Kategorien
Kino Kritik

Kritik: Spider-Man (2002)

Spider-Man von Sam Raimi. Mit Tobey Maguire, Kirsten Dunst, Willem Dafoe, James Franco. Musik Danny Elfman.

Was kann schiefgehen.

Na ja, so richtig nichts, aber die Nachwirkungen…

Originstory von Spiderman, als wenn das nötig wäre, aber sei es drum. Tobey Maguire wird gebissen, lernt seine Fähigkeiten, bringt seinen Onkel um und leidet dann den Rest des Films.

An sich wird das gut erzählt, am Anfang ist da auch noch Pep drin und jede Menge Humor. Aber je länger der Film dauert, desto schwerer wird er, weinerlicher, alles ist nur noch dramatisch, das Schlimmste, was passieren kann ist, sich in Kirsten Dunst zu verlieben. Das zieht sich wie Kaugummi und ist sowas von daneben.

Hallo! Friendly-neighborhood-Spider-Man! Der mit den coolen Sprüchen. Und der schnellen Erzählung. Wo biste?

Im Ernst und Pathos erstickt. Und „leider“ war der Film so erfolgreich, dass sich alle nachfolgenden Filme daran orientierten. Bis wir mal einen angemessenen Spidey bekommen haben, dem alles einfach Spaß macht – Jahrzehnte.

Dennoch: der Film ist ok. Es ist aber halt alles pathetisch und schlimm und überhaupt. Alles, was Freude macht, wird sofort bestraft. Wie in einem Horrorfilm ohne Horror und Spaß.

Fazit: guter Film, leider zu pathetisch und zu folgenreich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

× 9 = 81