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Kino Kritik

Kritik: 10 Cloverfield Lane

10 Cloverfield Lane ist eine lose Fortsetzung zu Cloverfield, der mir ausnehmend gut gefällt. Die Ankündigung und Rezensionen des Films machten schon klar, dass der FIlm in eine komplett andere Richtung geht als Cloverfield, ruhiger, fast ein Kammerspiel.

Das ist der Film dann auch. Ein Kammerspiel um drei Personen, die in einem Bunker eingesperrt sind: John Goodman behauptet, dass die Welt draußen gefährlich ist und hält Mary Elizabeth Winstead und John Gallagher Jr. daher als Gefangene in seinem Bunker, natürlich zu ihrem Besten.

Er erklärt die Situation ruhig, die beiden haben aber keine Möglichkeit, nachzuprüfen, ob alles stimmt. Außerdem ist es durchaus bedrohlich, auf engem Raum so eingesperrt zu sein, insbesondere für eine Frau. Die Hintergrundgeschichte um John Goodman wird langsam enthüllt, offensichtlich ist er kein Unschuldslamm, alles eskaliert, es gibt Tote und ein Entkommen in eine apokalyptische Welt.

Ach.

Der Film ist gut, aber nicht mein Ding. Viel zu langsam. Die ganze klaustrophobische Bunkergeschichte ist gut erzählt und ebenso gut gespielt, aber so unglaublich uninteressant. Und lang. Und zieht sich. Und dann eskaliert (endlich) alles und dann ist der Film auch schon zu Ende.

Ach.

Ich wollte den Film mögen und die Szenen sind gut, die Geschichte ist gut, alles ist gut aber ach… Ich war so gelangweilt und wollte was anderes machen. Tja.

Fazit: sicher ein guter Film, hat für mich überhaupt nicht funktioniert.

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