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Gloria von Thurn und Taxis

gibt der Wirtschaftswoche ein Interview eine Audienz. Immerhin ist sie „Fürstin“ und wird mit dem gebührenden Repsekt behandelt. Auch wenn sie den größten Unsinn erzählt. Beispiel:

Das Haus Thurn und Taxis hat heute keine Unternehmen mehr. Wir haben Land- und Forstwirtschaft, ein paar Immobilien und ein wenig Kapitalvermögen.

Wieviel wird so ein Nicht-Unternehmen wert sein? Schauen wir mal bei Forbes nach: ca. 2,2 Milliarden Dollar. Fast nichts. Wer so arm ist, kann natürlich die Lage in Deutschland richtig einschätzen:

Wir sind das Land der Bedenkenträger und Verhinderer. Ich halte Demonstrationen wie in Stuttgart für höchst bedenklich.

Andererseits kommt auch was Gutes raus:

Die Sicherheitsstandards sind enorm erhöht worden – Reisen ist heute kompliziert und mühsam. Und die Geheimdienste können sehen, wie viel jeder Mensch auf dem Konto hat. Wir sind dem gläsernen Bürger wesentlich näher als vor zehn Jahren.

gleich wieder konterkariert von:

Sollten wir die Kontrollen reduzieren? Nein, natürlich ist Terrorismus- und Verbrechensbekämpfung wichtig.

Tja. Und noch einer auf die Sozialschmarotzer und armen Unternehmer:

Unsere Sozialgesetzgebung ist sehr, sehr human. Es fängt an bei der Arbeitslosenversicherung, es geht weiter mit der Krankheitsregelung, dem Renteneintrittsalter… Insofern kann man nicht sagen, dass die Unternehmen mehr tun müssten. Wir müssen im Gegenteil darauf achten, dass ihnen nicht zu viel abverlangt wird, damit sie noch konkurrenzfähig arbeiten und Arbeitsplätze erhalten oder schaffen können.

Das ist unser Adel. Findet auch Guttenberg gut. Warum wohl?

(Quellen: Wirtschaftswoche, Forbes, via Stilstand)

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