The Pool – ein thailändischer Film mit vielen Vorschusslorbeeren um einen Mann, der in einem Pool mit einem Krokodil eingesperrt ist und um sein Leben kämpft.

Das sehen wir in der ersten Szene und das ist ein Fehler. Zum einen geht der Film eher gemächlich weiter. Zum anderen: wenn ich in der ersten Szene zeige, wie das Krokodil angreift, brauch ich beim Rest des Films nicht so tun, als ob uns das überraschen würde, mit subtilen Andeutungen. Wir haben das Krokodil schon gesehen!

Na ja, Day, unser Hauptheld, soll den Pool inspizieren (oder so, genau hab ich es nicht mitbekommen) und schläft auf der Luftmatratze ein. Das Wasser wird abgelassen und er kommt nicht mehr raus.

Weil er sich einfach blöd anstellt. Weil er nicht bis drei denken kann. Weil er unfähig ist. Stirb, Day, stirb.

Dann kommt das Krokodil dazu, immer dann, wenn der Film etwas Spannung braucht. Mal ist es da, mal nicht, je nachdem, wie es das Skript grad will. Übrigens ein sehr schlecht animiertes Krokodil, von dem keinerlei Gefahr ausgeht. Die wird behauptet aber nicht eingelöst. Alle Gelegenheiten zur Flucht verpasst Day auf absurde Art, weil er einfach nicht lebensfähig ist.

Dann kommt noch seine Freundin dazu und dann beißt man nur noch in ein Tuch vor Unlogik und deppertem Verhalten. Junge. Wo ist das Beißholz?

Weitere Gelegenheiten zur Flucht werden verpasst. Das Krokodil stellt sich auch nicht schlau an.

Dann ist der Film irgendwann vorbei und ich war erleichtert. Ich hab den Film mit vierfacher Geschwindigkeit gesehen und er war immer noch zäh. Und unlogisch. Und einfach nur nicht gut. Schade drum, hatte ich mir mehr von versprochen.

Fazit: nicht wirklich gut (aber besser als Stuber).

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