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Kino Kritik

Kritik: Paranormal Activity

Paranormal Activity – da bin ich sehr spät drauf gestoßen, klar war das ein Instant-Hit, aber man muss auch erst mal Lust haben, einen Haunted-House-Film zu gucken, die sind doch oft sehr ausgelutscht. Andererseits: wenn dem Film so ein Ruf vorauseilt und man die Bett-Szene schon aus Spoofs kennt, dann ist es wohl Zeit, den Film anzugucken, was ich dann vor zwei Jahren Jahr tat.

Yo, ist ein guter Film.

Ein Paar zieht in ein neues Haus und die Frau, Katie, wird von einem Dämonen besessen/gefoltert, der sich von ihrer Angst ernährt. Sie und ihr Mann Micah sind recht rational und versuchen, nicht dran zu glauben und gehen mit vernünftigen Methoden vor: Kameras aufstellen, Puder auf den Boden, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen.

Was sie finden, deutet auf einen Dämon hin, an den beide aber auch nicht glauben und so nimmt das Unglück seinen Lauf bis hin zum unvermeidlichen, konsequenten Finale.

Der Film überzeugt durch seinen Realismus. Die Leute sind nicht doof, sondern verängstigt und reagieren im Rahmen der Geschichte auch vernünftig. Außerdem bekommen wir den Film oft durch die Kameraaufnahmen erzählt, die das Paar ansieht. Und, meine Fresse, ist das gruslig, wenn Katie zwei Stunden neben dem Bett steht. Wirklich gruslig.

Genau wie die restlichen „Auftritte“ des Dämonen, die wir hören, deren Auswirkungen wir sehen, der uns selbst aber verborgen bleibt und damit die Gelegenheit gibt, nach einer rationalen Erklärung zu suchen.

Das macht den Film einfach sehr, sehr gruslig. Wirklich beeindruckend, was ohne Budenzauberei und Effekte aus einer einfachen Prämisse geholt werden kann.

Der Film ist eindeutig ein Fall für die Liste der besten Gruselfilme und ein Sehbefehl!

Fazit: sehr, sehr grusliger, nüchterner Haunted-House-Flm.

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