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Kino Kritik

Kritik: Aliens vs. Predator: Requiem (2007)

Aliens vs. Predator: Requiem – die Fortsetzung zu Aliens vs. Predator, der ja ein durchaus ansehnlicher Film war, der wenig falsch gemacht hat.

Das ist diesem Film leider nicht vergönnt, er macht so ziemlich alles falsch, was geht.

Wie schon bei Predator 2 wird versucht, das Geschehen in die Stadt zu verlegen und die Interaktion mit Menschen hervorzuheben. Keine Ahnung, warum, viel ist den Machern zum Thema nicht eingefallen.

Aus dem ersten Teil ist ein Predator-Alien-Hybrid übriggeblieben, das die Stadt überfällt, sich dort fortpflanzt und nur durch einen Veteranen-Predator und ein paar Haudraufe erledigt werden kann.

An sich eine oke Story, wenn man die inszeniert kriegt.

Leider ist der Film zuvörderst unglaublich menschenverachtend und brutal auf eine sehr, sehr unangenehme Weise. Man muss nicht zeigen, wie ein Alien eine Schwangere befällt und was dann dort rauskommt. Das spart man sich einfach. Das ist das Niveau des Films und besser wird es auch nicht.

Alle Figuren sind Klischees, keine Szene ist nicht vorhersehbar und Spannung nimmt der Film aus der Frage, welche Grenzüberschreitung als nächstes passiert.

Das kann man machen, passt aber weder in die Aliens- noch in die Predator-Reihe und konterkariert die guten Ideen des Vorgängers. Die Serie haben die Macher damit beendet.

Hier haben sich Leute in einem Gewaltporno ausgetobt und das hätten sie unter einem anderen Titel tun sollen.

Anmerken muss man noch, dass die Effekte des Films wirklich gut sind, die Action jedoch komplett konfus.

Auch hier hatte ich den Film schon 2008 rezensiert, da hat er mir deutlich besser gefallen. Man wird älter…

Fazit: menschenverachtende Gewaltscheiße.

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