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Kritik: dt. Synchro von „Die Mumie“

Gestern kam „The Mummy“ im Fernsehen, ein sehr vergnüglicher, humorvoller Film – wenn man das englische Original sieht.

Was die deutsche Synchro wieder daraus gemacht hat, ist ein eindrucksvolles Plädoyer für weniger Synchro und mehr Untertitel. Das fing bei den „lustigen Stimmen“ an, die nichts, aber auch gar nichts mit dem Original zu tun haben. Welche Zielgruppe soll damit abgeholt werden? Kinder? Police-Academy-Seher? Damit wurde schon „Beverly Hills Cop“ verlustigt.

Da fielen die grottenschlechten Dialoge kaum noch auf. Nicht, dass der Film im Original shakespearesche Qualitäten offenbaren würde, aber er nimmt die Zuschauer ernst, ohne Gaga-Furz-Humor.

Wir haben dann weggeschaltet, es war einfach zu schlimm.

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