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Kritik: Harry Potter and the Half-Blood Prince (2009)

Harry Potter and the Half-Blood Prince (Harry Potter und der Halbblutprinz), der sechste Teil, bei dem sich Rowling leider komplett verzettelt und bei dem die erzählerischen Fähigkeiten der Autorin an ihre Grenzen geführt werden.

Die Magie ist auserzählt, Rowling legt den Fokus auf die Geschichte um Voldemort und seinen Aufstieg sowie die Vorbereitungen, ihn zu besiegen. Das kann sie nicht. Die Idee mit den Horcruxes ist ok, aber deutlich zu kompliziert angelegt und erzählt. Sie versucht, die Figur Snapes interessanter zu machen und schafft eigentlich nur mehr Klischees um die Figur. Er verliert leider wieder nach guten Ansätzen in den Bänden 4 und 5. Dumbledore wird immer unverständlicher und verschlossener und insgesamt ist das einfach nur noch anstrengend.

Dazu Harry, der immer eigensinniger wird, das Buch des Halbblutprinzen hilft immerhin mal beim Lernen.

Der Film kondensiert das Ganze noch, er lässt fast alle Magie weg und konzentriert sich auf die Geschichte. An sich eine gute Idee, leider bleibt damit ein unangenehm dunkler Film übrig, der wenig Ausweg für Staunen oder Freuen lässt.

Damit sind weder Buch noch Film was für mich und ich hoffte noch darauf, dass der siebte Teil wieder zu alter Form findet.

Fazit: erzählerisch schwach, inhaltlich ok.

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