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Fahrerflucht

Es gibt Sachen, die kann man gar nicht hart genug bestrafen:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/70750/index.html

Auszüge:

Der Verkehrsunfall vom 16. November […], bei dem eine 38-jährige Fußgängerin getötet wurde und der Unfallfahrer flüchtete, ist geklärt. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 58-Jährigen aus Wilmersdorf, der die Frau mit seinem silberfarbenen Pkw „Daimler Chrysler 200 SLK“ angefahren hatte.

[…] entdeckte am 16. November gegen 20 Uhr 30 der Fahrer eines BVG-Busses der Linie 186 die 38-Jährige mit tödlichen Verletzungen auf dem Mittelstreifen der Hundekehlestraße in Höhe der Kösener Straße liegend.[…]

Gegen 11 Uhr wurde der 58-jährige Fahrzeughalter aufgesucht und zur Vernehmung zur Dienststelle gebracht. Dort räumte er nach anfänglichem Leugnen seine Beteiligung an dem Unfall ein. Seinen Angaben zufolge, habe er bei dem Unfall gegen 20 Uhr 15 die Frau nicht gesehen, nach dem Aufprall Panik bekommen und deshalb nicht angehalten.

Aber meine pessimistische Sicht der Dinge sagt mir: ein SLK-Fahrer aus Wilmersdorf, der im Grunewald wohnt, wird mit einer (wenngleich hohen) Geldstrafe und evtl. irgendwas auf Bewährung davonkommen.

Unfälle dürfen nicht passieren, passieren aber. Dann nicht den Arsch in der Hose haben und Menschen helfen, ist so niederträchtig, dass mindestens ein Jahr Gefängnis sowie Führerschein- und Autoentzug herauskommen sollten.

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de)

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