Kritik: Iron Sky

Iron Sky habe ich zuerst auf der Berlinale gesehen, letztens noch einmal in Vorbereitung auf den zweiten Teil.

Es geht um die Nazis auf dem Mond, die zurückkehren, um entweder die Erde zu erobern oder der Erde den Frieden zu geben, je nach Figur. Dabei hält sich Regisseur Vuorensola wunderschön an den Mythos der Mondnazis, zieht alles ins Lächerliche (teils etwas flach), verliert dabei aber nicht den Blick für einen guten Film.

Dabei sollte man für das komplette Filmvergnügen die Geschichte um die Mondnazis schon kennen und auch mit den Zeitreferenzen etwas anfangen können – Sarah Palin erscheint dann im Nachhinein als die bessere Alternative zum jetzigen Präsidenten.

Die Schauspieler sind gut bis sehr gut, insbesondere Julia Dietze, Udo Kier, Götz Otto und Peta Sergeant sind hervorzuheben (also eigentlich alle Hauptdarsteller:innen). Auch die Spezialeffekte sind toll, sie bestehen auch heute noch den Gucktest der verwöhnten CGI-Augen. Die Inszenierung der Technik im Steampunkstil hilft dabei, das sieht einfach gut aus.

Fazit: guter Film.

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