Kritik: Les rivières pourpres

Les rivières pourpres (dt. Die purpurnen Flüsse) ist, man muss es so sagen, eine Räuberpistole um die Ermittler Jean Reno und Vincent Cassel, die einen Mord in einer, wie sich herausstellt, Nazi-Übermenschen-Universität in den Bergen aufklären müssen.

Dabei ist „Räuberpistole“ nicht despektierlich gemeint, sondern anerkennend über die Wendungen, die die Geschichte schlägt, die unverhohlenen Plotlöcher und die unglaubliche Auflösung. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jean-Christophe Grangé, der die Geschichte etwas ausführlicher und schlüssiger erzählt. Die wichtigsten Punkte wurden aber übernommen und von Regisseur Mathieu Kassovitz genial umgesetzt. Was hier an optischen und inszenatorischen Ideen umgesetzt wird, reicht sonst für drei bis vier andere Filme.

In Erinnerung geblieben ist mir z.B. die Eröffnungssequenz mit dem Kameraschwenk über die Leiche oder der Kampf von Vincent Cassel gegen die Nazis. Und natürlich die Ausstattung, Bauten und Räume.

Es gibt einen eher mäßigen Nachfolger und eine mir unbekannte Fernsehserie.

Fazit: sehr guter Film aus dem guten französischen Action-/Krimikino.

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