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Kritik Musik

Musikkritik: Jump (1984)

Wo wir grad bei geilen Keyboard-Intros waren: Jump von Van Halen.

Ähnlich wie bei Final Countdown muss man nur die erste Note hören und das Lied ist da. Ähnlich wie bei Final Countdown ist die Intromelodie unglaublich einfach und damit sehr effektiv.

Aber.

Wo Final Countdown im Grund ein sehr einfaches Lied bleibt, ist Jump doch etwas komplexer (was nicht gegen Europe gewertet werden sollte).

Bass, Gitarre, Drums, alle ergänzen die Hauptmelodie eher im Hintergrund, bis die Gitarre übernimmt, David Lee Roth singt am Anfang recht zurückhaltend und so kann sich die Musik tatsächlich entfalten. Dazu sehr interessante Takt- und Stimmlagenwechsel.

Gekrönt wird das Ganze durch das Keyboard-Solo in der Mitte, das zum einen ungewöhnlich ist, zum anderen sehr gut klingt und der Melodie neue Seiten abgewinnt.

Nachteil des Ganzen: das Lied ist nicht so eingängig und mitsingbar wie Final Countdown, aber für ein lautes „Jump“ reicht es allemal.

Übrigens ist es gar nicht mal so einfach, den Sound des benutzten OBX-A-Synthesizers nachzubilden, da ist viel analoge Klangerzeugung dabei, die diesen prägnanten Sound erzeugt.

Fazit: tolles Intro, tolles Lied.

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