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Kino Kritik

Kritik: Hellboy II: The Golden Army

Hellboy II: The Golden Army, der Nachfolger von Hellboy. Wieder ist die alte Crew am Weg: del Toro und Perlman, die Geschichte von Hellboy selbst ist auserzählt (selbst schuld), also muss eine andere Geschichte herhalten – davon gibt es im Hellboy-Universum ja reichlich.

Aber.

Die Geschichte muss leider wieder einmal den ganz großen Kampf beschreiben: Entscheidung zwischen Menschen- und Feenwelt, Hellboy muss in eine existenzielle Krise gestürzt werden, Liz Sherman wird zur schwangeren Stehlampe (wenn einem gar nichts mehr einfällt) und am Ende hört Hellboy bei der BPRD auf?

Was zum Geier?

Gebt mir eine schöne Geschichte mit Dämonen oder was auch immer, die bekämpft werden müssen oder macht den großen Endkampf wenigstens interessant.

Aber hier dominiert del Toros Fantasy-Ader, der Film hat wieder wunderschöne Ideen, eine sehr schöne Parallelwelt, fantasievolle Figuren aber das spricht mich alles nicht an. Das ist, wie soll ich sagen, Kopffantasy, das mögen viele Leute – ich nicht.

Und damit zog sich der Film für mich ewig hin. Dazu wieder Unmengen neuer Figuren eingeführt, alle mit eigener Geschichte und dabei verzettelt.

Die Bilder des Films sind mir in Erinnerung geblieben, der Film selbst nicht.

Fazit: nicht meine Art von Fantasy, schwache Fortsetzung des ersten Teils.

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