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Kritik: Prince of Persia: The Sands of Time

Jetzt ist er endlich verfilmt worden, der Prinz von Persien.

Der Prinz hat seinen Ursprung in einem Computerspiel gleichen Namens von 1989. Im Spiel galt es, die Prinzessin zu retten. Dafür hatte man eine Stunde Zeit, konnte aber nicht abspeichern (in der Wikipedia heißt es, man hätte ab Level 3 speichern können – das muss mir entgangen sein). Das Spiel war grafisch sehr simpel gehalten (um es nett auszudrücken), dafür aber sehr fesselnd und, aufgrund der Zeitvorgabe, spannend. Keine Ahnung, wie lange ich gebraucht habe, irgendwann hatte ich es jedenfalls durchgespielt. Die Nachfolgespiele habe ich dann nicht mehr gespielt, auch nicht „The Sands of Time“, auf dem der Film basiert. Ich kann also nichts zur Werktreue des Films beitragen.

Der Film beginnt mit der Geschichte des Prinzen, wird dann zum großen Abenteuer mit kleiner Romanze (zum Glück wirklich nur klein und nicht störend), das an die Mumie, den Scorpion-King oder Aladdin erinnert. Aladdin wegen des Affen, an den mich der Gesichtsausdruck von Jake Gyllenhall dauernd erinnert hat. Im sehr positiven Sinn, große Augen, verschmitztes Grinsen, ehrlich, einfach. So wie der ganze Film – da wird nicht zu viel versprochen, sondern eine einfache Handlung gut und nett erzählt, mit sympatischen Guten, bösen Bösen, fehlinformierten Guten und einem Mega-Happy-End. So sollte das sein.

Ein bisschen erinnert der Film auch an russische Märchen, bei denen der dumme Iwan (der dritte Sohn vom Ofen) die Prinzessin bekommt, wo seine schlaueren Brüder versagen. Aber, wie gesagt, im sehr positiven Sinn.

Fazit: ein guter, solider, unterhaltsamer Abenteuerfilm, den es sich zu sehen lohnt.

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