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Computerspiele Kritik

Spielkritik: Tomb Raider III (1998)

Wenn etwas funktioniert, gibt es Nachfolger bis zum Abwinken. Jedes Jahr ein neues Tomb Raider, diesmal Tomb Raider III, wieder Core Design, verbesserte Game Engine – es ist also wieder mehr vom Gleichen in Schöner zu erwarten.

Und glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht, graphisch deutlich verbessert, kann Lara jetzt sprinten und an der Decke hangeln, es gibt eine Desert Eagle mit unglaublicher Durchschlagskraft und Rätsel, Rätsel, Rätsel. Wunderschön.

Beim Leveldesign wurde großer Wert auf Abwechslung gelegt, leider mit einem „keine-Waffen-Level“, eine Sache, die ich bei keinem Spiel mag. Sei es drum, der Rest ist gelungen: Indien, Nevada, Area 51, London, Südsee und Antarktis – jedes Level mit eigenen Herausforderungen und schönen Momenten. Erfreulicherweise wurde gegenüber dem Vorgänger der Schießanteil heruntergefahren und der Rätselanteil erhöht.

Was ich gut fand: das gleiche Spiel in neuen Locations spielen zu können. Leider begann das, Kritiker allmählich zu stören, die gerne Innovation haben wollten und nicht wieder das gleiche Spiel mit leichten Verbesserungen.

Wie gesagt, ich bin da anderer Meinung: wer ein anderes Spiel will, soll sich halt ein anderes kaufen, auch damals gab es da genügend Auswahl.

Die mittleren Level konnten in beliebiger Reihenfolge gespielt werden – ein Riesending was mir persönlich egal ist, da ich auch mit festgelegten Reihenfolgen gut leben kann.

Die Automatikpistolen sind weg – WTF?

Es fanden sich genügend Käufer:innen, um aus dem Spiel einen riesigen Erfolg zu machen.

Fazit: wieder ein sehr guter Nachfolger mit deutlichem Gewicht auf Rätseln – genau mein Ding.

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