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Computerspiele Kritik

Spielkritik: Turrican (1990)

Turrican. Manni Trenz. Chris Hülsbeck. ’nuff said.

Turrican ist das zweitbeste Spiel auf dem C 64 (das andere kommt morgen). Und auf dem Amiga (den ich nicht besaß).

Und das ist alles das Verdienst von Manfred Trenz – dem Programmierer. Es gab wohl wenige Menschen auf der Welt die den C64 oder den Amiga so ausreizen konnten wie Manfred Trenz.

Riesige Spielwelten, wie sie vorher noch nie zu sehen waren mit flüssiger Bewegung der Spielfigur und butterweichem Scrolling. 13 Level in fünf Welten auf über 1300 Bildschirmen. Das alles fehlerfrei geliefert auf einer Diskette!

Ausgefeiltes Gameplay und intuitive, faire Bedienung per Joystick. Wir bewegen unsere Hauptfigur, die in alle Richtungen springen, laufen oder fliegen kann, dabei mit unterschiedlichen Waffen schießen, immer auf der Suche nach dem nächsten Gegner oder Boniblöcken, die durch abschießen ihre Boni freilegten. Dabei musste man ausprobieren, ob man nicht erst auf die Blöcke springen sollte, um versteckte Dinge oben zu finden. Es gab auch unsichtbare Blöcke, die man anschoss, damit entdeckte, ausnutzte, und dann lootete.

Es gab so unendlich viel zu entdecken, das alles ohne Hilfe, evtl. mal in der ASM ein Übersichtsbild. Es hat einfach Spaß gemacht. Die Welten waren extrem unterschiedlich gestaltet, grafisch wie spielerisch.

Musik und Sound stammen von Chris Hülsbeck, Ramiro Vaca and Stefan Hartwig – den Meistern auf diesem Gebiet. Der SID wurde ausgereizt bis aufs letzte Bit, sowas war vorher noch nicht in der Qualität zu hören gewesen. Sprachausgabe am Anfang – ich war sowas von weggeblasen.

Ja, an diesem Spiel stimmt alles, vom Titelbild (Manowar ftw) über das Intro, Gameplay bis zu den Endgegnern. Immer hart, immer fordernd, nie unfair.

Das Spiel waren extrem gut angelegte 50 Mark, damals, als die Mark noch was wert war.

Fazit: zweitbestes Spiel auf dem C64 ever!

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