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Kino Kritik

Kritik: Madagascar 3: Europe’s Most Wanted (2012)

Puh, nach dem mittelmäßigen Madagascar 2 jetzt noch ein Teil: Madagascar 3: Europe’s Most Wanted. Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob wir den im Kino gucken sollten oder lieber auf eine billige DVD warten, so enttäuscht war ich noch vom zweiten Teil.

Gut, dass ich nicht auf mich gehört habe 🙂

Unsere Haupthelden wollen immer noch nach New York zurück, dafür brauchen sie die Pinguine und King Julien und Gefolge. Diese finden sie in Monte Carlo, dort werden sie allerdings auch vom Tierschutz ins Visier genommen.

Der ist zwar eigentlich ganz trottelig, bis wir Captain Chantal Dubois, gesprochen von Frances McDormand, kennenlernen: gerissen, fähig und sehr, sehr böse. Ein Genuss.

Wie jetzt am Tierschutz vorbei nach New York kommen? In einem Zirkus, bei dem unsere Helden ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Selbstvertrauen lernen müssen.

Was! Für! Ein! Film!

Hier stimmt einfach alles. Die Albernheit ist zurück. Die schrägen Figuren sind zurück. Chantal Dubois! Der Tanzbär und King Julien! Afro Circus!

Wir sehen einen unglaublich schnelle, witzigen, gagreichen Film, der sowohl mit Slapstick als auch Wortwitz glänzt, dabei die Geschichte nicht vernachlässigt und durchaus auch Tiefe reinbringt, ohne die Tragik überzubetonen.

Die Zirkusleute sind gut, die Zirkusnummern sind stark, es macht einfach Spaß, den Film anzusehen.

Auf jeden Fall ein Eintrag für die Liste der besten animierten Filme und der lustigen Filme. So soll Madagascar aussehen, genau so.

Fazit: sehr, sehr guter Film.

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