Lethal Weapon ist der Auftakt einer vierteiligen Filmreihe mit Mel Gibson und Danny Glover, eine Erneuerung der Karriere Glovers und der große Start der Karriere von Mel Gibson, der vorher mit Mad Max zwar bekannt aber noch kein Superstar geworden war.

Gibson ist der lebensmüde Martin Riggs, der der neue Partner von Roger Murtaugh wird und dessen Leben frischen Wind einhaucht, indem er ihn bei der Lösung eines Drogenfalls öfter mal in Lebensgefahr bringt. Und seine Familie.

Beide müssen sich zwar zusammenraufen, das geht aber recht schnell und die so gewonnene neue Familie gibt Riggs Halt, um über den Tod seiner Frau und seine Selbstmordtendenzen hinwegzukommen.

Die eigentliche Geschichte des Films ist nicht so wichtig, Richard Donner hat als Regisseur das ultimative Buddy-Movie im Gewand des ultimativen 80er-Jahre-Actionfilms gedreht. Das Drehbuch von Shane Black tut sein Übriges dazu.

Man muss sich erst einmal auf den überdrehten Charakter von Riggs einlassen, der durch Murtaugh geerdet wird, aber der Film hält die perfekte Balance zwischen Action, Story, Charakterentwicklung und Action. Abgesehen davon, dass für einen 80er-Actionfilm richtige SchauspielerInnen besetzt wurden – selbst für die Hauptrollen – fällt auch heute auf, wie gut die handgemachten Actionszenen sind.

Die Figur von Riggs, so überdreht sie auch geschrieben ist, ist interessant in ihren Sprüngen zwischen den Gemütslagen und der Gefährlichkeit der Person selbst. Sie ist eigentlich die einzige Figur, die sich während der Filmreihe verändert, während alle anderen Figuren und die Filme selbst unverändert bleiben. Ich glaube, Riggs ist der ultimative Jungen/Männer-Badass-Traum.

Der Film strotzt vor ikonischen Szenen: das Zusammentreffen von Riggs und Murtaugh, die Rettung des Selbstmörders, der Selbstmordversuch von Riggs, die Wasserfolter von Riggs – hach, ich komme ins Schwärmen. Und der Film strotzt vor guten Dialogen, die recht gut gealtert sind. Nicht alle, aber das Gros der Scherze klappt auch heute noch.

Für einen Sehbefehl ist dann doch zu viel Nostalgie in der Betrachtung aber für die Liste der besten Actionfilme reicht es allemal.

Fazit: Quintessenz eines guten Actionfilms und einer guten Buddy-Komödie.

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