon im zweiten Teil hatten der Witz und die Freude des ersten Teils nicht überlebt. Zeit also, es im dritten Teil besser zu machen. Das hat nicht geklappt.

Die Einführung in die Geschichte ist gut gelungen, Jet Li macht sein Jet-Li-Gesicht, dann Schwenk auf die neue Ms. O’Connell, eine toughe Schriftstellerin. Nix mehr mit „I am a librarian!“ und dem unvergleichlichen Charme von Rachel Weisz. Dafür bemüht witzige Einlagen, viel Gedöns und Schlachten, eine mäßige Geschichte und eine komplett unpassende Filmmusik. Viel Schlachtenlärm, wenig Inhalt, noch weniger Logik, alles unpassend aber nicht wirklich schlecht.

Insgesamt unterhaltend, aber auf einem ungleich niedrigeren Niveau als der erste Teil. Nach so langer Zeit ist das schwach. Dafür kann ich vorhersagen, dass der vierte Teil irgendwas mit Russen zu tun haben wird. Denn der dritte hatte: China, eine Vergnügungsbar mit Bühne und Sängern, Vater-Sohn-Konflikt, Berge und erinnerte auch sonst sehr stark an Indy.

Fazit: mäßig, aber auch nicht enttäuschend; hoffentlich kein vierter Teil.

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Kino Kritik Politik

Wann ich nicht mehr ins Kino gehen würde

Dann, wenn ich dort überwacht werden würde.

Die spinnen, die Briten.

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Kritik Verkehr

Ein Kraftstoff wie Benzin

Als ich heute vom Training kam, fuhr ich auf einen Dieselpreis von 1,36 zu, als ich am Preisanzeiger vorbei war, fuhr ich vom frischen Preis 1,43 weg.

Schon erstaunlich, wie schnell sich die Rohölpreise ändern.