Kritik: The Exorcist

The Exorcist (Der Exorzist) ist ein Klassiker des Horrorfilms, Grund genug, ihn sich im Director’s Cut anzusehen, der 2001 noch einmal in die Kinos kam. Abgesehen davon hab ich vorher vom Film gehört/gelesen, ihn aber noch nicht gesehen.

Der Film ist ein Hammer!

Er ist von 1973 und richtig gut gealtert. Klar haben die Leute komische Sachen an, aber die ganze Geschichte und Erzählweise ist sehr unkonventionell und nur auf das Ziel des Exorzismus ausgerichtet.

Dabei nimmt der Film kein Blatt vor den Mund: dass wir hier über ein 12jähriges besessenes Mädchen reden hält den Film nicht zurück, sondern liefert äußerst verstörende Szenen, die bei einem älteren Mädchen nicht so gewirkt hätten.

Der Film hat einige ikonische Szenen, die von eklig bis zu WTF reichen, einige kommen unvermutet, auf andere wird hingearbeitet. Dabei schafft es der Film, auch gesetzte Kinogänger, die schon den einen oder anderen Horrorfilm goutiert haben, zu schocken. Nicht in jeder Szene, aber trotzdem.

Für mich war das die Treppe-runter-Szene – meine Fresse, was ist die gruslig.

Die Schauspieler sind solige, einige haben den Ruhm des Films eher schlecht weggesteckt, so z.B. Linda Blair. Außerdem sind einige Besessenheitsszenen nicht von Blair gespielt worden, sondern von Eileen Dietz, was der Regisseur aber nur unter gerichtlichem Druck zugeben wollte. Seltsam.

Trotzdem: aufgenommen in die grusligsten Filme ever.

Fazit: extrem grusliger Exorzismusfilm und Ikone des Horrorfilms.

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