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Computerspiele Kritik

Spielkritik: Duke Nukem 3D (1996)

Nach dem Riesenerfolg von Doom und Doom II schossen natürlich Nachfolger wie die Pilze aus dem Boden. Unter ihnen Duke Nukem 3D, der Nachfolger zweier 2D-Plattformer, der den nächsten Standard für FPS setzte. Entwickler firma: 3D Realms.

Im Gegensatz zu Doom kann die Spielerin mit dem Jetpack fliegen und die Umgebung deutlich mehr zerstören als das Doom zuließ. Dazu kamen interessante Gegner und ein schnodderiger Duke, der klar an den Ash aus Army of Darkness angelegt ist und seine Zitate fast vollständig aus diesem Film schöpft. Dazu kommt ein leichter Sexismus, der damals zum guten Ton gehörte, jedoch noch halbwegs in den Sphären von Big Trouble in Little China und ähnlichen Filmen schwebte.

Das Spiel ist ein Klassiker und das zu recht. Das Leveldesign ist phantastisch und abwechslungsreich, die Gegner sind gut, der Schwierigkeitsgrad ist anspruchsvoll aber nicht unfair.

Eine interessante Waffe z.B. ist die Verkleinerungskanone, mit der die Gegner soweit verkleinert werden, dass man sie mit dem Fuß zerstampfen kann.

Das war’s eigentlich schon, Genrefans können einen Blick riskieren, im Gegensatz zu Doom finde ich das Spiel schlechter gealtert, das Leveldesign ist zwar gut, aber die Gags und Art des Duke sind doch sehr aus der Zeit gefallen.

Einziger Wermutstropfen: die Entwicklungshölle für einen Nachfolger und dessen unterirdische Qualität.

Fazit: Klassiker des FPS-Genres.

Hail To the King, Baby.

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