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Kino Kritik

Kritik: Universal Soldier

Universal Soldier – ein Klassiker der Filmgeschichte. Zumindestens der obskuren Actionfilmgeschichte mit JCVD und Dolph Lundgren, die einige gute und viele schlechte Filme hervorgebracht hat. Andererseits – ein Emmerich-Film!

Tote Soldaten des Vietnam-Kriegs werden in den 90ern zum Leben erweckt, das ist eher eine schlechte Idee. Während Luc Deveraux nur nach Hause will, ist für Andrew Scott der Vietnam-Krieg noch nicht vorbei. Die gute Reporterin (Ally Walker) will Luc nach Hause bringen (und eine gute Geschichte und ihren Namen reinwaschen), GR13 will alle umbringen. Die Geschichte ist einfach und ebenso einfach erzählt, man kann mit gutem Willen auch Militärkritik reinlesen – mit viel gutem Willen. 1992 war nicht die Zeit für große Militärkritik in den USA.

Der Film ist großartig, wenn man sich drauf einlassen kann. JCVD ist kein Schauspieler, also braucht er ein entsprechendes Script. Hier ist er ein dümmlicher aber freundlicher Soldat mit Kampffähigkeiten – passt. Dolph kann besser schauspielern, er arbeitet hier erstaunlich gut, ein sympathischer Böser. Ally Walker ist sowieso eine gute Schauspielerin und hält den Film gut zusammen, sie ist die eigentliche Idntifikationsfigur für die Zuschauer – dauererstaunt über das, was ihr da geboten wird.

Im Ernst – wie JCVD nackt im Raum steht oder erst viel isst und dann das Restaurant zerlegt – Gold.

Der Film hat einige Fortsetzungen bekommen, einige gut, andere schlecht, wahrscheinlich kommt aber nur Universal Soldier: The Return an die Unbeschwertheit dieses Films heran.

Fazit: guter Beitrag des ausgehender 80er-Jahre-Actionkinos.

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