Endlich geht die 2020er-Tour weiter, diesmal in Leipzig mit Unwetterwarnung.

Eine Woche vorher waren die Proben in Prag, leider diesmal kein Glück bei der Verlosung, Tourauftakt in Prag, dann Leipzig. Zwischendrin kam das neue Album raus, mal sehen, ob sie neue Sachen spielen.

Parken im Parkhaus am Zoo, wegen der Hagelkörner, die uns angekündigt wurden – trat dann nicht ein, trotzdem keine schlechte Wahl. Ab in die Innenstadt, in Leipzig schönes Wetter, die Stadt ist sehenswert. Wenngleich wir eher die Milchbar Pinguin anpeilten, sehr gutes Eis, leider ein wenig zu warm.

Dann langsam zum Zentralstadion pilgern, einfach den ganzen Rammstein-Fans folgen. Dort angekommen fanden wir glücklicherweise heraus, dass alle Eingänge genutzt werden können, nicht nur die Festwiese, die auf den Karten aufgedruckt war (sehr nette Ordner). Damit kamen wir schnell am Haupteingang rein, ein Basecap gegen den Regen gekauft und ab auf die überdachten Plätze.

Das Stadion ist beeindruckend groß, Sanitär recht gut ausgestattet, Trinken leider mit langen Wartezeiten, Essen ging schneller. Preise wie überall indiskutabel hoch.

Vorband Duo Jatekok kennen wir schon, haben eine Dreiviertelstunde gespielt, sie haben immer Pech, etwas leise zu sein und im Hellen spielen zu müssen. Aber das Publikum hat es gut angenommen, ist immer ein netter Einstieg, wenngleich ich mich freuen würde, wenn noch eine zweite Band eine Chance bekommen würde.

Dann kurze Pause und halb neun dann Rammstein. Mit Händels Feuerwerksmusik und dem großen Knall.

Gleich am Anfang wird klar: auch die neuen Lieder werden gespielt, sie passen zur Show, als wäre sie dafür gemacht worden. Ehrlich gesagt sind die neuen Lieder teilweise besser als die, die sie ersetzt haben, kann ich nicht meckern.

Show und Musik sind wie immer über jeden Zweifel erhaben, daher nur kurz, was aufgefallen ist: Till Lindemann hat entweder geübt oder die Tour läuft noch nicht so lang, aber er hat wirklich gut gesungen. Wenn man es denn gehört hat, der Ton war in den leisen Passagen problematisch – großes Stadion und weite Entfernung.

Alle haben deutlich Freude am Konzert, man merkt einfach, dass es auch für Rammstein eine lange Wartezeit war.

Dann kurze Regenunterbrechung, zum Glück nur Regen, kein Unwetter und Hagel, das war eher südlich. Nach einer halben Stunde ging es dann nahtlos weiter, wenigstens ein Wörtchen hätte ich dazu erwartet aber so isses auch ok.

Kurz nach elf waren wir dann draußen, sehr gutes Konzert gehört, etwas abgekühltes Wetter, dafür freie Fahrt zurück.

Fazit: war wieder schön, neue Lieder haben gut gepasst, alle hatten Spaß.

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