Vorletzte Woche fuhr ich gemütlich an den Botschaften und am Stau vorbei, von rechts kam aus der Nebenstraße (von der Philharmonie) ein Bus, vor mir fuhr auch schon ein Radfahrer. Die Autos hielten staubedingt an, das nutzte der Bus, um loszufahren. In den Radfahrer hinein, der gerade vor ihm vorbeifuhr. Der Radfahrer konnte gerade noch so bremsen.

Jetzt war ich an der Reihe, bei mir war dann kein Halten mehr. Ich grummele laut vor mich hin, da hält der doch an! Mitten auf der Kreuzung. Alles blockierend.

Und belehrt mich, dass alle angehalten hätten und er dann auch Vorfahrt hat. Da kann auch ein Radfahrer mal anhalten. Und so weiter.

Ich hab’s mir nicht bis zu Ende angehört, sondern bin hinter ihm vorbei weitergefahren. Hab‘ meine Zeit ja auch nicht beim Lotto gewonnen.

Keine Zeit, die Verkehrsregeln einzuhalten, aber Zeit, rumzutönen und Reden zu schwingen.

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