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Filmkritik: Dog Bite Dog

Im Rahmen der Fantasy Filmfest Nights #5 sah ich mir mit I vorgestern „Dog Bite Dog“ an. Kurz zum Inhalt: Killer tötet viele Leute, Cop versucht ihn zu fangen, Liebe, Tod.

Ein chinesischer Film (Hongkong), der erst einmal gut anfing, wenngleich etwas übertrieben in der Soundsprache. Aber nicht unangenehm. Furioser, blutiger Start, kaum eine Verschnaufpause, brachiale Action ohne großes Wenn und Aber. Ein Klischee wurde ans nächste gereiht, der Film war dennoch nicht vorhersehbar, die meisten Wendungen und Scherze waren ok.

Bis zur Mitte war es noch am Rande des Erträglichen, dann ging der Film richtig ab. Eine krude Idee nach der anderen, die meisten von uns und dem Publikum mit zumeist ungläubigem Gelächter bedacht, wurde auf uns losgelassen. Mehrere Showdowns später kulminierte der Film in solch einem blödsinnigen Finale mit entsprechender Musikbegleitung, dass der ganze Saal lachte. So war das sicher nicht gemeint.

Fazit: unterhaltsam aber die Geschichte weit über die Schmerzgrenze hinaus schlecht.

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de)

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