The Men Who Stare at Goats (Männer, die auf Ziegen starren) ist ein Film mit einer interessanten Geschichte und guten Darstellern, allen voran George Clooney und Ewan McGregor, von dem ich nach dem Star-Wars-Debakel mal wieder einen guten Film sehen will. Gründe genug, sich den Film anzusehen.

Spoiler ahead.

Die Geschichte erzählt von einem Journalisten, der mit einem ehemaligen Angehörigen der PSI-Einheit der US-Army eine Mission erfüllen will. Und der während der Reise die Geschichte der Einheit erzählt bekommt. Inklusive des Höhepunkts und Niedergangs der Einheit, als es George Clooney gelingt, eine Ziege durch Anstarren zu töten. Die Einheit wurde von Jeff Bridges aufgebaut, der in seinen Filmen zunehmend bekifft auftreten muss.

Die Geschichte nimmt einige Wendungen, bleibt interessant, spart nicht mit aktuellen und vergangenen politischen Anspielungen und wird stringent, nachvollziehbar, ohne größere Durchhänger erzählt. Man merkt meinen Worten an: es war nett, hat mich aber selten wirklich gefesselt. Wie soll ich sagen: gut erzählt, ausgefeilte Geschichte, sehr gute Darsteller und doch zündet der Funke nur sehr selten. Und wenn, wird er durch die zurücknehmende, fast melancholische Erzählweise wieder gelöscht.

Trotzdem habe ich es nicht bedauert, den Film angesehen zu haben, einmal reicht jedoch. Etwas für einen lauen Sommerabend, wenn man in ruhiger, gelassener Stimmung ist und einen netten, schönen Film sehen will.

Fazit: guter Film, leider nicht herausragend.

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