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Motorradsaison

Die Motorradsaison hat wieder begonnen. Gestern z.B.:

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein 31-jähriger Kradfahrer gestern Nachmittag bei einem Verkehrsunfall in Britz. Ersten Ermittlungen zufolge hatte eine 55-jährige Autofahrerin beim Linksabbiegen aus der Blaschkoallee in den Britzer Damm den entgegenkommenden Motorradfahrer übersehen, der von der Gradestraße kommend in die Blaschkoallee fahren wollte. Der 31-Jährige prallte gegen die Beifahrertür und wurde durch die Wucht des Aufpralls über das Auto geschleudert. Er wurde in einem Krankenhaus notoperiert und anschließend intensivmedizinisch betreut.

Wir waren auch mit dem Motorrad unterwegs und ich kann nur bestätigen: die Autofahrer sind nicht darauf eingestellt und fahren wie die Schweine. Gestern gleich vier, bei denen es wirklich eng für uns wurde. Zitat I: „Du darfst da nicht zu lange in eine Richtung schauen, die vor Dir gucken gar nicht.“ So war es auch.

Der Erste war ein Alfa-Romeo-Fahrer, der einfach mal nach links auf unsere Spur zog, egal, ob wir da waren. Wir können ja bremsen. Immerhin wird er noch lange daran denken, denke ich. Ich war nicht nett.

Der Letzte war ein Audi-Fahrer, dem wir nicht schnell genug über die Kreuzung fuhren, ich hatte noch gewartet, bis ein Auto komplett abgebogen war, anstatt vor dessen Motorhaube zu fahren. Danach folgte uns der Audi mit ca. einem Meter Abstand. Einen Mittelfinger später hielt er dann Abstand, ob es der Finger war oder Einsicht – wer weiß.

Und das zum Sonnabend, also im entspannten Verkehr.

(Zitat aus: Pressemitteilung 1174 der Berliner Polizei)

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Motorradfahrer verletzt

wie angekündigt mal wieder beim Wenden übersehen:

Ein Motorradfahrer ist gestern Abend bei einem Unfall in Steglitz schwer verletzt worden. Gegen 19 Uhr wollte eine 55-Jährige mit ihrem Auto auf der Kaiser-Wilhelm-Straße wenden und übersah dabei den in gleicher Richtung fahrenden 54-Jährigen mit seinem Krad. Bei dem Zusammenstoß wurde der Kradfahrer so schwer verletzt, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Es bestand aber keine Lebensgefahr für ihn. Die Autofahrerin konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

Das Traurige ist, dass das so vorhersehbar ist. Wie das Umfahren von Radfahrern beim Abbiegen.

(Quelle: Pressemitteilung 0910 vom 15.3.11)

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Motorradfahrer

sind wieder unterwegs. Es werden sich die Unfälle häufen, bei denen sie übersehen wurden. Aber zu was anderem:

Die Polizei hat einen Motorradfahrer im Harz mit 245 bei erlaubten 100 Kilometern pro Stunde geblitzt. Die Beamten erwischten den Raser am Samstag bei einer Kontrolle auf der Bundesstraße 81 zwischen Cattenstedt und Almsfeld.

[…] „Die ersten Sonnenstrahlen ließen die Hormone einiger weniger Kradfahrer genauso in die Höhe schießen wie ihre gefahrene Geschwindigkeit“, teilte die Polizei mit.

Die Einschätzung der Polizei kann ich genau so unterschreiben 🙂

(Quelle: t-online)

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Motorradfahrer abdrängen

Folgende Meldung der Polizei vom 21.9.10:

Verkehrsunfall – Motorradfahrer schwer verletzt
Charlottenburg-Wilmersdorf

# 2918

Heute früh gegen 6 Uhr 35 kam es auf dem Charlottenburger Siemensdamm zu einem folgeschweren Verkehrsunfall nach Fahrspurwechsel. Ein 46-jähriger Taxifahrer hatte stadtauswärts fahrend bei dem Versuch von der linken Fahrspur nach rechts zu wechseln offenbar einen dort fahrenden 47-jährigen Motorradfahrer übersehen. Dieser kam durch die Kollision ins Straucheln, überschlug sich und blieb auf der Fahrbahn liegen.
Die alarmierte Feuerwehr brachte den mit Schürfwunden und einem Halswirbelsäulen-Trauma verletzten „Suzuki“-Fahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

erinnert mich doch stark an ein Erlebnis im August.

Da war ich mit I auf der Leipziger Straße unterwegs, rechte Spur. Neben uns auf der Busspur fuhr ein Taxi, das uns an der Kreuzung nicht abgehängt hatte und nun, da es geradeaus fahren wollte, auf unsere Spur musste. Wir waren gleichschnell.

Drei Möglichkeiten für das Taxi: schneller fahren und vor uns rein, langsamer und hinter uns rein, gleichschnell und abdrängen.

Es wählte die dritte Möglichkeit.

Wir fuhren nicht weg. Nachdem der Fahrer uns also drängte und drängte, hupte er noch einmal, drängte wieder, hupen und dann fuhr er langsamer und hinter uns rein.

Das war das erste Mal seit langer Zeit, dass ich das Auto demoliert hätte, wenn wir eine rote Ampel gehabt hätten. Hatten wir zum Glück nicht. So ein Sack. Ich krieg jetzt noch beim Schreiben einen dicken Hals.

Aber wenn er uns erwischt hätte, hätte er uns bestimmt „übersehen“.

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Neue StVO

Heute war so ein Tag, vor dem man Angst hat: eine neue StVO tritt in Kraft und man hat nichts mitbekommen. So galt heute früh links vor rechts schon im Weidenweg und das zog sich durch bis zur Kurstraße. Dort nahm ich einem von links kommenden Kleintransporter die Vorfahrt, da ich noch die alte StVO anwendete. Zum Glück wies er mich mit Hupen und Nah-Auffahren auf meinen Fehler hin. Und die Radfahrer auch, die das offensichtlich ebenfalls nicht mitbekommen hatten.

Die Regelung, dass man in Tunneln schneller als 60 km/h fahren muss, hatte ich schon letzte Woche mitbekommen, ebenso, dass man, wenn der andere Verkehrsteilnehmer diese Regel nicht anwendet, dass man diesem dann durch Auffahren auf max. 1-2 Meter sein Fehlverhalten aufzeigt.

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Fahrfehler

Heute auf der Fahrt vier Fahrfehler produziert, zwei davon kritisch. Ich muss wieder Fahren üben.

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Frühling

das Motorrad fährt wieder.

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Berliner Motorrad-Presse (27)

Pressemitteilung 2585 vom 18.9.09:

Ein 71-jähriger Motorradfahrer ist gestern Abend in Zehlendorf bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Zweiradfahrer fuhr gegen 18 Uhr 30 aus der Sven-Hedin-Straße kommend in die Argentinische Allee ein und übersah offensichtlich eine „Toyota“-Fahrerin, die die Argentinische Allee in Richtung U-Bahnhof Krumme Lanke befuhr. Es kam zum Zusammenstoß. Der Kradfahrer kam mit einem Beinbruch und Prellungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, die Autofahrerin blieb unverletzt.

Pressemitteilung 2587 vom 18.9.09:

Schwer verletzt wurde ein Motorradfahrer gestern Abend bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshagen. Eine 53-jährige „Opel“-Fahrerin befuhr gegen 19 Uhr 20 den Fürstenwalder Damm in Richtung Müggelseedamm, wollte nach links in den weiterführenden Fürstenwalder Damm abbiegen und hielt im Kreuzungsbereich an. Der 68-jährige Kradfahrer befuhr entgegengesetzt den Müggelseedamm in Richtung Fürstenwalder Damm. Im Kreuzungsbereich fuhr der Zweiradfahrer an einem haltenden Pkw rechts vorbei. Zeitgleich bog die „Opel“-Fahrerin nach links ab und erfasste den „Suzuki“-Fahrer. Dieser wurde durch die Luft geschleudert und prallte an einen Mast. Er wurde mit einer Beckenfraktur sowie einer Kopf- und Wirbelsäulenverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Von 19 Uhr 15 bis 19 Uhr 45 waren die Straßenbahnlinien 60 und 61 unterbrochen.

Nicht schuld, schwer verletzt: 24
Nicht schuld, tot: 3
Selbst schuld, schwer verletzt: 8
Selbst schuld, tot: 3
Unklar, schwer verletzt: 1
Unklar, tot: 2

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Berliner Motorrad-Presse (26)

Pressemitteilung 2343 vom 22.8.09:

Bei einem Verkehrsunfall in Tiergarten ist heute Vormittag ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen war der 23-Jährige mit seiner „Suzuki“ gegen 9 Uhr 30 auf der Kurfürstenstraße unterwegs, als ein 54-jähriger „BMW“-Fahrer an der Kreuzung Kurfürstenstraße Ecke An der Urania offenbar die Vorfahrt missachtete und mit dem Krad zusammenstieß. Durch den Aufprall stürzte der Motorradfahrer, erlitt eine Beinfraktur und wurde von der Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Pressemitteilung 2365 vom 24.8.09:

Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich gestern Abend auf der Stadtautobahn in Wilmersdorf ereignet hatte. Gegen 21 Uhr 20 kam ein Motorradfahrer, der auf der BAB 100 in Richtung Norden unterwegs war, hinter der Anschlussstelle Wexstraße aus bislang ungeklärten Gründen zu Fall und rutschte rund 70 Meter über die Fahrbahn. Der 51-Jährige zog sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.
Eine Autofahrerin, die hinter dem Krad in dieselbe Richtung fuhr, bremste so stark ab, dass sie die Kontrolle über ihren „Smart“ verlor und gegen die rechte Betonbegrenzung prallte. Anschließend überschlug sich der Wagen der 23-Jährigen, ohne dass es zu einer Berührung mit dem Motorradfahrer kam. Die Frau erlitt mehrere Prellungen und wurde ebenfalls stationär aufgenommen.

Pressemitteilung 2462 vom 3.9.09:

Mit schweren Verletzungen kam ein Motorradfahrer gestern Nachmittag nach einem Verkehrsunfall in Charlottenburg in eine Klinik. Ein 51-jähriger Pkw-Fahrer hatte gegen 17 Uhr 30 beim Abbiegen vom Kaiserdamm nach links in die Sophie-Charlotten-Straße den 56–jährigen „Harley Davidson“-Fahrer offensichtlich übersehen. Es kam zum Zusammenstoß. Der Kradfahrer stürzte und rutschte unter einen geparkten Pkw. Ein Notarztwagen brachte den an Bein und Becken verletzten Biker in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Nicht schuld, schwer verletzt: 23
Nicht schuld, tot: 3
Selbst schuld, schwer verletzt: 7
Selbst schuld, tot: 3
Unklar, schwer verletzt: 1
Unklar, tot: 2

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Taxifahrer

sind mal wieder wie freigelassen. Zwei bei Rot drüber, einer fährt mir in den Weg und regt sich auf, der andere schneidet mir den Weg ab.
Und dann noch einer, der mitten auf einer vierspurigen Straße mal umdreht. Natürlich mit Warnblinkern, dann ist das erlaubt.

Nee, manche Taxifahrer sind das Letzte. Und den Taxiverband Berlin kümmert es nicht.

Mal sehen, was morgen los ist auf den Straßen, wenn es warm wird.