Beyond the Infinite Two Minutes, ah ja, dafür ist das fantasy filmfest da. Ein Film, der sonst nicht in die Kinos kommen würde und wahrscheinlich auch nicht anders zu sehen wäre.

Kato besitzt ein Café und hat einen Fernseher oben im Zimmer und einen unten im Café. Als er ins Zimmer kommt, spricht er sich selbst aus dem Café an: der untere Fernseher sendet aus der Zukunft – genau zwei Minuten.

Das ist die ganze Grundidee, es ist faszinierend, was Junta Yamaguchi aus dieser Prämisse herausholt. Denn Freunde erscheinen, sie wollen Geld rausschlagen, dann kommen Gangster dazu und die Zeitpolizei. Schauplätze sind Wohnung, Café und das Treppenhaus dazwischen.

Dieses minimale Setting und die Möglichkeit, als Zuschauer:in selbst zu überlegen, was man wie tun würde, dazu die Naivität von Kato und seinen Freunden – es macht sehr großen Spaß, dem zuzusehen und mitzufiebern. Erstaunlicherweise wird alles zu einem befriedigenden Ende geführt.

Das alles ist herzerfrischend quatschig und nimmt seine Figuren dennoch ernst.

Fazit: sehr guter Film mit viel Identifikationspotential und viel Humor.

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