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Kino Kritik

Kritik: Scott Pilgrim vs. the World

Scott Pilgrim vs. the World ist wieder ein abgefahrener Film von Edgar Wright, diesmal eine Comicverfilmung (und wieder einmal kenne ich das Comic nicht).

Scott ist Bassist in einer Band und verliebt sich in Ramona. Um sie zu daten, muss er ihre sieben Evil-Exes besiegen, jeden in einem eigenen Kampf. Für jeden Kampf kriegt er Punkte, die sein Level erhöhen. Einmal bekommt er auch ein Extraleben.

Am Ende hat er alle Exes besiegt, seine Ex-Freundin findet sich mit der Situation ab und er und Ramona versuchen es miteinander.

Die Geschichte des Films ist ja schon ein durchaus origineller Ansatz für eine Liebesgeschichte. Aber die Inszenierung, die Figuren, die Dialoge, die Battles – das alles ist so schräg und gut, dass der Film wie im Flug vergeht. Insbesondere der Humor ist, wie in den meisten Wright-Filmen, hervorragend.

Die Geschichte wird größtenteils geradlinig im Stil eines Computerspiels erzählt, verzweigt aber gerne kurz und beleuchtet alle Figuren für sich. Der visuelle Einfallsreichtum, der stark im Gegensatz zur ruhigen Art unseres Haupthelden steht, ist toll. Die Inszenierung insbesondere der Kämpfe ist erste Sahne. Die Schauspieler:innen, allen voran Michael Cera, Mary Elizabeth Winstead und Anna Kendrick machen ihre Sache gut.

Insgesamt ein Film, den man gesehen haben sollte, auf jeden Fall in der Liste der besten lustigen Filme.

Fazit: sehr runder, schräger, lustiger Film.

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