Master of Puppets ist eine der vier Alben der vier großen Thrash-Metalbands, die das Genre des amerikanischen Thrashmetal begründeten. Da haben wir neben Metallica, von denen „Master of Puppets“ ist, in Veröffentlichungsreihenfolge: „Peace Sells… but Who’s Buying?“ von Megadeth, „Reign in Blood“ von Slayer sowie „Among the Living“ von Anthrax.

Master of Puppets ist tatsächlich eins der besten Alben, die im Thrash-Metal veröffentlicht wurden. Mir ist es Anfang der 90er untergekommen und die Begeisterung war instantan.

Zunächst einmal ist die Musik angemessen schnell. Zum anderen sind die Lieder abwechslungsreich und musikalisch nicht eintönig. Kein Lied unter 5 Minuten! Nicht umsonst konnten Metallica Jubiläumskonzerte geben, auf der sie „Master of Puppets“ von vorn nach hinten gespielt haben und die Leute waren begeistert. Wird mit „Load“ nicht passieren…

Das fängt schon bei „Battery“ an: langsamer Beginn, dann geht es los, Tempowechsel etc. Dann gleich „Master Of Puppets“. Geiler Anfang, dann rein in das Geschrammel und durch geht es. „Master! Master!“

„The Thing That Should Not Be“ ist nicht so meins, etwas zu langsam, seltsame Melodie, dafür sehr schwere Gitarren. Dann „Welcome Home (Sanitarium)“ – ein wunderschönes Lied.

Welcome to where time stands still
No one leaves and no one will

Fängt sehr langsam und sehr bedächtig an, passt genau zum Text. Klagende Gitarren, düstere Musik. Dann zwischendrin dreht das Lied auf. Und dann nochmal richtig. Zwei Minuten ohne Text, nur Musik.

„Disposable Heroes“, wieder nicht so meins. Aber sehr, sehr schnell. „Leper Messiah“ – etwas schwerer, aber auch nicht mein Favorit – angemessen schnell, vor allem gegen Ende.

Dann wieder ein Lieblingslied: „Orion“. Instrumental. Acht Minuten dreißig. Langsam, schnell, schwer, leicht, schön. Ein Lied, in dem man sich verlieren kann.

Und zum Abschluss „Damage, Inc.“, meine Referenz für: wer da nicht den Kopf bewegt, dem ist nicht zu helfen. Jedes Lied sollte so sein wie „Damage Inc.“

„Master Of Puppets“ ist ein sehr gutes Stück Musik, ein paar Füllsongs, die aber nicht wehtun. Klar, Metallica ist nicht die sympathischste Band der Welt (bei weitem nicht), aber im Thrashmetal schon sehr, sehr weit vorn. Umso trauriger die Alben ab „Load“.

Übrigens sind die Texte und Inhalte hier durchaus lesenswert.

Fazit: sehr gute Platte, auf jeden Fall reinhören.

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