Kritik: Kingdom (2019)

Kingdom ist ein japanisches Epische-Schlachten-Ruhm-Ehre-Heldenmut-Epos nach einem Manga aus den frühen 2000er Jahren, das wir natürlich wieder einmal nicht kennen. Xin und Piao sind Sklaven, die miteinander trainieren, vorzugsweise Schwertkämpfe, um eine Chance zu haben, dem Sklavendasein zu entkommen. Piao wird an den Hof von Kaiser Ying Zhen verkauft, um dort, wie wir später herausfinden, als dessen Doppelgänger zu fungieren. Das klappt so gut, dass er bei einem Attentat getötet...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: Peninsula (2020)

Peninsula ist eine Art Fortsetzung von Train to Busan, einem sehr, sehr guten Zombiefilm. Wir spielen im selben Universum, vier Jahre nach dem ersten Ausbruch des Virus, also nach dem ersten Film. Neue Leute, neue Geschichte. Soldat Jung Seok versucht beim Ausbruch, die Familie seiner Schwester auf ein Boot zu evakuieren, übrig bleiben er und sein Schwager. Vier Jahre später sind beide am Boden zerstört, Südkorea steht unter Quarantäne und...
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Kritik: What Happened to Monday (2017)

What Happened to Monday - wir sind in einer Zukunft, in der das Überleben der Menschheit nur durch eine rigorose Ein-Kind-Politik durchgesetzt werden kann. Überzählige Kinder werden in Kryoschlaf versetzt. Willem Dafoe (in einer wichtigen, aber kleinen Rolle) hat Siebenlinge - siebenmal Noomi Rapace. Sie werden nach den Wochentagen benannt, an denen sie in die Welt draußen dürfen. Gemeinsam sind sie draußen Karen Settman. So viel zur Ausgangslage, die recht...
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Kritik: American Fright Fest (2018)

American Fright Fest - Splatter im verlassenen Krankenhaus, wo ein "Fright Fest" ein tödliches Fest wird, als sich ein Serienkiller unter die Gäste mischt. Hätte gut werden können. Wurde nicht gut. Für einen Splatterfilm zu wenig Splatter, für einen Horrorfilm zu zahm, für einen Thriller zu unspannend. Ein paar gute, überwiegend aber schlechte Schauspieler:innen, ein undurchdachtes Drehbuch, hanebüchene Dialoge, unsympathische Charaktere, Overacting. Schade, in einzelnen Szenen kam durch, was der...
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Kritik: Lupin III OVAs

In Vorbereitung des 3D-animierten Lupin, der bald herauskommt, gab es eine Sondervorstellung von 3 OVAs: Lupin the Third: The Gravestone of Daisuke Jigen von 2014 (Lupin the IIIrd: Jigen Daisuke no Bohyo), Lupin the Third: Goemon's Blood Spray von 2017 (Lupin the IIIrd: Chikemuri no Ishikawa Goemon) und Lupin the Third: Fujiko Mine's Lie von 2019 (Lupin the IIIrd: Mine Fujiko no Uso). Lupin III ist ein französischer Meisterdetektiv, ins...
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Kritik: Summer of 84 (2018)

Summer of 84 ist eine Hommage an die 80er-Jahre-Jugendfilme, bei denen von einer Jugendbande ein finsteres Geheimnis des Nachbarn aufgedeckt werden muss, nur dass diesmal wirklich ein Massenmörder rumläuft. Unsere Bande sind Davey, Eats, Woody und Curtis, dazu als "Love-Interest" Nikki. Ein Kindermörder läuft herum und Davey ist davon überzeugt, dass es ihr Nachbar ist, Cop Wayne. Also legt sich die Bande auf die Lauer, um Beweise gegen Wayne zu...
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Kritik: Revenge for Jolly! (2012)

Revenge for Jolly! - Oh je. Einerseits eine einfache Grundidee aus der eine extrem geradlinige, kompromisslose Geschichte entwickelt wird. Andererseits ein Film ohne Identifikationsfiguren, denn auch unsere Helden sind einfach nur böse. Jolly, der Hund von Harry, wird ermordet (wirklich eine sehr zu Herzen gehende Szene), also holt er sich Cousin Cecil, um sich zu betrinken, zu kiffen und den Mörder zu töten. Dabei hangeln sie sich von Hinweis zu...
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Kritik: Demon Slayer: Mugen Train (2020)

Die Kinosaison nach COVID wieder eröffnen - das geht kaum besser als mit Demon Slayer: Mugen Train. Wieder ein Manga mit Animeserie und diesem Film, ein Universum, das uns bis dato unbekannt war. Der Film ist eine Fortsetzung der ersten Staffel, wir werden ohne Umschweife oder Vorrede in die Handlung geworfen. Tanjiro, Zenitsu und Inosuke besteigen den Mugen-Zug, der in letzter Zeit von Dämonen heimgesucht wird. Deswegen wurden sie und...
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Kritik: In Bruges (2008)

In Bruges - endlich nachgeholt. Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) werden von ihrem Chef Harry (Ralph Fiennes) nach Brügge geschickt, nachdem Ray aus Versehen einen Jungen erschossen hat. Dort versucht Ken, Brügge zu erleben und sich der Kultur und der Stadt zu widmen, Ray kann damit wenig anfangen und sucht eher Bars auf und lernt eine Frau am Set eines Filmdrehs kennen. Was die beiden in Brügge sollen...
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Kritik: R.I.F. (Recherches dans l’Intérêt des Familles) (2011)

R.I.F. (Recherches dans l'Intérêt des Familles) ist ein französischer Film um einen Polizisten, der sich im Urlaub mit seiner Frau aussprechen will, weil da einiges aufgearbeitet werden muss. Stéphane, der Polizist, muss auf der Fahrt einem Wildschwein ausweichen und danach springt das Auto nicht mehr an. Das sorgt für gereizte Stimmung zwischen ihm und Valérie, seiner Frau, beide fahren mit ihrem Sohn als Anhalter zur nächsten Raststätte. Dort holt sie...
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