Kritik: Wyrmwood

Wyrmwood ist ein australischer Independent-Zombiefilm: gedreht mit geringem Budget, beschränkten Möglichkeiten und eingeschränkt talentierten Schauspielern.

Dafür sieht er sehr ordentlich aus und macht erstaunlich viel Spaß.

Achtung Spoiler:

Barry will mit seiner Familie vor einer Zombieepidemie fliehen, seine Schwester finden (die ein Fototudio für Fetischmodels hat) und dann gucken, wie es weitergeht. Leider muss er seine Familie mit einer Nailgun töten (Zombies), die Nägel gehen aus, als er sich selbst töten will. Er findet andere Überlebende und schlägt sich weiter durch (die Überlebenden werden dabei immer weiter dezimiert).

Die Schwester wurde von einem irren Arzt entführt und für Zombieexperimente missbraucht. Außerdem ist jegliches Benzin nutzlos geworden, dafür kann man Autos mit Zombies betreiben. Die Schwester kann Zombies kontrollieren und im Showdown kommt dann alles zusammen.

Spoiler Ende.

Ernsthaft: ein Klassefilm auch ohne Alkohol konsumiert zu haben. Bei einem Festival oder mit Freunden ist der Film sicher ein Riesenspaß.

Die Schauspieler sind nicht überragend aber auch nicht untalentiert, die Story ist herrlich abgedreht und dennoch recht geerdet. Und gedreht ist der Film sehr gut.

Fazit: solider Zombiefilm mit Partycharakter.

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