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Fernsehen Kritik

Kritik: Assassination Classroom Staffel 1

Assassination Classroom (Ansatsu kyôshitsu) – ein tentakelartiges Wesen namens Koro-Sensei erscheint auf der Erde, nachdem es den halben Mond zerstört hat und kündigt an, die Erde in einem Jahr zu zerstören, es sei denn, es wird vorher getötet. Das Töten wird erschwert dadurch, dass es nur mit einem bestimmten Material verletzt werden kann und sich mit Mach 20 bewegt, wenn es will. Für das eine Jahr wird es als Lehrer in der 3-E-Klasse (ca. 9. Klasse) der Kunugigaoka-Mittelschule arbeiten. Für seinen Tod sind 10 Milliarden Yen ausgesetzt.

Das sind die Voraussetzungen für eine interessante erste Staffel (basierend auf dem Manga), in der wir das erste Trimester begleiten.

Die Serie ist aus mehreren Gründen sehr interessant: die Ausgangslage ist schräg und wird nicht erklärt. Koro-Sensei ist gleichzeitig albern, verantwortungsvoll, mitfühlend und grausam, je nach Situation. Und das Konzept einer E-Klasse, in die die schlechtesten Schüler:innen abgeschoben werden ist befremdend.

Koro-Sensei kümmert sich um die Kinder und bildet sie zu guten Schüler:innen sowie guten Killer:innen aus, deren Ziel es ist, ihn umzubringen. Gemeinsam kommen sie ihrem Ziel schon sehr nach, worauf Koro-Sensei auch stolz ist. Gleichzeitig verbessern sich ihre schulischen Leistungen, weil sie einen Lehrer haben, der sich um sie kümmert.

Über allem schwebt allerdings, dass Koro-Sensei die Erde zerstört, sollte er nicht umgebracht werden. Warum er sich dann solche Mühe gibt wissen wir (noch?) nicht.

Jede Folge bringt uns eine:n Schüler:in und/oder eine:n Lehrer:in nah, zeigt, welche Strategien im Kampf erlernt werden müssen und wo noch Schwachstellen liegen.

Dabei ist der Ton trotz des ernsten Themas überwiegend fröhlich bis albern, jedoch auch ernst, wenn es sein muss.

Insgesamt eine sehr sehenswerte, mitreißende erste Staffel, bei der man sich tatsächlich um jede einzelne Person sorgt und sich fragt, wie es weitergeht.

Übrigens eine der wenigen Serien, bei der ich Vor- und Abspann bei jeder Folge komplett schaue – wegen der Musik. Die ist Klasse. Es gibt auch einen Soundtrack, der sehr hörenswert ist.

Auf jeden Fall ein Eintrag in die Liste der besten Anime.

Fazit: sehr gute Serie um ernste und leichte Themen, fröhlich, albern, mitreißend.

Hello Shooting Star…

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Kino Kritik

Kritik: Prinzessin Mononoke

Prinzessin Mononoke (orig. Mononoke Hime) ist einer der Klassiker des Studio Ghibli, der es schafft, das Thema Umweltverschmutzung zu thematisieren mit dem Wissen darum, dass es keine wirkliche Lösung für das Problem geben wird, bis sich nicht die Gesellschaft grundsätzlich ändert.

Ashitaka, ein Prinz, wird von einem riesigen (Dämonen-)Keiler mit einem Fluch belegt, zu dessen Lösung reist er in die Heimat des Keilers.

Dort findet er San (Prinzessin Mononoke – kurze Abschweifung: Hime ist Prinzessin, Mononoke sind Geister, die Rache wollen, tote Geister oder andere Geister; im Film die Geister der Tiere des Waldes und des Waldes selbst), die ihm helfen soll. Die Prinzessin hat alle Hände voll zu tun, den Wald vor der Eisenhütte zu beschützen, die immer weiter ausgebaut wird und die Gegend allmähich verseucht. Deren Besitzerin Eboshi will ihren Einflussbereich mit Waffengewalt erweitern.

Der Prinz versucht, zu vermitteln und wird tödlich getroffen. Der Waldgott (beeindruckend) gibt ihm das Leben wieder, befreit ihn jedoch nicht vom Fluch.

Die Wölfe und Wildschweine wollen die Hütte angreifen, deren Jäger mischen sich darunter, ein grausames Gemetzel beginnt, in dessen Folge der Waldgott geköpft wird. Ein geköpfter Waldgott vernichtet alles Leben. Also muss der Kopf zurück.

Am Ende des Films ist Eboshi geläutert und verspricht, eine Stadt im Einklang mit dem Wald aufzubauen, San bleibt im Wald und Ashitaka in der Eisenhütte.

Das sieht wie ein Happy-End aus, ist es aber nicht, denn wir alle wissen, dass das so dargestellte Zusammenleben nicht klappen wird. Und so hinterlässt der Film bei mir ein sehr ungutes Gefühl, dass Empathie nur mit großen Opfern erkauft wird und jedesmal einzeln und nicht lange vorhält.

Es gibt nichts an dem Film zu kritisieren, hier stimmt alles: Geschichte, Charaktere, Animation, mitreißende Inszenierung. Ghibli-typisch kann der Film diese oder jene Wendung nehmen, man wird oft von der Geschichte überrascht.

Sehbefehl und auf der Liste der besten Anime.

Fazit: zu Recht ein Animeklassiker zum Mitfiebern und Nachdenken. Taschentücher bereitlegen.

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Kino Kritik

Kritik: Pom Poko

Pom Poko ist einer von den guten Ghibli-Anime.

So einer, der ganz ruhig aber ungeheuer faszinierend eine phantastische Geschichte um die Verdrängung des Menschen durch die Natur erzählt, ganz ohne Happy End aber trotzdem freundlich, nachdenklich und wunderschön.

Tokio breitet sich aus und beginnt, Häuser im Tama-Naturschutzgebiet zu bauen, in dem insbesondere Marderhunde wohnen. Diese wollen sich wehren, aber es ist nicht klar, wie: Gewalt? Anpassung als Menschen? Überzeugung?

Jeder Weg wird irgendwie ausprobiert, keiner passt, denn die Menschen sind so fern von der Natur, dass sie darauf nicht mehr achten können.

Soweit die trockene Geschichte, aber die Marderhunde sind nicht nur knufflig, sondern können sich auch in alles verwandeln, was sie wollen, sie sind lebenslustig und lassen sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen bis zum bitteren Ende. Das ist sooo gut, die Einfälle, die Nebengeschichten, der überbordende Humor. Die riesigen, verwandelbaren Klöten. Köstlich.

Man kann es schlecht erzählen, diesen Film muss man tatsächlich sehen, sich in den Bann ziehen lassen und am Ende feststellen, dass tatsächlich zwei Stunden wie im Flug vergangen sind.

Auf jeden Fall in der Liste der besten Anime.

Fazit: wunderschöner Ghibli, genau das, was das Studio großgemacht hat.

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Kino Kritik

Kritik: Das Königreich der Katzen

Das Königreich der Katzen (Neko no Ongaeshi, dt. „Dankbarkeitsbezeugung der Katze(n)“) ist eine Anime der Ghibli-Studios, das wir aufgrund des Namens gekauft hatten, ohne etwas vom Inhalt zu wissen.

Unsere Protagonistin Haru, die immer zu spät zur Schule kommt und sehr freundlich ist, rettet auf dem Heimweg von der Schule einen Kater (Lune) vor dem Überfahrenwerden. Der klopft sich ab und bedankt sich und verspricht, sich später zu revanchieren.

Nachts kommt ein Zug Katzen vor Harus Haus, dabei der Katzenkönig auf einer Sänfte und liest Haru die Wohltaten vor, die ihr für die Rettung des Königssohns Lune zuteil werden. Katzenminze im Garten, Mäuse in Geschenkkartons – lauter schöne Dinge. Haru ist nicht ganz so begeistert, ihre Laune verschlechtert sich noch mehr, als ihr eröffnet wird, dass sie zur Belohnung den Prinzen heiraten muss.

Sie wendet sich an das Katzenbüro unter Leitung von Baron Humbert von Gikkingen und seinen Freunden Muta und Toto, die versprechen, ihr zu helfen. Da wird sie auch schon ins Katzenreich entführt und muss versuchen, bis zur Morgendämmerung zu entkommen, denn sie verwandelt sich nach und nach in eine Katze und würde dann für immer dort bleiben müssen.

Ein wenig Drama ist vorhanden, denn der Katzenkönig will Haru für sich behalten, sie hat aber den Prinzen und seine zukünftige Braut Yuki, die sie früher schon einmal vor dem Verhungern gerettet hat, auf ihrer Seite. Sie kann entkommen und kehrt als deutlich erwachsenere Haru in ihr Leben zurück.

Was für ein schöner Film. Alles ist freundlich und selbst die Gefahren sind eher lustig als gefährlich. Es gibt sehr viele nette Einfälle und viel Humor. Dazu sehr gute Animationen und viele, viele Katzen.

Der Film erinnerte ich ein wenig an eine Weihnachtsaufführung vom Nussknacker: ein Mädchen gerät in eine fremde Welt, erlebt dort Abenteuer und kommt unbeschadet zurück. Nur, dass der Nussknacker deutlich aggressiver daherkommt als dieser Film.

Aufgenommen in die Liste der besten Animationsfilme.

Fazit: sehr schönes Anime zum Wohlfühlen.

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Kino Kritik

Kritik: Basilisk

Basilisk ist das Anime zur gleichnamigen Manga-Serie über den Kampf zweier Clans um 1000jährigen Ruhm und, wie ich aus der WIkipedia erfahren habe, um die Nachfolge von Tokugawa Hidetada.

Das Anime konzentriert sich auf den Kampf der Clans, die je zehn KämpferInnen mit besonderen Fähigkeiten aufgeboten haben, um zu gewinnen. Die zukünftigen Anführer der Clans sind aber eigentlich verlobt und wollen nicht kämpfen.

Im Endeffekt geht es in den 24 Folgen hauptsächlich darum, die verschiedenen Fähigkeiten und die daraus resultierenden Kämpfe möglichst effektvoll und brutal in Szene zu setzen. Dabei gerät die Geschichte und deren Hintergründe etwas ins Hintertreffen, dass es um die Shogunnachfolge geht, war mir nicht klar.

Die Serie ist gut gezeichnet und interessant inszeniert, hat jedoch kleine Schwächen, insbesondere was das Frauenbild und die Frauenrollen angeht. Es gibt zwar gute Frauenrollen mit guten Fähigkeiten, diese basieren jedoch alle auf Sex und definieren sich meist über die Beziehung zu einem Mann. Das ist teils interessant, teils aber banal langweilig. Genau wie unsere beiden Turteltäubchen, die die eigentlichen Hauptfiguren sein sollten.

Dazu kommt, dass unsere beiden Hauptfiguren mit ihren überragenden Fähigkeiten diese in gerade einmal drei Folgen überhaupt einsetzen und dann nur kurz. Wer also auf einen tollen Showdown gehofft hat, kriegt einen halben mit dem Oberbösewicht.

Und das große Finale ist äußerst unbefriedigend.

Das soll jetzt nicht zu negativ klingen: die Serie ist überwiegend interessant mit kleinen Schwächen.

Fazit: gutes Anime mit teils brutalen Kämpfen mit kleinen Schwächen in Story und Charakteren.

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Kino Kritik

Kritik: One Piece: Stampede

Kinokarte One Piece: Stampede

One Piece: Stampede – der neue Film im One-Piece-Universum wurde im Rahmen der Anime Nights von KAZÈ gezeigt. Grund für uns, auch mal das neue Kino am Mercedes-Platz auszuprobieren.

Der Einkauf der Karten ist anstrengend, wenn es neben den Karten noch Essen und Trinken an der Kasse gibt. Extrem anstrengend. Dafür haben mir die Sitze und die Beinfreiheit gefallen, ich konnte meine Beine ausstrecken und die sehr bequemen Ledersitze lassen sich elektrisch noch nach hinten fahren und eine Fußlehne nach oben. Für kleinere Leute kann das ein Problem sein – schwer einzuschätzen.

Apropos anstrengend: hinter uns eine Gruppe Jungerwachsener, die sich während der Trailer die gesamte Zeit lautstark unterhielten. Aber zum Thema, sie kannten fast jeden vorgestellten Film bzw. Serie. Beeindruckend, trotzdem laut.

Dann, nach einer langen Weile von Filmtrailern, von denen uns keiner so richtig Lust machte, weil viel zu lang oder zu banal, der Film.

One Piece: Stampede – grandios.

Der Film ist entweder ein Wimmelbild voller Piraten und bekannter Gesichter oder Namedropping aller bisher aufgetretenen Figuren oder Kampfszenen vom Feinsten ohne ein Maß für Proportionen oder ein Ende. Da wird gekloppt, was das Zeug hält und wenn man denkt, jetzt war es das, was Größe der Fäuste, Gegner oder Luffy angeht – weit gefehlt.

Im Endeffekt ist der Film ein großer Fanservice um die Erkenntnis, dass man nicht für sich allein sondern für andere kämpfen sollte.

Apropos Fanservice: unsere Jungerwachsenen kannten jede Figur, teilten beim ersten Auftreten deren Namen mit, gern auch mit Hintergrundgeschichte, waren dabei aber sowas von begeistert für den Film – es war in der Tat eine Freude und ausnahmsweise nicht nervig.

Fazit: ein stabiler Film, ohne Vorkenntnisse von One-Piece nicht halb so lustig.

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Kino Kritik

Kritik: Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

Das Mädchen, das durch die Zeit sprang (Toki o kakeru shôjo) ist ein Anime, das wieder im Rahmen der empfehlenswerten Anime-Night von Pro7Maxx lief.

Es geht um Makoto, die rückwärts in der Zeit springen kann und das auch sehr freundlich zu ihrem und anderer Leute Vorteil nutzt. So geht es neben eigenen und fremden Liebesdingen auch um viel-Essen-können oder nicht mehr so oft zu spät zur Schule kommen. Es gibt zwar negative Auswirkungen, aber die sind auch eher freundlich und nur ein wenigen Fällen gravierend.

Dennoch kumulieren sich die Veränderungen, bis es, wie in tragischen Anime üblich, plötzlich doch unüberwindliche Schwierigkeiten gibt, aus denen man nur durch Verzicht (und Taschentücher) herauskommen kann. Aber auch das meistert Makoto.

Das Schöne an dem Film ist die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird. Wenn Makoto ihre Fähigkeit kennenlernt, probiert sie auch erst einmal unbeschwert rum, albert mit der Geschichte, ändern vieles, was erst einmal unwichtig erscheint. Aber wenn man einen Pudding essen kann, dann kann man das auch mehrmals tun. Die Tragik kommt zwar irgendwann rein, wird aber nicht zu schwer erzählt. Auch wenn viele Tränen fließen.

Gezeichnet ist der Film tadellos, erstaunlich wie gut die Animes seit einigen Jahren sind.

Fazit: sehr guter, leichter Film.

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Kino Kritik

Kritik: Weathering with You

Weathering with You (Tenki no ko) ist ein weiteres Anime von Makoto Shinkai, den wir schon von Your Name. kennen. Ein Grund, viel zu erwarten, dementsprechend gespannt waren wir.

Die Vorführung war im Ladenkino, das wir dadurch entdeckten, ein kleines Kino mit erstaunlich großer Leinwand. Die anwesenden Kinder waren bis auf zweimal erstaunlich ruhig, dafür waren erwachsene Tütenraschler da. Ich musste zweimal streng gucken, damit wenigstens in den emotionalen Szenen Ruhe war. Was ist das mit den Leuten?

Die Geschichte dreht sich um ein Sonnenmädchen, das durch Gebete sonniges Wetter hervorrufen kann, was im dauerverregneten Tokio dringend nötig ist. Die Gabe ist nützlich und wird freundlich eingesetzt, kostet das Mädchen aber viel, was ihr neuer Freund nicht auf sich beruhen lassen will, yada, yada, yada – so eine Art Happy End. Mehr verraten hieße spoilern und auch über das „Happy“ lässt sich streiten.

Fangen wir bei den guten Sachen an: über die Animationen lässt sich nicht streiten, das ist einer der bestanimierten Filme, die ich gesehen habe. Es gibt einfach keinen Kritikpunkt.

Auch die Figuren sind gut, gut erzählt, inhaltlich interessant mit demselben angenehmen Humor, der bereits in Your Name. aufkam, nur ein wenig mehr davon.

Aber die Geschichte. Zum einen fühlt sie sich etwas zäh an, obwohl sie das objektiv nicht ist.

Zweitens wird eine Härte in den Film gebracht, die unangemessen ist, die Subplots um Missbrauch von Mädchen, Waffen und die Polizei fühlen sich aufgesetzt an. Es ist unklar, wozu sie in den Film gekommen sind, der ganze Film würde ohne sie auch funktionieren und wahrscheinlich besser sein. Das ist mir schon bei verschiedenen Jackie-Chan-Filmen (z.B. Mission Adler 2) aufgefallen, die versuchen, in angenehmen Filmen eine Bedrohung zu schaffen, die nicht nötig ist, stört und den Film für z.B. Kinder dann auch zu schwer macht.

Dafür wird drittens das ganze zugrundeliegende Thema Klimawandel nicht sehr tief behandelt. Was dazu gesagt wird ist auch, sagen wir, nicht faktenbasiert. Um darüber zu diskutieren bietet der Film aber zu wenig Inhalt zum Thema. Das ist wirklich schade.

Viertens gibt es auch in der Hauptstory keine Subtilität. Wenn eine emotionale Szene kommt, kündigt sie sich durch laute, emotionale Musik an und verliert dadurch gewaltig. Mich hat es gestört und damit sehr viel vom Filmgenuss weggenommen.

Fazit: guter Film, brillante Animation, leider zu viel und zu wenig gewollt.

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Kino Kritik

Kritik: Your Name.

Your Name. (Kimi no na wa.) ist ein Anime von Makoto Shinkai, über das wir eher zufällig im Rahmen der Anime-Night von Pro7Maxx gestolpert sind. An dieser Stelle ein kurzes Lob für Pro7Maxx, dass sie die Anime Night jetzt schon eine Weile durchhalten, immer freitags abends – eine sehr schöne Sache.

Erzählt wird die Geschichte zweier Menschen, die sich über (ungewollten) Körpertausch kennenlernen, mit ihrer Situation fertig werden müssen, sich ineinander verlieben und dann feststellen, dass alles noch viel komplizierter und schlimmer ist, als sie es erwartet haben.

Ja, das klingt verwirrend und die Inhaltsangabe ist kryptisch, aber das ist Absicht, denn mehr zu verraten würde den Film stark spoilern und das hat er nicht verdient.

Denn der Film ist ein Meisterwerk (ich weiß), er schafft es, seine äußerst komplexe Geschichte ruhig zu beginnen, dann auszuerzählen ohne dabei den Zuschauer zu verlieren. Er bringt uns den Figuren nah und lässt uns mitleiden, denn wie der Film seine Lage lösen will – das ist bis kurz vor Ende unklar. Und selbst dann…

Dabei ist der Film auch in den ruhigen Passagen nie langweilig und bietet genügend Humor ohne ins Anstößige abzugleiten. Im Kern ist der Film eine Liebesgeschichte und ich bin diesen durchaus abgeneigt, also glaubt mir, das ist es wert.

Ach ja: legt Taschentücher zurecht. Ihr werdet sie brauchen. Ja, auch ihr harten Männer.

Fazit: einer der besten Animes und Liebesgeschichten.

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Kino Kritik

Kritik: Gintama – Der Film

Pro 7 Maxx macht sich gerade bei mir beliebt mit der Ausdauer, mit der sie freitags abends Animes bringen. Denn Animes zu kaufen ist ein teurer Spaß und auch dort ist nicht alles Gold, was animiert ist, so dass ein Einblick in einzelne Animes gut tut, ohne große Investitionen getätigt zu haben.

Am Freitag kam Gintama – Der Film, basierend auf einer Animeserie, von der ich noch nie was gehört habe.

Aliens haben Japan erobert, trotzdem gibt es Samurai, es gibt ein fast unbesiegbares Schwert, eine große Samuraiente(?), fliegende Schiffe und eine Menge lustiger Dialoge.

Ich glaube, damit ist der Film schon ziemlich gut zusammengefasst – einfach Klasse. Da wird rumgealbert, rumgeprügelt, geschossen, schwertgekämpft, dass es eine Freude ist. Ich will nicht sagen, dass ich alles verstanden habe, sicherlich ist dafür die Serie nötig aber der Film hat so viel Spaß gemacht, dass ich mir die mal näher ansehen werde.

Mitten im Abspann „diskutieren“ die Figuren der Serie übrigens, wer im nächsten Film die Hauptrolle haben sollte. Bis sich War-San und Nar-San, die Warner Bros. einmischen.

Fazit: richtig guter Film, sehr abgedreht.