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Kritik: FFFN: La Horde

Zweiter Film heute: La Horde, ein französischer Zombiefilm.

Die Story ist recht einfach: zwei rivalisierende Gruppen sitzen in einem Hochhaus fest, während rundherum Zombies aus dem Boden sprießen. Das ist nun nicht wirklich neu, Elemente davon kommen in „28 Days later“ vor, oder in jedem anderen Zombiefilm oder in Filmen, die mit rivalisierenden Gruppen arbeiten.

Umso erstaunlicher, dass die beiden Regisseure Dahan und Rocher es schaffen, einen interessanten, spannenden und teilweise überraschenden Film zu drehen. Beinhart, manchmal ernst, vereinzelt sogar moralisch. Getragen von sehr guten Schauspielern, die Storylücken überspielen können. Zwischendrin sogar sehr komisch.

Leider etwas getrübt durch den Popcornesser rechts neben mir. Zum Glück hielt das Popcorn nur ca. 30 Minuten durch. Die Nachos links neben mir ebenfalls, leider hatte der Kerl eine Tüte Gummibärchen für diesen Fall mitgebracht. Zum Glück konnte ich das Rascheln nicht so stark hören, da er dauernd mit seinem Freund geschwatzt hat.

Am Ende des Films haben die Analysten vor dem Kino gewartet, die Ungereimtheiten feststellten in der Art, wie die Zombies auf Kugeln reagierten. Manche starben schnell, manche hielten sich etwas. War aber erträglich, wenn man, wie ich, am Nachmittag erleben musste, wie die Abspann-Scherzreißer um sich griffen („Ich hol‘ jetzt meine Maske. Har, har, har.“).

Fazit (des Films): sehr guter Zombiefilm. Die Franzosen haben’s drauf.

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