The Thing von John Carpenter – einer der Klassiker des Horrorfilms. Er ist eine recht werksgetreue Interpretation des Buchs „Who goes there?“ von John W. Campbell Jr. aus dem Jahr 1938. Das Buch wurde schon 1951 als „The Thing from Another World“ verfilmt, das aber recht frei mit der Geschichte umging.

Antartis. Ein Hund wird von einem norwegischen Hubschrauber aus gejagt, der Hubschrauber explodiert und der verbleibende Norweger wird in vermeintlicher Selbstverteidigung von Amerikanern der amerikanischen Station erschossen.

Der Hund ist ein Außerirdischer, der sich in die verschiedenen Personen der amerikanischen Station verwandeln kann, sobald er sie assimiliert hat. Das müssen alle erst einmal herausfinden und dann mit der Situation umgehen lernen: jeder kann „das Böse“ sein, man sollte nicht zu zweit sein und will auch nicht zuständig sein, dass sich der Außerirdische über die Station hinaus fortbewegen kann.

Unser Hauptheld ist Kurt Russel, aber alle Figuren haben ihre Rolle zu spielen und arbeiten mehr oder weniger an einer Lösung mit. Irgendwann gibt es auch einen Test, ob jemand der Außerirdische ist: indem das Blut mit einem heißen Draht berührt wird. Das erzeugt noch einmal mehr Dramatik unter den Personen.

Der Film ist durch das enge Setting, die beschränkte Zahl der Personen und die nachvollziehbare Handlung und Handlungen der Personen sehr dicht und finster inszeniert. Man fühlt die Enge der Station, man riecht fühlt und fiebert mit.

Dazu trägt auch das Monsterdesign bei: praktisch umgesetzt und das gut. Wirkt heute immer noch nicht albern, lediglich etwas altbacken.

Wie bei vielen Carpenter-Filmen ist die Musik vom Meister selbst und unterstützt den Film optimal.

Der Film ist gut gealtert, gut inszeniert und kann auch heute noch empfohlen werden.

Fazit: sehr guter Monster-Horror in der Antarktis.

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