Zweites Rammstein-Konzert: Olympiastadion Berlin.

Ablauf wie in Leipzig, daher können wir auf die Details eingehen, die anders waren (oder die ich vergessen hab, zu erwähnen).

Zunächst einmal: schön, dass so viele Bierstände aufgebaut waren, dass es dort keine Schlangen gab, das hätte ich mir für Wasser auch gewünscht. Und die eine oder andere offene Toilette mehr wäre auch schön gewesen.

Publikum war ok bis auf zwei Ausnahmen: rechts neben mir ein stockbesoffenes Paar, das zum Konzertbeginn kam und nach drei Liedern wieder ging. Dann die Typen vor uns, die Rammstein in ihrem Gespräch störte. Wie man ungerührt vier Lieder lang quatschen kann, ohne auf das Konzert zu hören – keine Ahnung. Die Frau/Freundin fand es auch nicht gut. Soll mir noch mal jemand erzählen, Frauen wären die, die dauern quatschen würden…

Wir saßen etwas weiter weg als in Leipzig, haben trotzdem deutlich besser gesehen: etwas flacher und besserer Blick. Sound war für die Sprache besser, dafür verschwammen die Gitarren etwas – nichts Dramatisches.

Till Lindemann kann echt gut singen, wenn er sich Mühe gibt.

Das Olympiastadion hat eine Zeltdachbeleuchtung, die farblich zum Konzert geschaltet wurde – das sah überragend aus.

Puppe ist live so richtig gut.

Bei Sonne ist die Feuerchoreo am Ende: alles raus – wunderbar.

Es ist erstaunlich, dass Pussy eigentlich ein sehr leichtgewichtiges Lied ist, wenn direkt danach Rammstein geschrammelt wird. Überhaupt: der problemlose Wechsel von albern zu ultrahart ist beeindruckend.

Das Berliner Publikum lässt die Schlauchboote sehr schnell fahren, Till hatte zu tun, seine Kollegen rechtzeitig zu empfangen.

Apropos Publikum: deutlich textsicherer und mitmachfreudiger als die Leipziger.

Trotzdem hast Du als Publikum immer das Gefühl, Till zu enttäuschen und das tut Dir leid.

Adieu ist ein schlimmer Rausschmeißer.

Auf der Rückfahrt zwei Vollbremsungen, weil Autofahrer einfach ohne zu schauen fuhren. Nur einer von beiden hat sich entschuldigt. Dazu mehrere Rotfahrer bei richtig Rot, nicht nur so zwei Sekunden. Und SUVs, die schneller als wir mit dem Motorrad fuhren – Leute, das ist echt gefährlich.

Fazit: sehr schöner Abend, unverletzt nach Hause gekommen.

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