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IAA – Tag 2

Heute war der zweite Tag, mein erster vollständiger auf der Messe. Leider war heute noch weniger los als gestern, so dass nur ein paar interessante Gespräche zustande kamen.

Am Vormittag war unsere Halle zum Anschauen reif: Oldtimer, Modelle, Endrohre. Alles nett aber nicht überragend.

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Nachmittags war eine freie Medienjournalistin da, die Interviews geführt hat und dabei filmte. Auch M (mein Chef) wurde interviewt. Hat er sehr gut gemacht, sowas sind wir ja dann doch nicht gewöhnt.

Danach hatte ich noch Zeit für einen ersten Rundgang durch die obere Tuning-Halle und einen kurzen Abstecher zu Mercedes. Beeindruckend.

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Danach war nicht mehr viel zu tun, philosophische Gedanken zu Betriebssystemen und dem irrationalen Festhalten an Windows. Zurück ohne Fete, fühlte mich nicht danach, lieber ins Hotel, noch einmal mein Hotel mit Eroscenter fotografieren und die Innenstadt bei Nacht. Danach zwei grottenschlechte Fußballspiele. Es ist ein Graus.

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Nachtrag (22.9.): die Bilder sind jetzt mit großen Versionen verlinkt

Das offerierte kostenlose WLAN des Hotels funktioniert nicht. Also wird erst morgen vom Stand aus gebloggt.

Nachtrag: der Hals tut schon von zweiten Hemd-Tag an weh. Ich arbeite mit Creme, mal sehen, ob es was nützt.

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Lebkuchen

Letzten Freitag, am 31.8., also im August, dem Sommermonat gab es die ersten Lebkuchen zu kaufen.

Ich prangerte das im Laden lautstark an und nahm zwei Schachteln.

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Kronen und Zähne

Mein rechter Zahn hat es geschafft: er muss überkront werden. Die Formalitäten waren schnell erledigt, letzte Woche Donnerstag, am 30.8. war Termin.

Die Woche vorher schlief ich schlecht. Das gipfelte in dem Traum, ich hätte mir alle Zähne ausgebissen und musste das nun der Zahnärztin erklären. Sie verstand nicht, warum ich das getan habe. Ich wollte ihr erklären, dass es keine Absicht war. An mehr kann ich mich nicht erinnern.

Donnerstag ging es so, die übliche Zahnarztangst, aufgrund der zu erwartenden langen Behandlung nahm ich mir Musik mit: Jean-Michel Jarre. Es ist eine bizarre Situation: Mit allen möglichen Gerätschaften im Mund rumsitzen, den Zahn mit voller Wucht abgeschliffen bekommen und dabei „Chronologie“ hören. Könnte man in einem Horrorfilm verwenden.

Die Behandlung dauerte ca. zwei Stunden, die Zahnärztin und ihre Helferin waren mit sich zufrieden, also war ich es auch, mit tauber rechter Seite ging ich auf Arbeit. 14:20 hörte die Spritze auf zu wirken. Ich schaffte es noch, mir eine Schmerztablette auszuleihen, dann setzte ich mich hin und hoffte, dass es aufhört. 15:15 war ich so weit, dass ich aufstehen und nach Hause gehen konnte. 18:30 erwachte ich dann wieder und es tat nur noch ganz doll weh.

Freitag war besser, Sonnabend ging auch, bis abends, als das Provisorium anfing wehzutun. Seitdem jeden Tag Zahnschmerzen. Ich kann mir keine effektivere Folter vorstellen. Sicher gibt es Schlimmeres, das ist einem aber egal.

Sonntag kam Herpes dazu. Rechter unterer Mundwinkel. Bäh.

Die Zahnärztin klopfte auf dem Zahn rum, strich eine Paste auf den Zahn, es tat weh. Das sehend, meinte sie: „Schön, es scheint nur der Zahnhals zu sein.“ Meine Freude war gedämpft. Dafür habe ich Herpes-Tips bekommen: Kälte, Gletschersalbe und Äther. Was hilft, kann ich später nochmal schreiben.

Freitag kommt die richtige Krone drauf, bis dahin muss ich durchhalten. Warmes geht schon, Kaltes tut weh, Druck ist ganz schlimm.

Dissertation ruht. Keine Lust. Kann nur noch einfache Sachen machen. Hauptsätze. Ohne Verben.

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Bücher Medien

Mode

„…heute sah ich im Kaufhaus eine Frau, die offensichtlich eine Wette verloren hatte. Der Wetteinsatz war, in aller Öffentlichkeit in der Modeabteilung mit einem geblümten Hemd, einer schwarzen, enganliegenden Hose, die knapp über dem Knie endete sowie gänzlich unpassenden Schuhen einkaufen zu gehen. Das sieht bei einer Frau mittleren Alters mit Beinen, die eine Fußballerin vermuten lassen, einfach nicht gut aus.“

„Zum Glück wurde sie ausgestochen von der älteren Dame im hellblauen Faltenhemd mit Hochwasserhose, schwarzen Knöchelsöckchen und Sandalen, so dass man die kleinen Löcher in den Socken gut sehen konnte. …“

aus „Erja Groß“
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Kino Kritik

Kritik: Wolfhound

Volkodav iz roda Serykh Psov – ein russischer Fantasy-Film nach einem Buch, das ich nicht gelesen habe, der bei uns nur auf DVD erscheint, den ich aber im Rahmen des Fantasy Filmfest gesehen habe.

Ein russischer Fantasy-Film, das weckt Erinnerungen an alte russische Märchenfilme und natürlich Wächter der Nacht (Nochnoi dozor), mehr habe ich in der Richtung nicht gesehen.

Ob die Handlung des Buches originell ist, das kann ich mangels Leseerfahrung nicht einschätzen, der Film ist zumindestens schamlos aus anderen Filmen geklaut, sei es Setting, Handlung, Orte, Verhaltensweisen. Trotzdem macht er Spaß und man verzeiht die Ruchlosigkeit, denn der FIlm hat etwas, was ich nicht genauer definieren kann.

Dabei werden meine Sehgewohnheiten konsequent ignoriert, plötzlich tauchen weiße Frauen auf, Schnitte sind hart und unvorhersehbar, Frauen sind eher androgyn, plötzlich kommt ein ganz und gar alberner Waldkämpferstamm in die Handlung, dabei wird jemand gerettet, der für die spätere Handlung völlig unwichtig ist. Man sieht – ich hatte so meine Schwierigkeiten.

Aber wie gesagt, der Film hat etwas und fasziniert. Lediglich das Ende ist komplett für die Tonne. Da wird mehrere Stunden (gefühlte 4-5) eine Handlung aufgebaut, ruhig und ohne Hast und dann scheint den Machern eingefallen zu sein, dass das Ende nah ist. Also husch-husch ein Ende gestrickt, die Computer ausgereizt, ohne gut zu wirken, die Fledermaus in die Handlung eingewoben (extrem albern) und dann noch das „Monty Python hat es schon in den Siebzigern verrissen“-Ende eingebaut inklusive Sonnenstrahlen etc.

Offensichtlichste Referenzen:
– Pathfinder: Stamm, Sümpfe, Hauptfigur
– Herr der Ringe: Sauron lebt, Ritt in die Berge, Farbgebung
– Indy 3: Steinbrücke

Fazit: guter Film mit schwachem Ende, in Ansätzen ok, muss aber noch reifen

Update: WP kann bei mir keine kyrillischen Buchstaben abspeichern, daher die Lautumschrift in den Titeln

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Kino Kritik

Kritik: Rush Hour 3

Rush Hour 3, der letzte(?) Teil der durchaus erfolgreichen, wenngleich qualitativ eher mäßigen Rush-Hour-Reihe.

Ein erstaunlich lustiger Film, der in seinen guten Momenten richtig gute Gags zu zeigen weiß, die hintergründig sind und deren Pointen genau ins Schwarze treffen. Leider wechseln sich diese Szenen mit anderen ab, die so albern sind, dass man sich vor Fremdschämen im Kinosessel verkriechen möchte.

Dazu Kinobesucher, die gerade bei den plattesten Stellen am lautesten Lachen und sich diese Witze mehrfach danach im Kinosessel erzählen, um den vollen Genuss zu haben.

Wenn das zu negativ klingt: ich habe mich amüsiert. In der gesamten Reihe fand ich diesen Film vom Witzpotential her am besten, die Action wirkt teilweise gut, teilweise arg bemüht. Sind halt nicht mehr die Jüngsten. Wenngleich der Showdown in Ordnung ist.

Randbemerkungen: Chris Tucker ist dick geworden. Schauspieler sucht man in diesem Film vergebens. Die französische Polizei (Telefonbücher) und der französische Taxifahrer („now I don’t know what it feels like to kill somebody for no reason“) sind einfach gut.

Fazit: reicht für einen vergnüglichen Abend gut aus.

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Auto Fahrrad Verkehr

Handy am Idiotenohr (4)

Ich fahre heute gegen 10 die Landsberger Allee herunter, da will ein Audi am Platz der Vereinten Nationen nach rechts abbiegen. Ich muss ja auf dem Radweg fahren (blauer Lolli). Interessiert ihn nicht, er ist am telefonieren und hält dann mitten auf dem kreuzenden Radweg an. Versteht auch nicht, warum ich mich aufrege (Vollbremsung), weil er ja telefoniert. Lacht dabei debil zu mir rüber.

Irgendwann wollte er weiterfahren, stoppt aber nach 1/2 Meter sofort wieder, da kam ja noch ein Fahrrad. Zum Glück auch jemand mit Übersicht.

Darf man solchen Leute eigentlich wehtun?

(älterer Mann mit Locken, dunkler Audi B-HC 333, 10.8.07, 9:53)

Wird wohl eine Anzeige werden.

Update: Anzeige am 18.8. abgegeben

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Auto Fahrrad Verkehr

Vorhersehbarer Radfahrerunfall

Andreas Edler berichtet in seinem Blog, dass ein Mädchen auf einem Fahrrad von einem Auto umgefahren wurde, an einer Stelle, die das geradezu herausfordert. Trotz Wissen um die Gefährlichkeit des Wegs und um die zu hohen Geschwindigkeiten der Autos wird von wirksamen Maßnahmen abgesehen.

Kommt mir bekannt vor. Erst müssen Leute sterben und dann darf die Hannelore-Kohl-Stiftung Plakate kleben, dass fehlende Fahrradhelme an allem schuld sind.

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Dissertation

DissLog

Nur ein Metamodell; Muster beschrieben

Vorher: 77 Seiten; Aktuell: 81 Seiten; Heute: 4 Seiten; ToDo: 69 Seiten

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Kino Kritik Medien

Kritik: Transformers

Transformers von Michael Bay: der Trailer versprach schon viel, die Zwischenkritiken waren eher verhalten, die Kritiken nach Filmstart überschlugen sich. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Michael Bay holt endlich mal wieder aus, nach für mich eher misslungenen Filmen wie Bad Boys II (war mir zu überdreht), Pearl Harbor (nicht gesehen wegen Trailer, Thema und Ausgestaltung) und Armageddon (war einfach schlecht). Schon The Island war ein guter Film, Transformers toppt das Ganze noch.

Es gibt Action satt. Wo andere Filme den ganzen Film um eine Actionszene drehen, ist das hier ein Nebenprodukt einer viel größeren Zerstörungsorgie, die einfach Spaß macht. Die Gut-Bots sind teilweise nervig, ab und an geraten wir in kindgerechtes Fahrwasser, aber das ist die kurzgehaltene Ausnahme.

Überrascht hat mich, wie witzig der Film war, wenn die Action mal ruhte. Da gab es keinen Leerlauf oder öde Szenen. Gelungene Gags auf den Punkt gebracht.

Interessant auch die Einbindung der Armee: ich will auch eintreten. Der ganze Film ist auch ein Werbevehikel für Rekruten. Wer hat sich zuletzt getraut, einen Helikopter aus der Sonne fliegen zu lassen?

Fazit: Sehbefehl, nach Die Hard 4 der zweite richtig gute Actionfilm des Jahres.