Tucker & Dale vs. Evil ist ein kanadischer Film über zwei Hillbillies und eine Gruppe Collegestudenten, die beide im Wald Urlaub machen wollen. Am Ende sind viele tot und ein Damenfinger findet ein neues Zuhause.

„Hillbilly“ ist, wie die englische Wikipedia so schön sagt: „… a reference in describing socially backward people that fit certain ‚hillbilly‘ characteristics …“. Auf Deutsch würde man wahrscheinlich „Hinterwäldler“ sagen. Im Film sind Tucker & Dale die beiden vermeintlichen Hillbillies, wunderschön verkörpert von Tyler Labine und Alan Tudyk. Beide wirken etwas zurückgeblieben und naturverbunden, eben wie Hillbillies, während die Gruppe Collegestudenten, die sie an der Tankstelle treffen, wie typische Backwood-Slasher-Studenten aussehen.

Nach der ersten Begegnung treffen sich die Gruppen am See wieder, wo Tucker & Dale Allison vor dem Ertrinken retten, was die anderen als Entführung ansehen.

Ohne zu viel zu verraten: die einen sehen sich den mordenden Unmenschen gegenüber, die anderen wähnen eine Gruppe Suizidstudenten vor sich. Alles, was in einem Slasher vorkommen muss, kommt vor, der obligatorische Sheriff greift ein, Hunde werden bedroht, Motor- und Kreissägen angeworfen, bis zum großen Finale.

Bei diesem Film bleibt kein Auge trocken, ich habe gelacht, wie lange nicht mehr, man muss allerdings eine Menge schwarzen Humor mitbringen. Der Film gönnt sich keine Pause, es gibt ruhige Szenen für die Charaktere, aber nicht zu viele und vor allem kaum langweilige. Die Schauspieler sind ordentlich bis sehr gut, die Auflösung ist vorhersehbar (vor allem, da sie vor dem Vorspann präsentiert wird), aber das ist kein Manko, denn um die Geschichte geht es eher am Rande.

Wer hätte gedacht, dass „You are half hillbilly!“ tatsächlich einen tieferen und dunklen Sinn hat. Aber Obacht: bitte auf Englisch schauen, denn bei allem Respekt vor Synchronisationen: hier kann eine Synchro die Sprache und die Witze einfach nicht herüberbringen. Geht nicht.

Fazit: unbedingt ansehen.

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