Coma (Кома) – ein russischer Science-Fiction-Film.

Viktor wacht in einer Welt auf, die gerade zu entstehen scheint und die nur aus Bruchstücken besteht, die schräg und schief zueinander stehen. Er liegt im Koma und befindet sich in der Komawelt, die aus den Erinnerungen aller komatösen Patienten zusammengesetzt ist.

Dort kann man auch endgültig sterben, wenn man von den Reapern (жнецы) erwischt wird, schwarzen Blasenwesen.

Er wird von einer Gruppe gerettet, die von ihm erwartet, dass er der Auserwählte ist, der sie in der Komawelt endgültig vor den Reapern retten wird.

Die Geschichte wird gegen Ende sogar aufgelöst, so dass wir erfahren, warum Viktor dort ist und was es mit all dem auf sich hat. Soll aber nicht verraten werden. Nur so viel: zwischendurch fühlt man sich doch eher an die Matrix erinnert, das geht jedoch zum Glück schnell vorbei, denn das wäre eine zu billige Auflösung. Insgesamt ist es aber eine ordentliche Geschichte, die sogar innere Logik besitzt – auch eine Seltenheit.

Viktor wird von Rinal Mukhametov gespielt, den wir schon von Attraction kennen, der Rest der Schauspieler:innen war neu, alle waren jedoch gut in ihren Rollen, die allesamt leider sehr klischeehaft sind (passt aber).

Highlight sind jedoch die Welten und der Sound. Es werden beeindruckende Bilder geboten in einer fantasievollen Welt, die ein wenig an Inception erinnnert, aber das greift viel zu kurz, weil hier nur Bruchstücke einer Welt gebraucht werden. Da macht es einfach Spaß, zuzusehen und in jedem Bild neue Details zu erkennen.

Insgesamt ist der Film damit eine runde Sache, eine ordiginelle Geschichte, visuell und akustisch sehr gut umgesetzt, in den anderen Bereichen sehr solide.

Fazit: sehr sehenswerte Science-Fiction.

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