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Kino Kritik

Kritik: Desperado (1995)

Apropos Antonio Banderas – mein erster Film mit ihm war Desperado. Weder kannte ich ihn noch Robert Rodriguez noch den Vorgänger El Mariachi – aber alle drei wurden mir wärmstens empfohlen und Quentin Tarantino (bevor er jeden Film ewig hinauszögerte) war mit an Bord.

Also Desperado angesehen und – wow!

Schon der Anfang, bei dem Steve Buscemi vom größten Mexikaner erzählt, den er je gesehen hat. Immer, wenn seine Augen ins Licht gekommen wären zog sofort ein Schatten davor. Und das Blutbad, das sich anschließt – wie sollte der Film das noch toppen?

Mit Tarantino und seiner Rolle, mit dem Eingang durch das dreckige Klo, mit Danny Trejo, mit den weiteren Blutbädern und natürlich mit Salma Hayek. Banderas und Hayek – was für ein Duo. Dabei ist beider beste Szene gar nicht die viel zitierte Sexszene, sondern die unglaublich gute OP-Szene in der Bücherei. Besser wird es nicht mehr.

Und der Böse ist auch böse. Und gemein.

Dabei sind Banderas und Hayek so unglaublich cool. Und der schwarze Skorpion auf der schwarzen Jacke.

Hach.

Der Film ist einfach ein sehr guter Actionfilm mit Banderas und Hayek so extrem gut und sympathisch besetzt, dass es eine Freude ist. Geschichte, Timing, Musik, Bilder – das alles passt.

Daher: unbedingter Sehbefehl und auf die Liste der besten Actionfilme.

Fazit: unbedingt ansehen, wenn man auf schräge, blutige mexikanische Action steht – und wer tut das nicht?

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